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05.05.2018

Stimmen nach #VfBTSG: "Endspiel gegen den BVB"

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 0:2 der TSG Hoffenheim am 33. Spieltag beim VfB Stuttgart.

Julian Nagelsmann: "Wir haben außergewöhnlich gute erste 20 Minuten gespielt. Da müssen wir diese Partie eigentlich schon entscheiden. In dieser Phase hatten wir sechs, sieben super Chancen und waren extrem dominant. Deshalb war ich mit der Vorstellung bis dahin sehr zufrieden. Es fehlte nur das Tor. Mit der Verletzung von Lukas Rupp gab es einen Bruch in unserem Spiel. Wir werden ihn im letzten Spiel vermissen, weil er sich schwer verletzt hat. Wir gehen von einem Kreuzbandriss aus. Der Arzt war schon in der Kabine. Danach hat der VfB ein typisches Tor erzielt. Wir haben das nicht optimal verteidigt und waren beim Kampf um den zweiten Ball nicht aggressiv genug. Nach der Führung stand der VfB sehr tief und hat das gut gemacht. Da waren immer 18, 20 Beine im Weg. Dazu hat Ron-Robert Zieler sehr gut gehalten. Ich hätte gerne noch ein Tor für unser Torverhältnis gemacht. Aber dann war auch noch der Pfosten im Weg. Das Gute ist, wir haben noch alles in unserer Hand. Wir gehen in das letzte Spiel und haben eine große Möglichkeit, Außergewöhnliches zu erreichen. Das ist für einen Klub wie die TSG großartig. Wir wollten ein Endspiel gegen Dortmund, wir haben ein Endspiel gegen Dortmund."

Tayfun Korkut (Trainer VfB Stuttgart): "Zuerst einmal wünsche ich Lukas Rupp alles Gute. Für uns war es ein sehr, sehr schweres Spiel. Die TSG ist eine Top-Mannschaft, die viel Tempo hat und unglaublich agil ist. Vor allem zu Beginn mussten wir viele brenzlige Situationen überstehen. Wir haben insgesamt das durchgezogen, was uns in den vergangenen Wochen schon stark gemacht hat. Nach der gelb-roten Karte wurde es noch ein bisschen schwerer, aber wir haben in den letzten beiden Reihen sehr gut verteidigt. Mario Gomez hat heute das Spiel entschieden. Er braucht einfach wenige Chance für seine Tore. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment für diese Leistung machen."

Havard Nordtveit: "Wir haben sehr gut angefangen und uns in den ersten 20 Minuten viele Chancen erspielt. Vor dem Tor waren wir aber nicht konsequent genug. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen, wenn wir in dieser Phase ein Tor machen. Stuttgart hat defensiv danach sehr gut gespielt und wir haben uns schwer getan, weitere Chancen zu erspielen. Der VfB hat dagegen aus wenig viel gemacht. Die Verletzung von Lukas Rupp war natürlich auch ein Rückschlag. Die Gesundheit ist wichtiger als Siege. Ich wünsche ihm schon jetzt alles Gute. Wir drücken alle die Daumen, dass es nicht ganz so schlimm ist. Die Teilnahme an der Champions League haben wir immer noch in eigener Hand, aber wir haben auch ein schweres Spiel gegen Dortmund vor uns. Ein Sieg am letzten Spieltag, der uns in die Königsklasse bringt, wäre unglaublich. Dafür werden wir in der kommenden Woche sehr hart arbeiten.

Oliver Baumann: "Die ersten 20 Minuten waren entscheidend. Wir nutzen zwei, drei, vier hundertprozentige Chancen nicht. Nach dem Rückstand wurde es dann sehr schwierig, weil Stuttgart extrem gut verteidigt. Wir haben es verpasst, das Spiel früh in unsere Richtung zu drehen. Solche Phasen rächen sich in der Bundesliga. Zudem waren auch noch beide Tore unnötig. Wir sind immer wieder angelaufen, kamen aber leider nicht durch. Jetzt haben wir eine Art Endspiel gegen Dortmund nächste Woche. Die Niederlage ist besonders enttäuschend, weil wir den Schritt in die Champions League heute schon fast hätten gehen können."

Kevin Vogt: "Wir haben heute eine große Chance liegen lassen, andererseits können wir immer noch etwas ganz Großes erreichen. Das Spiel müssen wir abhaken. So schnell wie möglich. Wir hatten die Möglichkeiten, früh zu treffen, aber uns hat die Konsequenz gefehlt. Wir haben zu häufig noch mal quer gespielt. Nach dem ersten Tor der Stuttgarter, wussten wir, dass wir eine große Aufgabe vor uns haben, weil sie in der Defensive einfach enorm stark sind."

 

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