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26.04.2018

Franziska Harsch: „Im Spiel mit Ball klarer werden“

Für das Bundesligateam stehen in der laufenden Saison noch fünf Spieltage an. „Es fühlt sich noch nicht nach Endspurt an, denn wir haben noch viel vor“, betont Franziska Harsch. Im Interview mit achtzehn99.de spricht die 20-Jährige außerdem über ihre Einwechselung gegen Essen, die Partie gegen den SC Freiburg und das anstehende Duell mit dem SC Sand.

Hallo Franzi, es geht Schlag auf Schlag. Erst Essen, dann Freiburg und am Sonntag nach Sand. Setzt ihr schon zum Saison-Endspurt an?

Franzi Harsch: „Nach Endspurt fühlt es sich eigentlich noch nicht an. In der Rückrunde ist erst die Hälfte der Spiele absolviert und wir haben noch einige wichtige Begegnungen vor uns. Wir haben noch viel vor und werden die Saison konzentriert zu Ende spielen.“

Gegen die SGS Essen wurdest du schon vor der Halbzeit eingewechselt – so wie schon in der Hinrunde in Freiburg. Was ging dir durch den Kopf?

Harsch: „Dass wir noch vor der Halbzeit wechseln, hat mich etwas überrascht. Ich habe mich nur kurz warmgemacht und dann stand ich schon auf dem Feld, da hat man gar keine Zeit viel drüber nachzudenken. Man versucht so schnell wie möglich mit dem Kopf dabei zu sein und im Spiel die Ruhe zu bewahren, auch wenn man nervös ist. Ich habe mich von meinen Mitspielerinnen lenken lassen und mich darauf konzentriert, keine Fehler zu machen.“   

Für deinen abgeklärten Auftritt wurdest du gegen Freiburg mit einem Platz in der Anfangsformation belohnt. Die Partie ging knapp verloren, zufrieden wart ihr aber nicht. Was waren Kritikpunkte?

Harsch: „Das größte Manko war sicherlich, dass wir nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen sind, weil die Abstände zwischen unseren Mannschaftsteilen zu groß waren. Wenn wir den Ball hatten, haben wir ihn oft zu früh wieder hergegeben und haben die Spielzüge nicht richtig zu Ende gespielt. Das Wetter hat die zusätzliche Laufarbeit, die wir durch diese beiden Defizite hatten, dann doppelt bestraft. Mit dem SC Freiburg hatten wir natürlich auch einen guten Gegner, der uns gezeigt hat, dass man viel für einen Sieg investieren muss.“

Im Hinspiel hast du gegen den SC Sand dein Startelf-Debüt in der Bundesliga gefeiert, ihr habt 1:0 (0:0) gewonnen. Ist dir das Spiel deshalb besonders in Erinnerung geblieben?

Harsch: „Na klar, das ist natürlich noch sehr präsent. Nicht nur wegen meines Debüts, sondern weil so ein Last-Minute-Sieg immer ein ganz besonderes Gefühl ist. Wir haben uns im Hinspiel richtig reingehauen und am Ende war dann auch ein bisschen Glück dabei, dass wir drei Punkte mitgenommen haben. Am Sonntag wollen wir uns das Glück wieder durch eine gute Leistung erzwingen. Dazu müssen wir viel arbeiten und im Spiel mit Ball noch klarer werden, um uns Torchancen zu erspielen. “

Was habt ihr euch für Sonntag vorgenommen?

Harsch: „Der SC Sand ist in der Offensive sehr gefährlich und wir müssen immer auf der Hut sein und dem Gegner das Leben mit einer kompakten Defensive schwermachen. Wir peilen natürlich an, Punkte mitzunehmen, um gut in die verbleibenden Spiele zu starten. Ich bin mir sicher, dass am Sonntag ein Dreier drin ist, wenn wir unsere Leistung abrufen.“

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