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17.11.2017

Makoto Hasebe: "Die TSG hat sich enorm entwickelt"

In Frankfurt gehört Makoto Hasebe mit mehr als 100 Pflichtspielen für die Eintracht schon fast zum Inventar. Auch in der laufenden Saison hat der Defensivspieler schon acht Partien über die volle Distanz absolviert. Vor dem Duell der TSG mit den Hessen spricht der Japaner über den Saisonstart seines Teams, die vergangenen Spiele gegen Hoffenheim und natürlich die Begegnung am Samstag in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena.

Nach elf Spieltagen steht die Eintracht mit 18 Punkten, nur einen Zähler weniger als die TSG, auf Tabellenplatz 7 – wie zufrieden seid ihr mit dem ersten Saisondrittel?

Makoto Hasebe: Wir können wirklich ganz zufrieden sein mit den Punkten, die wir bisher geholt haben. Die Mannschaft musste sich erstmal finden, wir haben im Sommer sehr viele neue Spieler dazu bekommen. Aber das Zusammenspiel klappt immer besser – alle geben im Training immer hundert Prozent. Und der Teamgeist stimmt. Das ist am wichtigsten.

Dich ist man eigentlich in der Mitte des Platzes gewohnt, seit dieser Saison bist du aber zum Abwehrchef in der Frankfurter Dreierkette avanciert – wie gut kommst du mit der neuen Position klar?

Hasebe: Natürlich spiele ich dort, wo der Trainer mich aufstellt. Aber ich muss sagen, dass ich mich dort hinten eigentlich ganz wohl fühle. Ich habe das Spiel vor mir und kann die Fäden ziehen. Außerdem sieht man ja an der Statistik, dass unsere Defensive einen ganz guten Job macht.

Die bundesligafreie Woche habt ihr für ein Testspiel gegen den SV Sandhausen genutzt. Wie wichtig war dieser 5:3-Sieg gegen einen Zweitligisten?

Hasebe: Da ich mit der japanischen Nationalmannschaft unterwegs war, kann ich nicht ganz so viel zu diesem Test sagen. Aber es ist ja immer hilfreich in einem Freundschaftsspiel zu schauen, wo man steht. Zudem haben wir einen breiten Kader – die Spielpraxis für die vermeintlich zweite Reihe ist ebenfalls ganz wichtig.

Dein Mannschaftskamerad Jonathan de Guzman hat sich im Testspiel eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen und fällt für den Rest der Hinrunde aus – wie schmerzhaft ist sein Verlust für die Mannschaft?

Hasebe: Für Jono tut es mir sehr leid. Er war ja vorher auch schon verletzt und hatte sich gerade zurückgekämpft. Anders als in der vergangenen Saison hilft uns nun der breite Kader, um solche Ausfälle kompensieren zu können.

Die vergangenen Duelle beider Teams waren umkämpft und emotional; es ging hoch her. Wird das auch diesmal so kommen?

Hasebe: Davon gehe ich aus. Beide Teams spielen eher mutig nach vorne und stellen sich nicht hinten rein. Wir möchten die Hoffenheimer Offensive natürlich so gut es geht verteidigen und auch zu Abschlüssen kommen – das wird sicher ein spannender Schlagabtausch.

Was für ein Spiel erwartest du am Samstag taktisch gegen die TSG und wie nimmst du Hoffenheim in der zweiten kompletten Saison unter Julian Nagelsmann wahr?

HasebeZur Taktik möchte ich natürlich nichts verraten, wir wollen ja so lange wie möglich unausrechenbar bleiben. Die TSG hat sich aber enorm entwickelt, spielt europäisch und hat viele gute Einzelspieler in ihren Reihen. Julian Nagelsmann stellt sein Team taktisch immer gut ein. Wobei in der jüngsten Vergangenheit öfter mal eine Führung aus der Hand gegeben wurde – daran wird gearbeitet worden sein. Auch aus diesem Grund erwarte ich eine noch umkämpftere Partie.

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