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CAMPUS
02.02.2018

Marcel Rapp: „Wir wollen jetzt da oben bleiben“

Am Sonntag startet die U19 mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching in die restliche Rückrunde der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Derzeit hat die Elf von Trainer Marcel Rapp, die nebenbei auch im DFB-Pokal-Halbfinale steht, sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Bayern München, der ein Spiel weniger ausgetragen hat. Im Interview mit achtzehn99.de spricht Rapp über die Wintervorbereitung und die Ziele für die kommenden Wochen.

Herr Rapp, sieben Wochen Pflichtspielpause gehen endlich zu Ende. Wie ist die Stimmung im U19-Lager?

Marcel Rapp: Wir sind natürlich froh, dass es endlich wieder um Punkte geht. Die Vorbereitung läuft ja schon seit ein paar Wochen und wir fiebern dem Start der Restrückrunde entgegen.

In der Vorbereitung hat die U19 fleißig getestet. Es gab jeweils ein 3:3 gegen die Oberliga-Herren des SV Spielberg sowie gegen die A-Junioren von Borussia Dortmund, zudem ein beachtlicher zweiter Platz beim Hallenturnier im Sindelfinger Glaspalast…

Rapp: Wir freuen uns über die gute Platzierung in Sindelfingen, aber wichtig ist für uns auf dem Feld und da haben es die Jungs ganz gut gemacht, wenngleich es immer Dinge gibt, die verbessert werden können, wie zum Beispiel Lösungen zu finden gegen hohen Gegnerdruck.

Vor wenigen Tagen wurde offiziell, dass drei Ihrer Spieler – Alfons Amade, Christoph Baumgartner und David Otto – in der kommenden Saison einen Profi-Vertrag erhalten. Befürchten Sie, dass die Drei nicht mehr richtig bei der Sache sind?

Rapp: Absolut nicht. Wir sind stolz, dass wir gleich drei Spieler für den Profi-Kader anbieten konnten. David trainiert ja schon eine ganze Weile oben mit. Vom Charakter her sind die Jungs so gefestigt, dass sie weiterhin Lust haben, jeden Tag besser zu werden und mit uns noch etwas zu erreichen. Das ist ja auch ein Grund, warum sie es so weit gebracht haben, weil ihr Ehrgeiz nicht mit der Unterschrift unter einem Profivertrag endet.

Wird denn David Otto auch im weiteren Saisonverlauf in der U19 zum Einsatz kommen?

Rapp: Das hängt von der Entwicklung in den kommenden Wochen ab, geplant ist es jedenfalls.

Wie haben sich die vier im Sommer geholten Neuzugänge in die Mannschaft eingefügt?

Rapp: Alle vier haben uns weitergebracht und sind sportlich und menschlich absolute Gewinne. Über Christoph Baumgartner brauchen wir nicht reden. Da spricht der Profivertrag für sich. Corey Lee Anton hat gut begonnen und sich dann leider schwer am Knie verletzt. Und unsere beiden Innenverteidiger Moody Chana und Benjamin Wallquist haben uns viel Stabilität gebracht. Moody hat aufgrund seiner starken Leistungen ja auch schon für die U23 gespielt und dabei gezeigt, dass er bereits jetzt im Erwachsenenfußball gut mithalten kann.

Die Ausgangssituation ist nicht schlecht: In der Liga weit vorne, im Pokal im Halbfinale. Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?

Rapp: Natürlich wollen wir angesichts der aktuellen Tabellensituation nicht unbedingt Dritter werden. Wir haben es in der eigenen Hand, Süddeutscher Meister zu werden, und werden alles daransetzen, den vierten Titel in fünf Jahren zu holen. Darüber hinaus denken wir nicht nach, solange wir nicht definitiv für das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert sind. Fest steht, dass da harte Brocken warten, die ebenfalls hohe Ziele haben. Den DFB-Pokal sehen wir als willkommene Zugabe und freuen uns auf die Auslosung Mitte Februar.

Wie sieht es denn personell aus? Gibt es Ab- oder Neuzugänge?

Rapp: David Otto trainiert wie bereits erwähnt bei den Profis mit, ist aber noch immer Teil des Teams. Alessandro Albanese hat uns in Richtung Frankfurt verlassen. Ansonsten ist alles beim alten: Wir haben keine Zugänge. Corey Lee Anton befindet sich nach seinem Kreuzbandriss noch in der Reha, Luca Kölsch, der sich ja vor einem Jahr am Knie verletzt hat, steigt wieder ins Training ein. Es gibt hier und da ein paar leichtere Blessuren, aber nichts Ernsthaftes.

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