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30.08.2018

"Wir müssen uns wehren und Torgefahr zeigen"

Zum 19. Mal kommt es in der Bundesliga zum Badenderby zwischen der TSG Hoffenheim und dem SC Freiburg. Die TSG will am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena die ersten drei Punkte der Saison holen. Trainer Julian Nagelsmann sprach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über den Gegner, Personalien und die Länderspiel-Nominierung für Nico Schulz.

JULIAN NAGELSMANN ÜBER …

… den Gegner: "Nachdem die Freiburger in den letzten Jahren meist Opfer des Transfermarkts wurden, haben sie sich diesmal verstärkt. Es sind einige Spieler dazu gekommen, die sie besser machen. Letzte Saison haben wir uns zweimal die Butter vom Brot nehmen lassen, wir haben zweimal geführt, aber nicht gewonnen. Der Sportclub hat einen klaren Plan, der variabel ist und den sie während der Spiele ändern können."

… das Personal: "Andrej Karmaric wird für die Startelf noch nicht in Frage kommen. Er macht einen guten Eindruck, nachdem er wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, aber wir müssen schauen, ob ein Kurzeinsatz für ihn überhaupt schon Sinn macht. Bei Benjamin Hübner wissen wie leider nicht genau, woran es liegt. Wir haben die modernsten Untersuchungen machen lassen, das Ergebnis ist, dass es sich bei ihm um eine Gehirnerschütterung handelt. Er durfte zuletzt weder Fernsehen gucken noch lesen. An Fußball ist nicht zu denken, aber seit drei Tagen geht es ihm besser. Wir hoffen alle, dass es wieder aufwärts geht.“

… die Erwartung an seine Mannschaft: "Wir müssen uns wehren gegen diesen laufstarken Gegner und mehr Torgefahr ausstrahlen als in den Spielen der vorigen Saison. Laufstark ist unsere Mannschaft auch, das hat sie auch in München bewiesen. Wir wollen natürlich nicht mit einem Negativerlebnis in die Länderspiel-Pause gehen.“

… über die Nominierung von Nico Schulz für die nächsten Länderspiele:

"Darüber freue ich mich, Nico hat es auch wirklich verdient. Und er hat sich auch sehr gefreut. Ich hoffe, dass er beim DFB auch so gute Leistungen zeigt wie bei uns. Seine größte Waffe ist seine Körperlichkeit, seine Wucht, seine Power und sein Tempo, mit dem er gradlinig über Außen nach vorne geht. Er hat an seiner Torgefahr gearbeitet und wird sicher auch in dieser Saison Tore schießen.“

 

DIE BISHERIGEN DUELLE:

Von 18 Begegnungen in der Bundesliga konnte die TSG Hoffenheim bislang vier gegen den SC Freiburg gewinnen, drei dieser Erfolge gelangen in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Die Gesamtbilanz ist recht ausgeglichen, denn neun Partien endeten mit einem Unentschieden, die Breisgauer siegten fünf Mal. In der vorigen Saison holte Freiburg (am 24. Februar 2018) ein 1:1 in Sinsheim, das Auswärtsspiel (am 1. Oktober 2017) hatte die TSG mit 2:3 verloren.

DIE FORM DES GEGNERS:

Freiburg ist mit einem 0:2 gegen Eintracht Frankfurt in die Bundesliga-Saison 2018/19 gestartet. Eine Woche zuvor siegte der Sportclub in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Energie Cottbus im Elfmeterschießen mit 5:3. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden.

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