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27.09.2018

Nicole Billa: „Arbeit trägt Früchte“

Drei Pflichtspiele – drei Treffer. Für Angreiferin Nicole Billa läuft der Saisonstart gleich doppelt gut. Im Interview mit achtzehn99.de spricht die Österreicherin über die Siege gegen Potsdam und Frankfurt, das neu entfachte Offensivfeuer und das anstehende Duell gegen die SGS Essen am Sonntag (11Uhr) im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim.

Hallo Nici, das nennt man dann wohl einen Blitzstart. Zwei Spiele – zwei Siege, hast du damit gerechnet?

„Nicht unbedingt. Ich wusste zwar, dass wir gut drauf sind und dass wir Punkte sammeln werden, aber dass es am Ende zwei Siege werden, war nicht zu erwarten. Auf die Tabelle gucke ich im Moment trotzdem nicht, schließlich sind erst zwei Spieltage absolviert. Wichtig ist, dass wir weiter als Team auftreten und den Willen behalten, jede einzelne Begegnung zu gewinnen.“

Gegen Frankfurt habt ihr vier Treffer erzielt. Mit dem Siegtor gegen Potsdam sind es fünf, dazu noch fünf im DFB-Pokal gegen Köln. Nach der Rückrunde ohne Offensivkraft ist das eine starke Bilanz. Wie habt ihr das Feuer neu entfacht?

„Wir arbeiten sehr viel an unserem Torabschluss. Regelmäßig übernimmt das Birgit Prinz, die uns in diesem Bereich natürlich gut weiterhelfen kann. Die konsequente Arbeit trägt Früchte, das hat sich schon in der Vorbereitung gezeigt und wir haben in den ersten Spielen daran angeknüpft. Wir spielen sauberer als in der Rückrunde und sind dazu noch sehr effektiv, deshalb schießen wir derzeit mehr Tore.“

Auch du hast bereits drei Pflichtspieltreffer erzielt. Passt das zu dem, was du dir vorgenommen hast?

„Auf jeden Fall. Als Stürmerin will man natürlich Tore schießen und ich habe mir vorgenommen, öfter zu treffen als in den vergangenen Jahren. In der Rückrunde war ich immer wieder krank und verletzt und bin deshalb nicht richtig in Tritt gekommen. Jetzt läuft es, ich bin fit und das soll auch so bleiben. Hinzu kommt natürlich, dass wir als gesamtes Team nun druckvoller in der Offensive sind.“

Am Sonntag empfangt ihr die SGS Essen im Dietmar-Hopp-Stadion. Auf was wird es in der Begegnung ankommen?

„Wir erwarten ein Duell auf Augenhöhe. Für uns wird es wichtig sein, wieder eine gute Mannschaftsleistung abzurufen und selbstbewusst aufzutreten ohne aufgrund unserer Erfolgsserie überheblich zu werden. Wir brauchen eine gute Trainingswoche und müssen unsere Chancen am Sonntag wieder effizient nutzen.“

Bisher wart ihr gegen die SGS Essen immer sehr erfolgreich. Was sind deine Erinnerungen an den Gegner?

„Da wir die meisten Aufeinandertreffen gewonnen haben sind die Erinnerung natürlich gut. Aber die Statistik sagt nicht das Ergebnis vorher, das hat unser Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam, der laut Statistik unmöglich war, einmal mehr bewiesen.“

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