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10.03.2018

Stimmen nach #TSGWOB: "Am Maximum spielen"

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 3:0 der TSG Hoffenheim am 26. Bundesliga-Spieltag gegen den VfL Wolfsburg.

Julian Nagelsmann: "Wir wollten es zu Beginn ähnlich machen wie in Augsburg und Wolfsburg etwas kommen lassen - mit diesem Plan sind wir aber nicht so gut ins Spiel gekommen. Wir hatten in der Anfangsphase wenig Zugriff, weshalb wir irgendwann höher verteidigt haben. Dadurch gab es gute Ballgewinne und mehr Ballbesitzphasen. Nach dem 1:0 waren wir dann die überlegene Mannschaft. Wir müssen zur Halbzeit mit einer höheren Führung in die Kabine gehen. Nach der Pause hat Wolfsburg taktisch etwas umgestellt, die Flügel doppelt besetzt - das hat uns vor Probleme gestellt. Im zentralen Mittelfeld gab es dann zu viel Raum. Mit dem 2:0 kam dann auch wieder mehr Sicherheit in unser Verteidigungsverhalten. Der Sieg ist verdient. Wolfsburg hat eine gute Mannschaft und war auch heute immer wieder gefährlich. Wir sind froh, dass wir drei Punkte holen und ein attraktives Spiel machen konnten."

Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg): "Heute ist es nicht angenehm, hier Rede und Antwort zu stehen. Bis zum 0:1 haben wir den Ball gut laufen lassen und Ruhe bewahrt, aber nach dem Gegentor haben wir total unsere Linie verloren. Im Anschluss hatten wir mehrfach Glück. Dass es zur Halbzeit nur 0:1 stand war das Beste an den ersten 45 Minuten. Wir haben sehr wenig richtig gemacht. Wir haben der Mannschaft mitgegeben, dass sich die Hoffenheimer aufgrund des Ergebnisses ärgern und wir deshalb unsere Chancen bekommen werden. Das war kurz nach der Pause auch so - die Leistung war da ordentlich. Wir hatten die Möglichkeit zum Ausgleich, bekommen aber im Gegenzug das 0:2. Danach gehen die Köpfe in unserer Situation natürlich runter. Daran müssen wird arbeiten. Wir müssen anders reagieren. Die Niederlage ist sehr bitter."

Nico Schulz: "Der Applaus, den sie eben aus der Kabine gehört haben, war von uns für uns, weil wir heute ein super Spiel gemacht haben. Mit meiner Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, bin ich auch zufrieden, aber es ist viel wichtiger, dass wir als Mannschaft gewonnen und drei Punkte geholt haben. Wir haben den Ball gut laufen lassen und gegen den Ball die Räume sehr eng gemacht. Heute hat man gesehen, was in der Mannschaft steckt. Wir wollen weiter an unserem Maximum spielen. Wenn wir das tun, ist es schwer, uns zu schlagen."

Pavel Kaderabek: "Das fühlt sich heute natürlich gut an. Der zweite Sieg nacheinander, sechs Punkte - das ist sehr positiv. In der kommenden Woche kommt in Mönchengladbach ein ganz wichtiges Spiel auf uns zu. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Heute haben wir eine überragende erste Halbzeit gespielt, die beste in der laufenden Rückrunde. Leider haben wir nur ein Tor gemacht. Nach der Pause kamen dann dafür noch zwei Tore dazu. Ich habe heute nie gezweifelt. Die ersten 20 Minuten nach der Pause waren nicht optimal. Das zweite Tor hat die Partie wahrscheinlich schon entschieden. Die Fans haben uns heute super unterstützt."

Oliver Baumann: "Das zweite und dritte Tor haben leider etwas auf sich warten lassen. Nach dieser überragenden ersten Halbzeit müssen wir eigentlich höher als 1:0 führen. Wir müssen eigentlich fast mit einem 3:0 in der Kabine gehen nach 45 Minuten. Nach der Pause hatten wir eine schwächere Phase, weil uns kurzzeitig der Zugriff gefehlt hat. Als Team sind wir aber drangeblieben und haben uns wieder Chancen erspielt. Letztlich haben wir hochverdient gewonnen. Wichtig war, dass wir die Spannung nie verloren haben. Für uns kann es in den kommenden Wochen nur eine Marschrichtung geben: Wir müssen den zuletzt in Augsburg eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen."

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