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U23
20.04.2018

In Stadtallendorf Platz fünf verteidigen

Zum vorletzten Mal in dieser Regionalliga-Saison muss die U23 am Wochenende auswärts antreten. Das Team von Trainer Marco Wildersinn ist beim TSV Eintracht Stadtallendorf zu Gast, der im Abstiegskampf noch jeden Zähler benötigt.

DAS SAGT DER TRAINER

Der Ärger über das 2:2 gegen die TuS Koblenz am vergangenen Sonntag ist noch nicht ganz verraucht. „Wir haben wieder einmal leichtfertig einen Sieg verschenkt und zum fünften Mal in der Schlussphase Punkte verloren. Das zeigt, dass wir noch nicht so stabil sind.“ Immerhin steht „Hoffe zwo“ trotz dieser fehlenden Zähler auf Rang fünf. „Das ist in Ordnung“, so Wildersinn, der diesen Platz nun auch verteidigen will. „Stadtallendorf steckt nach einer guten Hinrunde nun im Abstiegskampf und muss gegen uns unbedingt gewinnen. Das ist eine Mannschaft, die mitspielen will und dabei aggressiv verteidigt. Wir werden das auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.“

DAS PERSONAL

Bei den Hessen fehlt Mittelfeldspieler Muhamet Arifi wegen der zehnten Gelben Karte. Wildersinn muss keine Sperren berücksichtigen, aber nach wie vor auf Kemal Ademi und Furkan Çevik sowie auf Meris Skenderović verzichten, der verletzt für den Rest der Saison ausfallen wird. Theodoros Politakis, der beim 2:0 in Walldorf angeschlagen raus musste und gegen Koblenz fehlte, ist wieder ins Training eingestiegen, während Jannik Dehm, der mit muskulären Problemen gegen Koblenz frühzeitig vom Feld musste, hingegen noch fraglich ist.

DER GEGNER

Der Aufstieg in die Regionalliga stellt für den 1956 aus einer Fusion entstandenen Klub den bislang größten Erfolg dar. Eigentlich wurde die Eintracht hinter Hessen Dreieich nur Oberliga-Zweiter, doch weil Dreieich auf den Aufstieg verzichtete, rückte die Eintracht nach. Trainer Dragan Sicaja ist bereits seit März 2012 an Bord und ließ bei einigen Neuzugängen – wie etwa Tomislav Baltic oder Amar Zildzovic – seine Kontakte in die kroatische Heimat spielen. Erfolgreichster Torschütze der Sicaja-Elf ist Angreifer Delangelo Williams mit bislang zwölf Toren. Nur Wormatia Worms hat bislang im eigenen Stadion mehr Gegentreffer kassiert als die Eintracht.

SERIEN UND BISHERIGE DUELLE

Beim bislang einzigen Aufeinandertreffen beider Teams – in der Hinrunde der aktuellen Saison – gewann „Hoffe zwo“ nach Toren von João Klauss de Mello und Prince Owusu mit 2:0. Zu diesem Zeitpunkt der Saison stand die Eintracht ganz ordentlich da und hatte sich als Neuling zwischenzeitlich sogar in der oberen Tabellenhälfte festgebissen. Doch in der Folge lief es nicht mehr ganz so rund. Unter anderem gab es ein 0:9 gegen die SV Elversberg, im Kalenderjahr 2018 erst einen Sieg. Aus den jüngsten sieben Begegnungen holte Stadtallendorf gerade mal einen Punkt. Anders sieht es bei der U23 aus, die seit vier Spielen unbesiegt ist und auf fremdem Platz zuletzt zwei Siege einfuhr.

Die Lage der Liga

Nach dem 1:0-Sieg bei Kickers Offenbach hat der SV Waldhof Mannheim nun die besten Karten, neben dem 1.FC Saarbrücken die Aufstiegsplayoffs zu bestreiten. Das sieht auch TSG-Trainer Marco Wildersinn so: „Saarbrücken ist schon lange durch, Waldhof hat jetzt alle Matchbälle.“

Spannend bleibt es im Abstiegskampf. Da die Regionalliga Südwest wieder auf 18 Teams reduziert werden soll, sieht die Lage wie folgt aus: Aus der 3. Liga kommt niemand runter, die „Kandidaten“ Großaspach und Aalen sind bereits sicher. Es wird definitiv vier Aufsteiger aus den Oberligen geben (drei Meister plus ein Zweiter), so dass – um auf die 18 Mannschaften zu kommen – fünf Klubs absteigen müssten. Es sei denn, Saarbrücken und/oder der noch nicht feststehende Zweite meistern die Aufstiegsplayoffs erfolgreich, dann reduziert sich die Zahl der Absteiger entsprechend. Also fünf bei keinem Drittliga-Aufsteiger, vier bei einem und drei bei keinem.

Der kommende Heimspielgegner der U23, der SV Waldhof Mannheim, kam unter der Woche im BFV-Pokal-Halbfinale beim Drittligisten Karlsruher SC unter die Räder. Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen in den Spitzenspielen in Saarbrücken und Offenbach empfangen die Blau-Schwarzen am Wochenende den Vorletzten TSV Schott Mainz.

TSV Eintracht Stadtallendorf – TSG 1899 Hoffenheim II
Samstag, 21. April, 14 Uhr, Herrenwaldstadion

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