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FRAUEN
25.11.2018

Spektakuläre Punkteteilung gegen Duisburg

Die TSG musste sich am 9. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga mit einem 3:3 (0:1) gegen den MSV Duisburg zufriedengeben. Gegen die "Zebras" bestimmte die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann das Spiel, die schwache Chancenauswertung kostete der TSG jedoch den Sieg. Duisburg schlug drei Mal eiskalt zu (26., 49., 68.), die Hoffenheimerinnen glichen durch Nicole Billa (48.), Tabea Waßmuth (64.) und Luana Bühler (90. +3) drei Mal den Rückstand aus.

Taktik & Personal:

Zurück im Liga-Alltag. Nach Länderspielpause und Pokal-Wochenende stand für die TSG im heimischen Dietmar-Hopp-Stadion der 9. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga auf dem Programm. Zu Gast: der MSV Duisburg. Gegen die "Zebras" änderte Chef-Trainer Jürgen Ehrmann seine Startelf im Vergleich zum Baden-Derby beim SC Sand (2:1 n.V.) lediglich auf einer Position. Janina Leitzig hütete statt Martina Tufekovic das Tor, die angeschlagene Friederike Abt nahm auf der Bank Platz. 

Wer die Partie zwischen Duisburg und der TSG am Sonntagmittag im Dietmar-Hopp-Stadion miterlebte, konnte in der Halbzeit nur den Kopf schütteln. Die Gäste führten mit 1:0, weil sie ihre einzige Chance des ersten Durchgangs nach einem Fehler in der TSG-Defensive genutzt hatten. Die klar bessere Mannschaft war jedoch die TSG, die sich durch schöne Spielzüge ein Dutzend hochkarätiger Chancen erarbeitete, diese aber alle liegen ließ. So passte es ins Bild, dass Spielführerin Leonie Pankratz kurz vor der Halbzeit mit einem Foulelfmeter an der immer wieder gut agierenden MSV-Torhüterin Meike Kämper scheiterte. 

Auch im zweiten Durchgang kam man im Dietmar-Hopp-Stadion aus dem Kopfschütteln kaum mehr heraus. Kurz nach der Halbzeit belohnte sich die TSG zwar mit dem Ausgleich, doch bereits im Gegenzug ging Duisburg erneut in Führung. Die Hoffenheimerinnen kämpften aufopferungsvoll, spielten zielstrebig nach vorne und kamen immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Hochverdient glich die TSG nach einer guten Stunde erneut aus, doch auch dabei blieb es nicht lange. Vier Minuten später schlug der MSV zum dritten Mal eiskalt zu. Die TSG blieb das spielbestimmende Team, scheiterte aber immer wieder an MSV-Schlussfrau Meike Kämper. Die Gäste befreiten sich gelegentlich mit Kontern, doch trotz schwindender Kräfte gab die TSG nicht auf und belohnte sich in der Nachspielzeit zumindest mit dem Ausgleich zum 3:3 (0:1). "Ein mehr als schmeichelhaftes Ergebnis, für das wir wahrscheinlich das Glück für eine ganze Saison aufgebraucht haben", gab Gäste-Trainer Thomas Gerstner nach dem Schlusspfiff zu. 

 

Die Szene des Spiels: 

Der verschossene Elfmeter, der zwar höchstwahrscheinlich nicht spielentscheidend, aber unglaublich bezeichnend für die Partie zwischen der TSG und dem MSV Duisburg war. In der 42. Minute, nach zahlreichen vergebenen Chancen und einer genutzten der Gäste, trat Spielführerin Leonie Pankratz zum Strafstoß an. Den parierte Torhüterin Meike Kämper mit einer starken Parade. Die MSV-Schlussfrau stand nicht zum letzten Mal im Fokus, denn auch im Anschluss rettete sie ihr Team mehrfach vor einer Niederlage. 

 

Daten & Fakten zum Spiel »

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