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PROFIS
27.02.2018

Fanvertreter zu Gast bei Manager Rosen

Aufgekommene Probleme löst man am besten, indem man sie direkt, offensiv und vor allem gemeinsam angeht. Diese erfolgversprechende Taktik hat am Dienstagabend Verantwortliche der TSG Hoffenheim und einflussreiche Vertreter der Fanszene an einen Tisch gebracht.

Auf Einladung von TSG-Direktor Profifußball Alexander Rosen und im Beisein von Cheftrainer Julian Nagelsmann sowie Stadionsprecher Mike Diehl, der auch das Fanwesen des Klubs leitet, diskutierten die Anhänger rund zwei Stunden lang im Trainingszentrum über die jüngsten Ereignisse, vor allem die nach der Bundesliga-Partie gegen den SC Freiburg (1:1) aufgekommenen und auch öffentlich thematisierten Unstimmigkeiten. Kernpunkt des Austauschs war das Verhältnis zwischen einem Großteil der Supporter sowie dem Team.

"Wir haben in einem intensiven Dialog offen alle Punkte angesprochen, die beide Seiten zuletzt bewegt hatten", sagt Alexander Rosen, der sich begeistert zeigte von der Atmosphäre und dem Geist, die diese Zusammenkunft prägten. "Intensiv und kritisch", sei der Dialog gewesen, "in dem beide Seiten einander keine Vorwürfe machten, sondern konstruktiv und vor allem jederzeit nach vorne gerichtet diskutierten", ergänzt Rosen.

So konnten in dem Gespräch nicht nur die zuletzt aufgekommenen Diskrepanzen aufgearbeitet werden. Manager Rosen ordnete seinen interessierten Gästen auch die Hintergründe einiger aktueller Entwicklungen innerhalb des Klubs ein. Am Ende stand nicht nur Verständnis, sondern vor allem die Überzeugung, dass Team und Fans alles ihnen mögliche unternehmen, auf ihre Weise zum Erfolg der TSG Hoffenheim beizutragen - auf- und außerhalb des Platzes.

"Dieser Austausch war uns auch vor dem Hintergrund der zuletzt öffentlich diskutierten Themen enorm wichtig", zieht Rosen sein Fazit. "Ich bin begeistert, mit wieviel Leidenschaft und Überzeugung unsere Fans bereit sind, die Mannschaft zu tragen und ihren Beitrag zum Erfolg zu leisten. Mit diesem Rückenwind gehen wir gemeinsam in die ausstehenden zehn Partien."

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