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PROFIS
16.03.2018

Jonas Hofmann: "Es war eine schöne & lehrreiche Zeit"

Jonas Hofmann hat nahezu die gesamte Jugendakademie der TSG Hoffenheim durchlaufen. Seit 2016 steht der 25-Jährige nun bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Vor dem Duell am 27. Spieltag (17. März, 15.30 Uhr) spricht achtzehn99.de mit dem Mittelfeldspieler unter anderem über seine Heimat, die Ausbildung in der Akademie und die kommende Partie im Borussia-Park.

Jonas, du bist in Heidelberg geboren, deine ersten fußballerischen Schritte hast du beim FC Rot in St. Leon-Rot gemacht. Wie oft bist du noch im Kraichgau?

Jonas Hofmann: "Ich versuche nach wie vor, so oft es geht nach Hause zu fahren, um möglichst viel Zeit mit meiner Familie verbringen zu können. Ich muss natürlich immer schauen, wie sich das mit unserem Trainingsplan vereinbaren lässt, aber grundsätzlich freue ich mich immer wieder, in meine alte Heimat zu fahren und bin immer wieder gerne dort."

Mit zwölf Jahren bist zu zur TSG Hoffenheim gekommen und hast von da an die gesamte Akademie durchlaufen. Wie blickst du auf diese Zeit zurück?

Hofmann: „Ich war sieben Jahre in der Jugendakademie von Hoffenheim – und es war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit dort, die man nie vergessen wird. Natürlich gab es auch Momente, an die man sich nicht so gerne zurückerinnert, aber die schönen Phasen überwiegen eindeutig. Es war mein Glück, dass ich schon so früh bei einem Klub spielen durfte, bei dem viel Wert auf die Nachwuchsarbeit gelegt wird. Man hat dadurch als junger Spieler bessere Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln. Ich habe fast alle Jugendmannschaften der TSG durchlaufen und am Ende auch noch in der U23 gespielt. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn der Weg mich auch zu den Profis geführt hätte. Aber dieser letzte Schritt hat damals leider nicht geklappt.“

Beim Hinspiel in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena hast du dich schwerer verletzt und musstest einige Wochen pausieren. Welche Erinnerungen hast du sonst an die Partie in Sinsheim?

Hofmann: "Sich ausgerechnet in Hoffenheim zu verletzen, war natürlich sehr bitter für mich. Bis auf unseren Sieg erinnere mich daher natürlich nicht gerne an diesen Tag zurück. Zum Sportlichen: Wir sind damals recht gut in die Partie gestartet, sind dann unglücklich 0:1 in Rückstand geraten, haben danach aber eine super Reaktion gezeigt. In der zweiten Hälfte haben wir richtig aufgedreht und das Spiel verdientermaßen gedreht. Das war sehr wichtig und an diesem Tag ein kleiner Trost für mich."

Du kommst nach deiner Reha-Zeit immer besser in Fahrt. Welche Ziele hast du dir für die aktuelle Saison gesteckt?

Hofmann: "Es stimmt, nach der Verletzungspause bin ich wieder ganz gut hereingekommen. Wichtig war, die Verletzung so in den Griff zu bekommen, dass ich keine Folgeverletzung davontrage. In den ersten Wochen versucht man erst einmal, wieder ein gutes Gefühl zu bekommen und wieder auf 100 Prozent zu kommen. Das ist mir gelungen. Das Knie hält, ich bin wieder fit und habe in den vergangenen Wochen viele Spiele absolviert. Daran gilt es anzuknüpfen, um weiter zu versuchen, der Mannschaft so zu helfen, dass wir in der Endphase der Saison noch möglichst viele Punkte sammeln."

Am Wochenende kommt es zum Duell deiner Gladbacher und „Hoffe“ im Borussia-Park. Worauf wird es deiner Meinung nach am Samstag um 15.30 Uhr ankommen?

Hofmann: "Wir müssen wieder zu den Leistungen zurückfinden, die wir zuletzt gegen Dortmund und in Hannover gezeigt haben. Diese Leidenschaft, diesen Mut, diese Aggressivität und die Gier auf den Platz bringen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Wir müssen konsequent gegen den Ball arbeiten, die Räume eng machen, die Zweikämpfe annehmen und vorne unsere Chancen konsequenter nutzen. Wenn uns das gelingt, können wir in der Bundesliga gegen jeden Gegner gewinnen."

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