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09.02.2018

Alexandru Maxim: "TSG mit viel individueller Qualität"

Alexandru Maxim wechselte im Sommer vom VfB Stuttgart zu Mainz 05. Dort brachte es der offensive Mittelfeldspieler im Saisonverlauf auf 20 Einsätze. Vor dem Heimspiel der TSG Hoffenheim gegen die Mainzer am Samstag in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena spricht er im Interview mit achtzehn99.de über seine Saison, das Aus im DFB-Pokal, Erfahrungen im Kampf um den Klassenerhalt und das Duell in Sinsheim.

Alexandru, das Pokalspiel gegen die Eintracht lief nicht nach Wunsch. Euer Trainer Sandro Schwarz hat gesagt, „ihr habt euch selbst geschlagen“. Welche Lehren zieht ihr aus der Partie?

Alexandru Maxim: "Auf dem Level, auf dem wir spielen, kann man sich keine Fehler erlauben, weil diese sofort bestraft werden. Im Pokal haben wir uns zu viele unnötige Fehler geleistet, und das hat uns letztlich den Halbfinaleinzug gekostet. Das erste Gegentor war ein Nackenschlag, das zweite dann ein weiterer herber Rückschlag. Auch wenn es in solchen Situationen schwer ist, die Köpfe nicht hängen zu lassen, hätten wir trotzdem noch härter weiterkämpfen müssen. Es ärgert mich enorm, dass wir uns auf diese Art und Weise aus dem Pokal verabschiedet haben. Besonders, weil Frankfurt an diesem Tag nicht unschlagbar war. Wir haben es selbst vergeigt."

Warum passieren dann diese Fehler?

Maxim: "Schwer zu sagen, wir haben nach dem Spiel viel darüber gesprochen. Im Moment ist es erst einmal wichtig, als Team zu reagieren. Wenn einer mal einen Fehler macht, sind zehn weitere Spieler auf dem Platz, die helfen können, diesen auszubügeln."

Zwanzig Pflichtspiele hast Du für Mainz bisher absolviert, dabei ein Tor geschossen und drei vorbereitet – wie zufrieden bist Du persönlich mit Deiner Saison?

Maxim: "Im Moment ist nicht der Zeitpunkt, über seine eigene Situation nachzudenken – wichtiger ist die Situation des Teams und des Vereins. Als Fußballer bist du ja nie zufrieden, egal ob du ein Tor zu Buche stehen hast oder zehn – es gibt immer Luft nach oben, und ich will mich immer verbessern. Aktuell ist es aber am wichtigsten, dass die Ergebnisse für das Team wieder stimmen. Der Erfolg der Mannschaft hat absoluten Vorrang vor persönlichen Dingen."

Zum zweiten Mal nach dem zweiten Spieltag steht ihr nur auf dem Relegationsplatz – und das nach einer Topleistung gegen den FC Bayern. Was nehmt ihr aus diesem Spiel mit und wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Maxim: "Zu Hause treten wir stärker auf als Auswärts. Das muss ein Ende haben, wir müssen mit demselben Gefühl, derselben Leidenschaft und derselben Mentalität wie in der Opel Arena auch auf fremden Plätzen auftreten. Bei Heimspielen sind wir schwer zu schlagen, treten viel aggressiver auf und kreieren viel mehr Torchancen. Diese Stärke müssen wir auch auswärts mitbringen. Denn letztendlich ist es Fußball – und der funktioniert überall gleich, egal in welchem Stadion du spielst. Uns ist allen bewusst, dass wir seit einem Jahr nicht mehr auswärts gewonnen haben. Aber wir sind mehr als bereit, das am Samstag zu ändern."

Du hast mit dem VfB Stuttgart auch schwere Zeiten erlebt. Hilft Dir das in eurer aktuellen Situation in der Liga? 

Maxim: "Ich weiß auf jeden Fall, dass ich nicht noch mal absteigen will! Die Situation ist schwierig, aber wir sind Profifußballer und unser Job ist es, sie auf dem Platz für den Verein und die Fans zu regeln. Grundsätzlich bin ich auch kein Typ, der viel zurückschaut. Mein Blick geht immer nach vorne und ich bin absolut davon überzeugt, dass wir die vor uns liegende Aufgabe Klassenerhalt meistern werden."

Die TSG hat seit der Winterpause auch noch nicht die gewünschten Ergebnisse eingefahren. Wie siehst Du die TSG Hoffenheim und was erwartest Du vom Duell am Samstag?

Maxim: "Hoffenheim hat in den letzten Jahren eine immense Entwicklung durchgemacht und sich vom Fastabstieg bis ins internationale Geschäft gekämpft mit einer Mannschaft, die viel individuelle Qualität hat. Auf dem Papier sehen uns sicher viele als Underdogs, aber das Gute am Fußball ist, dass immer alles möglich ist. Ich bin mir sicher, dass wir auf dem Platz alles reinhauen und uns damit die nötigen Chancen auf einen Auswärtsdreier erkämpfen werden.“

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