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13.01.2018

Stimmen nach #SVWTSG: "Ein sehr interessantes Spiel"

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 1:1 der TSG am 18. Bundesliga-Spieltag bei Werder Bremen.

Julian Nagelsmann: "Aufgrund der Möglichkeiten auf beiden Seiten kann ich mit dem Punkt leben. Wir waren 60 Minuten einen Tick besser. Aber nicht so, dass wir die Partie zwingend gewinnen müssen. Es war ein sehr interessantes Spiel. Ich würde mir für Andrej Kramaric wünschen, dass er so einen Ball wie beim Stand von 1:1 mal wieder reinmacht. Das würde ihm sehr gut tun. Auch Eugen Polanski hatte noch eine große Chance. Die Bremer auf der anderen Seite aber auch. Wir hatten heute trotz der Ausfälle von Nadiem Amiri und Kerem Demirbay mit Lukas Rupp und Dennis Geiger zwei gute "Achter" auf dem Platz. Aber natürlich kommt sehr viel Qualität zurück, wenn die beiden auch wieder fit sind."

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "In der ersten Halbzeit waren wir in eigenem Ballbesitz zu hektisch - deshalb hatten wir es schwer. Wir hatten zu wenige Verlagerungen durchs Zentrum. Gegen den Ball hatten wir die ballfernen Halbräume auf dem Zettel, das haben wir manchmal ganz ordentlich verteidigt. Dennoch hatten wir zu wenig Zugriff. So kamen wir selten ins Pressing. Das Gegentor ist ärgerlich, weil wir nach dem Standard die Gegenspieler zu früh verlassen. Nach der Pause war das Spiel sehr rassig und offen. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Ich kann mit dem Punkt aufgrund unseres Tabellenplatzes nicht ganz so gut leben, bin mit dem Auftritt - vor allem in der zweiten Halbzeit - aber zufrieden."

Serge Gnabry: "Es war schön, hier zu spielen, auch wenn das Publikum heute nicht auf meiner Seite war. Wir können mit dem Punkt nicht zufrieden sein, weil wir geführt haben. Der Ausgleich nach einem Standard muss nicht sein. Danach hatten wir die Möglichkeit, in Führung zu gehen, aber Andrej scheitert leider an Pavlenka. Ich denke, wenn wir dieses Tor machen, geht das Spiel anders aus."

Oliver Baumann: "Wir können letztlich gut mit dem Punktgewinn hier in Bremen leben. Aber mit dem Spiel können wir nicht ganz zufrieden sein. Wir haben zwar gut in die Partie hineingefunden und in der ersten Halbzeit das 1:0 gemacht, aber dann haben wir den Gegner ins Spiel kommen lassen. In der zweiten Halbzeit war die Partie sehr offen, wobei wir den zweiten Treffer machen müssen. Auf der anderen Seite hatten wir auch in der Defensive in der einen oder anderen Szene Glück, nicht den zweiten Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Diese Situationen müssen wir besser verteidigen. Wir haben unsere Kontersituationen leider nicht so gut ausgespielt und so selbst Konter bekommen. Das war nicht ganz so gut. Die Eckensituation konnte ich nicht richtig sehen, war mir aber sicher, dass es Abstoß ist, wenn Stevie (Zuber) so den Körper reinstellt. Auch wenn es keine Ecke war, ändert es nichts an der Tatsache, dass wir das beim Gegentor besser verteidigen müssen. Wir wollen in der Tabelle oben dran bleiben, dafür brauchen wir in der Rückrunde bessere Spiele als heute. Wir müssen uns steigern."

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