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24.10.2018

TSG verliert trotz toller Moral in Freiburg

Eine bittere 2:3 (0:0)-Niederlage kassierte die TSG am Mittwochnachmittag gegen den SC Freiburg. Nach einer faden ersten Halbzeit ohne Torchancen ging der Sport-Club kurz nach der Pause durch einen Doppelschlag (46., 50.) in Führung, doch die TSG bewies Moral und glich durch zwei Treffer von Tabea Waßmuth (56., 75.) aus. In der Schlussminute erzielte Freiburg dann, wie schon so oft gegen die Hoffenheimerinnen, den entscheidenden Siegtreffer (89.).

TAKTIK & PERSONAL:

Drei Tage nach dem Erfolg gegen den SV Werder Bremen vor heimische Kulisse reiste die TSG zum zweiten Spiel der englischen Woche nach Freiburg. Beim Sport-Club startete Hoffenheim mit einer Änderung in der Startelf. Statt Judith Steinert verteidigte Sarai Linder auf der rechten Seite. Ansonsten agierte die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann wie schon zuletzt im 4-1-4-1.

Nur wenig zu sehen gab es für die Zuschauer im ersten Durchgang der Partie zwischen der TSG und dem Sport-Club. Beide Teams wirkten müde und unkonzentriert, sodass es in 45 Minuten lediglich wenige harmlose Torannäherungen zu verzeichnen gab.

Ganz anders begann dann die zweite Halbzeit. Nach nur einer Minute brachte Giulia Gwinn den SC Freiburg nach Vorarbeit von Ex-Hoffenheimerin Sharon Beck in Führung, vier Zeigerumdrehungen später erhöhte Verena Wieder auf 2:0. So kam endlich Feuer in die Partie. Es entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, in der die Gastgeberinnen zunächst mehr Spielanteile besaßen. In der 56. Minute traf Tabea Waßmuth zum Anschluss und die TSG witterte die Chance, doch noch etwas Zählbares mitzunehmen. In der 75. Minute belohnte sich die Gästemannschaft für den Aufwand und glich durch den zweiten Treffer von Waßmuth aus. Als alle schon von einer gerechten Punkteteilung ausgingen schlug der Sport-Club nochmal zu. In der Schlussminute traf Starke zum 2:3-Endstand und versaute der TSG damit den Punktgewinn.

Die Szene des Spiels: 

Es ist der TSG gegen den SC Freiburg schon so oft passiert. Und es passierte wieder. In der 89. Minute kassierten die Hoffenheimerinnen nachdem sie nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurückgekommen waren den entscheidenden Gegentreffer zum 2:3 (0:0). Dabei tankte sich Nationalspielerin Giulia Gwinn auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und Sandra Starke musste in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten. "Es ist einfach zum grün und blau ärgern", haderte Chef-Trainer Jürgen Ehrmann. 

Daten & Fakten zum Spiel »

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