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U23
27.07.2018

Voller Vorfreude gegen erfahrene Steinbacher

Elf Wochen nach dem letzten Regionalligaspiel geht es für die U23 am Sonntag um 14 Uhr endlich wieder um Punkte. Auswärts tritt die Mannschaft von Trainer Marco Wildersinn beim TSV Steinbach Haiger an. Eine erfahrene Truppe, die für Wildersinn zu den Geheimfavoriten zählt. Punkten wollen er und sein Team aber natürlich dennoch.

DAS SAGT DER TRAINER

Sechs Wochen hatten Marco Wildersinn und sein Trainerteam Zeit, um die aus externen Neuzugängen, eigenen U19-Talenten und bisherigen U23-Spielern neu zusammengesetzte Mannschaft zu einer echten Einheit zu formen. Das hat geklappt, findet der Coach. „Die Truppe hat sich gut durchmischt. Überhaupt lief die Vorbereitung reibungslos. Wir haben sehr gut trainiert und hatten wertvolle Testspiele. Jetzt ist die Vorfreude auf den Saisonstart groß.“

Fünf Partien standen in der Vorbereitung an, vier wurden gewonnen – darunter einige deutlich: 6:0 gegen Arminia Ludwigshafen, 5:2 gegen Viktoria Aschaffenburg, 2:1 gegen den FSV Bissingen und 2:1 gegen den 1.CfR Pforzheim. Nur die 0:5-Niederlage beim letztjährigen Meister der Regionalliga West, Viktoria Köln, schmerzt noch ein wenig. „Allerdings war das ein Spiel, das wichtig für die Entwicklung der Jungs war“, wendet Wildersinn ein. „Außerdem war es ein guter Vorgeschmack auf Steinbach, da sich die Mannschaften recht ähnlich sind. Von daher hoffe ich, dass meine Jungs aus dem Köln-Spiel gelernt haben und es nun besser machen.“

Den Gegner aus dem mittelhessischen Haiger sieht Wildersinn durchaus im erweiterten Favoritenkreis, auch wenn er hier an erster Stelle die Teams aus Saarbrücken, Offenbach, Elversberg oder Homburg nennt. „Die Steinbacher sind eine sehr erfahrene, robuste und mittlerweile auch richtig eingespielte Truppe. Mit Spielern wie Moritz Göttel oder Benedikt Koep haben sie sich zudem richtig gut verstärkt.“

DAS PERSONAL

Trotz der guten Vorbereitung musste „Hoffe zwo“ auch einen empfindlichen Rückschlag verkraften. Torhüter Isa Doğan verletzte sich im Training schwer an der Schulter und wird länger pausieren müssen. Mit nach Haiger wird daher U19-Keeper Luca Philipp fahren. Fraglich sind auch Rechtsverteidiger Corey Lee Anton und Stürmer Meris Skenderović, die nach ihren Verletzungen noch nicht ganz so weit sind.

Rechtzeitig fit werden könnte hingegen Neuzugang Andreas Ludwig, der verletzungsbedingt zwar nicht die ganze Vorbereitung absolvieren konnte, der sich zuletzt aber immer besser fühlte. Ob es Verstärkungen aus dem Profikader gibt, entscheidet sich kurzfristig.

DER GEGNER

In seine vierte Regionalligasaison geht der TSV Steinbach Haiger, der bis zur vergangenen Saison noch lediglich als TSV Steinbach firmierte, sich nun aber zu seiner Stadt – Steinbach ist ein Stadtteil von Haiger – bekennen wollte. Mit dem Abstieg hatten die Mittelhessen in keiner der drei bisherigen Spielzeiten etwas zu tun. Im Gegenteil: Meistens spielten sie sogar lange Zeit um die vorderen Tabellenplätze mit.

Die gewachsene Mannschaft wurde durch Top-Regionalligaspieler wie Moritz Göttel (SV Elversberg) oder Benedikt Koep (Waldhof Mannheim) noch zusätzlich verstärkt. Beide komplettieren die ohnehin gefährliche Offensive um Shqipon Bektasi oder den Steinbacher Toptorjäger der vergangenen Saison Fatih Candan. Auch defensiv ist der TSV mit dem kantigen Innenverteidiger-Duo Nico Herzig und Daniel Reith gut aufgestellt.

SERIEN UND BISHERIGE DUELLE

Nachdem es zuvor für die TSG gegen Steinbach vier Niederlagen hintereinander gegeben hatte, setzten sich im bislang letzten Duell endlich mal wieder die Kraichgauer durch. Dank der Tore von Skenderović und Profi-Leihgabe Robin Hack gab es Mitte März im Sportzentrum Haarwasen einen 2:0-Erfolg.

Insgesamt liegt Steinbach zwar bei sechs Duellen immer noch mit vier Siegen vorne, doch die Bilanz in Haiger spricht für die Wildersinn-Truppe, die von drei Auswärtspartien zwei für sich entschied. Ein Unentschieden gab es im Übrigen zwischen dem TSV und der TSG noch nie.

DIE LAGE DER LIGA

Nun ja, vor dem ersten Spieltag ist naturgemäß für alle Teams noch alles möglich. Dennoch orientieren sich einige Teams bereits, bevor der erste Ball rollt, nach oben oder nach unten. Zu ersteren gehören sicherlich die Steinbacher, aber auch die TSG-Talente. Als Topfavorit gilt jedoch Vorjahresmeister 1.FC Saarbrücken, aber auch Offenbach, Mannheim, Elversberg oder dem starken Aufsteiger Homburg wird einiges zugetraut.

Für die drei weiteren Aufsteiger FK Pirmasens, TSG Balingen und Hessen Dreieich geht es ausschließlich um den Klassenerhalt.

Einen ausführlichen Ausblick auf die neue Saison in der Regionalliga Südwest gibt es hier.

 

TSV Steinbach Haiger – TSG 1899 Hoffenheim II
Sonntag, 29. Juli, 14 Uhr, Sportzentrum Haarwasen, Haiger

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