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U23
13.10.2018

Torreiches Remis gegen Dreieich

Dass Dreieich kein herkömmlicher Aufsteiger ist, wussten die TSG-Verantwortlichen. Auch, dass die Hessen nicht als gewöhnlicher Tabellenletzter in Dietmar-Hopp-Stadion kommen, nachdem sie nach schwachem Start nachgerüstet hatten. Und doch fühlte sich das 3:3 (2:2) am 13. Spieltag der Regionalliga Südwest für sie irgendwie wie eine Niederlage an.

Personal & Taktik

Gleich sechs Wechsel musste U23-Trainer Marco Wildersinn vornehmen, die teils der normalen Rotation, aber in erster Linie natürlich der Länderspielpause geschuldet waren. Neu in die Startelf rutschten Keeper Stefan Drljača, Johannes Bender, Theo Politakis, Domenico Alberico, Chinedu Ekene und Nicolas Wähling. Nach dem 1:1 im TV-Spiel am Montagabend gegen die VfB-Reserve fehlten Gregor Kobel, Alfons Amade, Robin Hack, Christoph Baumgartner, Meris Skenderović (alle Länderspielreise) sowie David Otto aus dem Profi-Kader (Pause). Neuzugang Ekene feierte sein Startelf-Debüt und garnierte es nicht nur mit einer ordentlichen Vorstellung, sondern auch mit einem Tor. Wildersinn ließ sein Team gegen den Neuling in einem 4-3-3 spielen, die Vierer-Reihe war identisch mit der aus dem VfB-Spiel. Ekene bildete das Sturmzentrum, auf den Flügeln Wähling (links) und Alberico.

Hessen Dreieichs Coach Rudi Bommer musste auf den gesperrten Kevin Pezzoni verzichten, für ihn rückte Toni Reljić in die Anfangsformation – und dankte es seinem Trainer mit zwei Toren. Bommer setzte auf ein 4-4-2 mit dem Ex-Hoffenheimer Denis Streker, seinerzeit defensiver Mittelfeldmann, in der Innenverteidigung.

Die Szene des Spiels

43. Minute, der ominöse „psychologisch ungünstige Zeitpunkt“ für Gegentore. Um ein Haar hätte Dreieich ein solches bekommen. Ob die Partie dann anders verlaufen wäre, steht natürlich in den Sternen, aber ein 3:2 zur Pause hätte der TSG sicherlich auch nicht geschadet. Ekene setzt sich im Laufduell stark durch, läuft auf das Tor zu und könnte es eigentlich selbst probieren, hat aber das Auge für den besser postierten Politakis. Das Zuspiel ist nicht hundertprozentig perfekt, daher müsste Politakis direkt abschließen, um das leere Tor zu treffen. Doch er versucht, den Ball unter Kontrolle zu bringen – und verliert hier die entscheidenden Millisekunden. Sein Schuss wird zur Ecke geblockt, es bleibt beim 2:2.

Die Zahl des Spiels

13 – Am 13. Spieltag feierte die Nummer 13 einen gelungenen Startelf-Einstand: Chinedu Ekene rief in den 75 Minuten, die er auf dem Platz stand, eine sehr engagierte Leistung ab.

Das Stenogramm

TSG 1899 Hoffenheim – SC Hessen Dreieich 3:3 (2:2)
Hoffenheim: Drljača – Szarka, Chana, Strompf, Lässig – Ludwig, Bender, Politakis (66. Gösweiner) – Alberico (69. Monteiro-Mendes), Ekene (75. Foshag), Wähling.
Dreieich: Kleinheider – Opper (75. Hagley), Streker, Rau, Djakpa – U. Hesse, Henrich, Alikhil (24. Boukayouh), Amiri – Lagator, Reljić (80. Özer).
Tore: 1:0 Bender (3.), 1:1 Reljić (4.), 1:2 Amiri (25.), 2:2 Ekene (36.), 2:3 Reljić (65.), 3:3 Gösweiner (83., Strafstoß). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Gaetano Falcicchio (Konstanz). Karten: Gelb für Szarka, Ekene, Chana / Djakpa, Özer.

Daten & Fakten zum Spiel »

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