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08.06.2018

#TSG10 | Roberto Firmino: "Bin der TSG sehr dankbar“

Roberto Firmino ist spätestens nach dem Champions-League-Finale des FC Liverpool gegen Real Madrid jedem Fußballfan auf der Welt ein Begriff. Sein erster Verein in Europa war jedoch die TSG Hoffenheim, die den damals 19 Jahre alten Angreifer aus Brasilien in die Bundesliga lotste. achtzehn99.de hat mit dem Ausnahmestürmer über seine Zeit bei „Hoffe“, die Startschwierigkeiten in Deutschland und das letzte Aufeinandertreffen mit der TSG gesprochen.

Roberto, was wusstest Du 2011 über Hoffenheim, als Du aus Brasilien zur TSG gewechselt bist?

Roberto Firmino: „Nicht so viel. Ich wusste, dass der Verein noch nicht so lange in der Bundesliga spielt und dass dort einige Brasilianer waren, die sich dort gut entwickelt haben. Zum Beispiel Luiz Gustavo oder Carlos Eduardo. Für mich hat das gereicht. Ich habe mich vorab sehr auf die TSG gefreut.“

Du kamst damals aus der zweiten brasilianischen Liga – was verbindet Dich mit der TSG und was hast Du dem Klub zu verdanken?

Firmino: „Ich verfolge die TSG, ihre Spiele und ihre Situation immer noch genau. Ich denke, der Verein war für meine Entwicklung sehr wichtig. Man hat mir dort viel beigebracht, mich gefördert und auch die nötige Geduld mitgebracht. Das war für mich der perfekte Einstieg in den europäischen Fußball auf hohem Niveau. Dem Klub bin ich deshalb sehr dankbar und werde ihm immer verbunden bleiben.“

Für Hoffenheim hast Du mehr als 150 Spiele absolviert, fast 50 Tore geschossen. Welche Momente sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Firmino: „Die ersten Monate waren etwas schwer – Wetter, Sprache, Essen und ein anderer Fußball. Das werde ich nie vergessen. Diese Phase hat mich stärker gemacht. Danach wurde es von Jahr zu Jahr besser und ich erinnere mich am liebsten an unsere Siege und an den guten Fußball, den wir zeitweise gespielt haben.“

Wer war Dein bester Mitspieler in Hoffenheim?

Firmino: „Es gab viele Jungs mit großer Qualität, aber ich habe es sehr genossen, mit Kevin Volland zu spielen. Er ist sehr talentiert, schnell und passsicher. Es freut mich, dass auch er eine Weiterentwicklung gemacht hat. Vielleicht kann ich ja auch gegen ihn mal ein internationales Spiel machen.“

Zu Beginn der Saison 2016/17 trafst du mit Deinem neuen Klub, dem FC Liverpool, in den CL-Playoffs auf die TSG. Wie war das für dich?

Firmino: „Vor dem ersten Spiel war es für mich schon komisch. Die TSG habe ich ja zum ersten Mal von der anderen Seite gesehen. Auf dem Platz war das aber weg. Dann will ich nur gewinnen, egal gegen wen. Es war schade, dass wir Hoffenheim rauswerfen mussten, um in die Champions League zu kommen. Ich hätte lieber in der Gruppenphase oder noch später gegen die TSG gespielt.“

Am 16. August 2008 hat die TSG Hoffenheim ihr erstes Kapitel in der Bundesliga geschrieben. Auf achtzehn99.de, TSG.TV und unseren Social-Media-Kanälen blicken wir aktuell auf die vergangenen zehn Jahre zurück. 

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