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U17 gewinnt trotz zahlreicher Umstellungen

Während die TSG zuletzt gegen den 1. FFC Frankfurt noch auf nahezu alle Spielerinnen zurückgreifen konnte, so musste die U17 am Samstag gegen den VfL Sindelfingen zahlreiche Umstellungen hinnehmen. Mayalu Rausch, Klara Gorges, Ann-Kathrin Dilfer und Dana Leskinen standen im Kader des Zweitligateams, neben Vanessa Leimenstoll mussten auch Annike Müller und Spielführerin Vanessa Vizitiu verletzungsbedingt passen. Mit Ilire Shala, Anouk Blaschka und Constanze Viehmann rückten drei U15-Spielerinnen in den Kader.

Trotz der zahlreichen Umstellungen und nur vier Spielerinnen des 2001-Jahrgangs begann die TSG mutig und druckvoll in die Partie gegen den VfL Sindelfingen. Die Mannschaft von Uwe Andorfer und Andy Zehnbauer kam früh ins Pressing und belohnte sich in der Anfangsphase mit vielen guten Ballgewinnen. Daraus resultierten auch erste Chancen, doch Fabienne Walaschewski und Nele Bauer blieben zunächst erfolglos. Nach 17 Minuten brachte Nele Bauer die TSG in Führung. Dabei setzte sich die Offensivspielerin zielstrebig durch, ihr Schuss aus 18 Metern flog über die Torhüterin der Gästemannschaft zum 1:0 in die Maschen. Nur drei Minuten später erhöhte die U17. Nach einem Zuspiel von Walaschewski zog Ann-Kathrin Schmidt aus der Distanz ab, ihr platzierter Flachschuss schlug ins lange Eck ein. „Zu diesem Zeitpunkt hätten wir bereits deutlicher führen müssen“, haderten Andorfer und Zehnbauer. „Nach der guten Anfangsphase konnten wir anschließend leider nicht mehr so viel Druck aufbauen.“ Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ließ die TSG nach. Der VfL Sindelfingen erarbeitete sich mehr Spielanteile und die Partie verlagerte sich über weite Strecken in die Hälfte der Hoffenheimerinnen. Die Gästemannschaft kam zu einigen Standardsituationen, die die TSG jedoch konsequent klärte.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich im Ensinger Stadion in St. Leon eine ausgeglichene Partie. Der TSG gelang es nun wieder häufiger, die Bälle auf die schnellen Offensivkräfte durchzustecken, doch oftmals wurden die Aktionen aufgrund von Abseitssituationen abgepfiffen. Sindelfingen scheiterte auf der anderen Seite zwei Mal an TSG-Torhüterin Lara Grausam. In der 74. Minute sorgte Nele Bauer für den 3:0-Endstand. Nach Zuspiel von Emily Wolff, die kurz zuvor mit einem Schuss ans Lattenkreuz Pech hatte, erzielte Bauer ihren zweiten Saisontreffer. „Der Sieg geht insgesamt in Ordnung“, resümierte das U17-Trainerteam den fünften Spieltag der B-Juniorinnen-Bundesliga Süd. „Bei der von uns gezeigten Leistung ist allerdings noch Luft nach oben.“

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