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03.02.2018

Kramaric trifft - TSG holt Punkt bei Hertha BSC

Die TSG Hoffenheim hat sich am 21. Bundesliga-Spieltag einen Punkt bei Hertha BSC erkämpft. Andrej Kramaric brachte die Mannschaft von Julian Nagelsmann vor dem Seitenwechsel durch einen Elfmeter in Führung, Salomon Kalou glich für die Hausherren nach dem Seitenwechsel zum 1:1 Unentschieden aus.

Personal und Taktik:

Fünf Änderungen vollzog TSG-Cheftrainer Julian Nagelsmann in der Startelf gegen die Hertha im Vergleich zur Partie beim FC Bayern München am vergangenen Samstag - Kerem Demirbay, Nico Schulz, Kevin Akpoguma, Andrej Kramaric und Adam Szalai standen im Berliner Olympiastadion bei Anpfiff auf dem Platz. Die Anfangsformation wurde von Keeper Oliver Baumann, Kapitän Kevin Vogt, Florian Grillitsch, Benjamin Hübner, Serge Gnabry und Dennis Geiger ergänzt.

Auf dem Rasen sah das wie folgt aus: Vor Torhüter Baumann liefen Benjamin Hübner, Kevin Vogt und Kevin Akpoguma in der Dreierkette auf. Sie wurden gegen den Ball auf der linken Seite von Nico Schulz und rechts von Serge Gnabry unterstützt. Im Mittelfeld agierte Florian Grillitsch zentral defensiv. Er bekam Hilfe von den "Achtern" Dennis Geiger und Kerem Demirbay. Der deutsche Nationalspieler stand der TSG erstmals in dieser Rückrunde zur Verfügung. In der Spitze spielten Andrej Kramaric und Adam Szalai.

Schon nach 15 Minuten musste Julian Nagelsmann reagieren. Nach einem unglücklichen Zweikampf verletzte sich Kerem Demirbay im Duell mit Jordan Torunarigha schwer am Sprunggelenk. Er musste vom Platz und konnte sein Bein nicht belasten. Nadiem Amiri ersetzte "Hoffes" Nummer 10, der gegen die Hertha erst sein Comeback gefeiert hatte. Den Berliner, der einen Pass gespielt hatte und Demirbay beim Ausschwung getroffen hatte, traf keine Schuld. 

In der 70. Minute dann der zweite TSG-Wechsel. Adam Szalai machte in der Offensive für Robert Zulj Platz. Damit feierte der in der Vorrunde lange verletzte Neuzugang aus Fürth sein Bundesliga-Debüt für die TSG. Den dritten und letzten Personaltausch vollzog Nagelsmann sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Pavel Kaderabek ersetzte Torschütze Kramaric. Gnabry verließ die rechte Seite und ging ins Sturmzentrum.

Die Szene des Spiels:

Das Elfmetertor und der anschließende Jubel von Andrej Kramaric. Der kroatische Stürmer hatte in der Bundesliga seit dem zweiten Spieltag nicht mehr getroffen. Und dennoch übernahm er in Berlin Verantwortung und verwertete vom Punkt. "Kramas" Schrei der Freude und Erleichterung war sicherlich im Kraichgau noch zu hören. 

Die Zahl des Spiels: 17

17 mal schoss die TSG in Berlin auf das Tor der Hausherren. Julian Nagelsmann und sein Team wollten auswärts unbedingt drei Punkte holen. Es wurde leider nur einer. Das aktivere Team wurde nicht belohnt. Die Gastgeber schossen nur sechs Mal auf das Tor von Oliver Baumann.

Daten & Fakten zum Spiel »

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