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FRAUEN
29.10.2017

Last-Minute-Niederlage & zwei Verletzte

Nur ganz knapp verpasste die TSG am sechsten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga einen Punktgewinn gegen den favorisierten SC Freiburg. Beim 1:2 (0:1) im Breisgau geriet die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann kurz vor der Halbzeit in Rückstand (45.), Fabienne Dongus sorgte für den Ausgleich (50.). Wie im Hinspiel der vergangenen Saison entschied dann Hasret Kayikci die gute Partie in der Nachspielzeit (90. +2). Sophie Howard und Michaela Specht mussten bereits im ersten Durchgang mit Platzwunden ausgewechselt werden.

Taktik & Personal: 

Als klarer Underdog reiste die TSG am sechsten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga zum Tabellenzweiten SC Freiburg. Dennoch entschied sich Chef-Trainer Jürgen Ehrmann für das gewohnte 1-3-4-3, mit mutigem Pressing sollten die Freiburgerinnen geknackt werden. Die erfolgreiche Anfangsformation aus Köln stellte Ehrmann im Breisgau auf zwei Positionen um. Für die angeschlagene Stephanie Breitner begann Lena Lattwein im zentralen Mittelfeld, Nicole Billa ersetzte die an Oberschenkelproblemen laborierende Emily Evels. 

Bei starkem Wind entwickelte sich im Möslestadion in Freiburg zunächst eine ausgeglichene Partie. Das gefürchtete Kombinationsspiel der Gastgeberinnen unterband die TSG mit mutigem Pressing und setzte selbst immer wieder Nadelstiche. Erst nach einer knappen halben Stunde wurde Freiburg stärker, doch die kurze Druckphase überstanden die Hoffenheimerinnen ohne Gegentor. Noch vor der Halbzeit fing sich die TSG, doch in der 42. Minute kam es zu einer folgenschweren Aktion. Michaela Specht und Sophie Howard prallten bei einem Klärungsversuch zusammen und mussten nach langer Behandlungspause mit heftigen Platzwunden ins Krankenhaus transportiert werden. Mit zwei Wechseln und viel Aufregung passierte es dann: Freiburg schloss einen Angriff in der Nachspielzeit mit dem Führungstreffer ab. 

Unbeeindruckt zeigte sich die TSG dann aber nach der Pause. Franziska Harsch und Maximiliane Rall rückten in die Dreierkette, Sarai Linder übernahm die Position auf der rechten Außenbahn. In der 50. Minute glich die TSG aus - ein verdienter Treffer. Anschließend entwickelte sich in Freiburg ein munterer Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Nach ereignisreichen 20 Minuten kam wieder etwas Ruhe in die Partie, den besseren Schlussspurt und das Quäntchen Glück eines Top-Teams hatte dann der SC Freiburg. Wie schon im Hinspiel der vergangenen Saison traf Hasret Kayikci in der Nachspielzeit zum 2:1 für den Sport-Club.  

Die Szene des Spiels: 

Der Ausgleichstreffer. Nach einer starken ersten Halbzeit geriet die TSG kurz vor dem Pausenpfiff noch in Rückstand, doch in einem offenen Spiel belohnten sich die Hoffenheimerinnen mit dem 1:1. Dabei leitete Lena Lattwein einen Pass mit der Hacke direkt weiter zu Fabienne Dongus, die sich für ihre engagierten Auftritte belohnte und eiskalt einnetzte. 

Die Zahl des Spiels: 90 +2

Eine gute Leistung, viele Chancen, auf Augenhöhe mit einer der Top-Mannschaften der Allianz Frauen-Bundesliga. Das, was die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann im Möslestadion in Freiburg auf den Platz brachte, wäre mindestens einen Punkt wert gewesen. Doch die Nachspielzeit kostete der TSG das Unentschieden. Wie schon im Hinspiel der vergangenen Saison war es Hasret Kayikci, die die Hoffenheimerinnen spät um einen Punkt brachte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit. 

 

Daten & Fakten zum Spiel »

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