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FRAUEN
22.03.2018

Jürgen Ehrmann: „Schauen auf uns“

Eine lange Pause liegt hinter dem Bundesligateam. Nach drei freien Wochenenden reist die TSG zum FC Bayern München, der zuletzt zwei deutliche Siege feierte. Die Partie gegen den Tabellenzweiten der Allianz Frauen-Bundesliga wird am Samstag (14 Uhr) live auf Sport1, DFB-TV und TELEKOM SPORT gezeigt.

Trainer Jürgen Ehrmann über…

…den Gegner.

"Der FC Bayern München hat in den vergangenen beiden Pflichtspielen 23 Tore erzielt und keinen Gegentreffer kassiert. Die Münchnerinnen wurden oft als minimalistisch bezeichnet, weil die Ergebnisse knapp waren. Das hat sie wohl geärgert, denn jetzt drehen sie auf und gehen sicherlich mit viel Selbstvertrauen in das Duell mit uns. In solchen Spielen dürfen sie keinesfalls Punkte liegen lassen, denn sonst könnten sie den Anschluss an die Tabellenspitze verlieren. Der FC Bayern ist eine der robustesten Mannschaften der Liga. Taktisch agiert der Tabellenzweite flexibel, dabei können sie auf einen ausgeglichenen Kader zurückgreifen. Vorne ist meist eine Stoßstürmerin gesetzt. München nutzt die Räume, die man ihnen bietet, mit guten Ballstafetten."

…das Personal.

"Sarai Linder ist nach ihrer krankheitsbedingten Pause wieder voll im Trainingsbetrieb. Fabienne Dongus ist noch angeschlagen, aber steigt nun langsam wieder ein. Erwischt hat es jetzt Emily Evels. Lena Lattwein fällt mit Achillessehnenproblemen weiterhin aus."

…die sportliche Situation.

"Wir waren für die Partie gegen die SGS Essen gut vorbereitet und haben uns natürlich geärgert, dass das Spiel ausgefallen ist. Bei einer nun wieder sehr langen Pause ist es für alle schwierig, die Spannung aufrechtzuerhalten. Es fehlt einfach der Wettkampf, auf den man die Trainingseinheiten ausrichtet. Gegen den FC Bayern München müssen wir einen anderen Plan umsetzen, als den, den wir uns gegen die SGS zurechtgelegt hatten. Wir müssen gegen die Münchnerinnen sehr aufmerksam sein, um rechtzeitig in die Zweikämpfe zu kommen. Denn wir dürfen dem FC Bayern nicht ermöglichen, den Ball laufen zu lassen, denn dann rennen wir nur hinterher. Die Partie erfordert eine Leistung auf höchsten psychischen und physischen Niveau, ansonsten machen wir Fehler und die werden eiskalt bestraft. Wenn wir unsere maximale Leistung bringen, wird es auch ein wenig auf Kleinigkeiten ankommen. Wir schauen auf uns und lassen uns von Bayerns Qualität nicht entmutigen."

Die bisherigen Duelle:

In der Hinrunde unterlag die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann dem Tabellendritten der Allianz Frauen-Bundesliga deutlich mit 0:4 (0:2). Dabei verwertete der FC Bayern seine Chancen eiskalt, neben Simone Laudehr (17.), Fridolina Rolfö (39.) und Lineth Beerensteyn (63.) trug sich auch Ex-Hoffenheimerin Kristin Demann in die Torschützenliste ein (49.).

Die Form des Gegners:

Der FC Bayern geht mit mächtig Rückenwind in die Partie gegen die TSG. Am vergangenen Wochenende siegten die Münchnerinnen mit 8:0 (5:0) beim 1. FC Köln. Zuvor löste das Team vom Trainer Thomas Wörle mit einem 15:0 (7:0) gegen Zweitligist 1. FC Saarbrücken das Ticket für das Halbfinale des DFB-Pokals. Mit 31 Punkten belegt der FC Bayern in der Allianz Frauen-Bundesliga derzeit den zweiten Platz, hat jedoch ein Spiel mehr absolviert als seine Tabellennachbarn. Im Winter haben sich die Münchnerinnen nochmals mit drei Neuzugängen verstärkt. Laura Georges, Leah Galton und die chinesische Nationaltorhüterin Fei Wang wechselten nach Bayern und unterstreichen die Ambitionen, am Ende der Saison auf einem der beiden ersten Plätze zu stehen, um die Champions League-Qualifikation zu sichern.

Daten & Fakten zum Spiel »

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