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FRAUEN
13.05.2018

TSG verliert auch in Duisburg

Es ist wie verhext. Nach der guten Vorrunde in der Allianz Frauen-Bundesliga strauchelt die TSG weiter durch die Rückrunde. Am 20. Spieltag kassierte die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann beim MSV Duisburg eine 0:2 (0:0)-Niederlage. In einer über weite Strecken ausgeglichenen und kampfbetonten Partie trafen die "Zebras" in der Schlussphase (85., 90.+2) zum Sieg.

Taktik & Personal: 

Mit einem sehr dezimierten Kader reiste die TSG zum Auswärtsspiel beim MSV Duisburg. Neben Tamar Dongus und Michaela Specht (beide Nasenbeinbruch) fehlten auch Leonie Pankratz (Rückenprobleme), Sharon Beck (Sprunggelenksverletzung) und Nicole Billa (Sperre). So ergab sich im Vergleich zur Niederlage gegen den FF USV Jena drei personelle Änderungen in der Startelf. Judith Steinert rückte in der Viererkette auf die linke Seite, Sarai Linder begann rechts. Das Zentrum mit Sophie Howard und Franziska Harsch blieb bestehen. Statt auf ein 4-2-3-1 setzte Chef-Trainer Jürgen Ehrmann auf ein 4-3-3, bei dem Isabella Hartig, Lena Lattwein und Maximiliane Rall das Mittelfeld beackerten. In der Offensive feierte Lina Bürger ihren ersten Startelfeinsatz nach langer Verletzungspause, den Angriff komplettierten Fabienne Dongus und Tabea Waßmuth. Auf der Bank boten sich mit Stephanie Breitner, Anne Fühner und Ricarda Schaber lediglich drei Wechseloptionen. Der Plan beim abstiegsbedrohten MSV: mutiges Angriffspressing. 

Im PCC-Stadion setzte auch Duisburg auf frühes Anlaufen der gegnerischen Defensivreihe, viele Zweikämpfe prägten die Anfangsphase. Da sich sowohl bei den Gastgeberinnen als auch bei der TSG immer wieder Fehlpässe ins Angriffsspiel schlichen, ergaben sich zunächst keine nennenswerten Offensivaktionen. Erst nach 20 Minuten kamen beide Teams zu ersten Torabschlüssen, die Partie blieb aber kampfbetont und zerfahren. So ging es auch ohne Treffer und mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte dann der MSV Duisburg. Mit frühem Pressing zwangen die Gastgeberinnen die TSG zu Fehlern, daraus resultierten mehrere gute Möglichkeiten, aber keine Tore. Nach 20 Minuten bekam die TSG dann wieder mehr Zugriff aufs Spiel und die Begegnung beruhigte sich ein wenig. Die Hoffenheimerinnen hatten mehr Ballbesitz, doch die entscheidenden Pässe in die Gefahrenzone fehlten. In der Schlussphase drückten die "Zebras" dann nochmal auf den Siegtreffer und belohnten sich (85., 90. +2). 

Daten & Fakten zum Spiel »

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