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05.05.2018

TSG verliert beim VfB Stuttgart

Die TSG Hoffenheim hat ihr Bundesliga-Spiel am 33. Spieltag beim VfB Stuttgart mit 0:2 verloren. Nationalstürmer Mario Gomez traf doppelt für die Hausherren, die gegen das Team von Julian Nagelsmann mit gnadenloser Effizienz zuschlugen und bei nur fünf Schüssen zwei Treffer erzielten. Die TSG versuchte ihr Glück 18 Mal. Unglaubliche Werte.

Personal und Taktik:

TSG-Cheftrainer Julian Nagelsmann musste im Baden-Württemberg-Derby beim VfB Stuttgart auf den gelb-gesperrten Pavel Kaderabek sowie die verletzten Serge Gnabry, Kerem Demirbay, Benjamin Hübner, Dennis Geiger und Stefan Posch verzichten. Dennoch schickten Nagelsmann und sein Trainerteam eine schlagkräftige Truppe auf den Platz. Die Hoffenheimer Startelf hörte in Stuttgart auf folgende Namen - Oliver Baumann, Havard Nordtveit, Lukas Rupp, Florian Grillitsch, Nico Schulz, Steven Zuber, Nadiem Amiri, Mark Uth, Kevin Vogt, Kevin Akpoguma und Andrej Kramaric.

"Hoffe" lief im gewohnten 3-5-2 auf, das gegen den Ball zu einem 5-3-2 wurde. Die Außenbahnen beackerten dabei Zuber (rechts) und Schulz links. Im Abwehrzentrum vor Keeper Baumann, positionierten sich Vogt, Nordtveit und Akpoguma. Deren erste Anspieltstation auf der "Sechs" war Florian Grillitsch. Der zentrale Mann im Mittelfeld bekam auf den Halbpositionen Unterstützung von Rupp und Amiri. In der Sturmspitze liefen die beweglichen Stürmer Uth und Kramaric auf.

Schon nach 22 Minuten musste Julian Nagelsmann das erste Mal reagieren. Lukas Rupp hatte sich ohne Fremdeinwirkung verletzt und musste mit der Trage vom Platz gebracht werden. Bedauerlicherweise stelle sich nach dem Spiel heraus, dass sich der Mittelfeldspieler einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen hatte. Gute Besserung an dieser Stelle an Lukas Rupp! Robert Zulj ersetzte ihn im offensiven Mittelfeld. In der 50. Minuten wechselte Nagelsmann erneut - Adam Szalai kam für Nordtveit. Die TSG stellte damit auf 4-3-3 um. Szalai ging ins Sturmzentrum, Kramaric und Uth flankierten ihn. In der 67. Minuten vollzog "Hoffe" den dritten und letzten Wechsel - Robin Hack ersetzte Steven Zuber auf der rechten Seite.

Die Szene des Spiels:

In der 79. Minute war Ron-Robert Zieler endlich geschlagen. Dann rettete der Pfosten für die Stuttgarter Hausherren. Ein Sinnbild für diesen Nachmittag - die TSG wollte, aber es sollte nicht sein.

Die Zahl des Spiels: 4

Trotz der Niederlage in Stuttgart, bleibt die TSG in der Tabelle auf Platz 4. Dieser berechtigt für die Champions-League-Teilnahme. Am letzten Spieltag, in einer Woche, kann die TSG mit einem Sieg gegen Borussia Dortmund den Deckel drauf machen und ihre Saison krönen. Gleichzeitig haben aber auch Leverkusen und Leipzig die Chance auf den begehrten Platz. Leverkusen hat ebenso viele Punkte wie "Hoffe", Leipzig nur zwei weniger.

Daten & Fakten zum Spiel »

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