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FRAUEN
30.08.2018

Lena Lattwein: „Werde auf jeden Fall dranbleiben“

Der Endspurt steht an. Die Vorfreude auf die neue Saison steigt auch bei Lena Lattwein. Für die 18-Jährige beginnt Mitte September das zweite Jahr in der Allianz Frauen-Bundesliga. „Wir sind auf jeden Fall bereit“, betont die Mittelfeldspielerin. Im Interview spricht Lattwein über die letzten Trainingseinheiten der Sommervorbereitung, die kommende Saison und ihre Freistoßkünste.

Hallo Lena, das zweite Trainingslager der Sommervorbereitung ist geschafft. Wie war’s im Allgäu?

„Das Wochenende hat mit dem Sieg beim SC Sand schon gut angefangen. Es war ein schnelles Spiel und insbesondere in der ersten Halbzeit sind wir sehr dominant aufgetreten, haben aber unsere Chancen zunächst nicht genutzt. Nach dem Spiel sind wir direkt weitergefahren und haben den Abend im Outdoorzentrum Allgäu mit Billard, Tischtennis und Spielen verbracht. Das Canyoning am Sonntag war für uns alle aufregend und hat sehr viel Spaß gemacht. Nach einem freien Nachmittag ging es dann am nächsten Morgen mit Kajaks auf die Iller. Das Trainingslager haben wir mit einer Einheit auf dem Platz am Förderzentrum abgeschlossen. Die Stimmung war super und es war schön, mit der Mannschaft mal etwas zu unternehmen, was nichts mit Fußball zu tun hat. Der perfekte Abschluss war dann, dass Team ‚Jung‘ beim Ausschießen gegen Team ‚Alt‘ gewonnen hat.“

Am Samstag steht für euch das letzte Testspiel der Vorbereitung gegen den FC Metz an. Was habt ihr euch vorgenommen?

„Wir kennen den Gegner nicht wirklich, deshalb ist schwer einzuschätzen, was uns erwartet. Wir wollen die gute Vorbereitung aber mit einem Sieg abschließen, um selbstbewusst in die ersten Pflichtspiele zu gehen.“

Ihr fühlt euch also für das Pokalspiel gegen den 1. FC Köln gewappnet?

„Wir sind auf jeden Fall bereit! Wir freuen uns, dass es bald wieder losgeht. Es liegen intensive Einheiten hinter uns und wir wollen das, was wir in den Testspielen bereits gezeigt haben, jetzt auch in der Liga auf den Rasen bringen. Wir arbeiten in den verbleibenden Tagen noch an Feinheiten und wollen dann bestenfalls in Köln direkt einen Sieg landen.“

Was wird die TSG in der kommenden Saison auszeichnen?

„Wir haben nicht die überragenden Einzelspielerinnen, sondern treten als Team auf und jede bringt ihre Fähigkeiten so ein, dass eine starke Gemeinschaft entsteht. Wir waren schon in der Vergangenheit für viele Gegner unangenehm, weil wir uns immer voll reinhängen. Zudem zeigen wir momentan, dass wir spielstark sind und auch selbst eine Begegnung lenken können.“

Du hast in der Vorbereitung bereits zwei Freistöße direkt verwandelt. Bist du die neue Expertin für Standards?

„Schon früher auf dem Bolzplatz habe ich gern Freistöße geschossen. Auch heute trainiere ich das immer wieder, sei es im Einzeltraining oder nach dem Mannschaftstraining. Da werde ich auf jeden Fall dranbleiben. Vielleicht wird das in dieser Saison sogar ein gutes Mittel und es fällt dadurch das ein oder andere Tor für uns.“

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