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27.09.2017

Vor #PFCTSG - "Mit drei Punkten aus dem Flieger steigen"

Am Donnerstagabend, 21.05 Uhr (MESZ), geht es für die TSG in der Europa League weiter. Am zweiten Gruppenspieltag tritt das Team von Cheftrainer Julian Nagelsmann beim bulgarischen Serienmeister Ludogorets Rasgrad an. Auf der Pressekonferenz vor der Partie in der Ludogorets Arena gibt der 30-Jährige Einblicke in taktische Überlegungen sowie personelle Gegebenheiten und schätzt den Gegner ein.

Julian Nagelsmann über...

... den Gegner.

Uns erwartet eine Mannschaft, die Fußball spielen will und kann, die bei Ballbesitz auch in der eigenen Hälfte gegen das Pressing mutig ist. Wir haben drei Liga-Spiele und das Europa League-Spiel gegen Istanbul angeschaut und analysiert. Ludogorets ist eine Mannschaft mit vielen Brasilianern, die gerne zocken. Vor allem über den rechten Flügel haben sie enormes Tempo. In Istanbul standen sie eher tief und haben sich auf Konter verlassen, aber sie können sicherlich beides. Wir haben eine Idee, wie wir sie schlagen können. Es geht nun darum, diese umzusetzen und am Freitag in Deutschland mit den ersten drei europäischen Punkten aus dem Flieger zu steigen.

... das Personal.

Eines vorne weg - wir sind hier nicht mit einer Rumpftruppe angereist und sprechen nicht nur über die Verletzten. Wir haben viele gute Spieler dabei und es ist interessant zu sehen, wie sich Spieler machen, die sich in dieser Saison bisher vor allem bei der U23 beweisen konnten. Justin Hoogma, Robin Hack oder Meris Skenderovic. Ich habe Lust zu sehen, wie sie sich präsentieren. Vielleicht auch von Anfang an. Sandro Wagner ist erkältet und braucht noch ein paar Tage, um sich auszukurieren. Ebenso ist es bei Florian Grillitsch, der Magen-Darm-Probleme hat. Nadiem Amiri wird aufgrund seiner Fußprellung fehlen. Da lassen die Schmerzen noch keinen Einsatz zu. Serge Gnabry hat sich am Mittwochabend im Elf-gegen-Elf verletzt. Der Muskel im Oberschenkel hat zugemacht, weshalb er fehlen wird. Auch Benjamin Hübner hat muskuläre Probleme. Ich wollte ihn in der zweiten Halbzeit gegen Schalke auswechseln, aber das hat sich dann aufgrund der Situationen im Spiel nicht ergeben. Die Folge ist, dass er nun nicht dabei sein kann. Darüber hinaus gibt es keine neuen Verletzungen. Ich denke, der Rest ist bekannt (der TSG fehlen außerdem Robert Zulj nach seiner Schambeinentzündung, Adam Szalai und Kerem Demirbay mit einem Muskelfaserriss sowie Ermin Bicakcic mit einer Kreuzbandzerrung, Anm. d. Red.).

... die sportliche Situation I.

Ich halte nichts davon, uns vor der Partie zum Favoriten zu erklären. Das ist doch das Schöne am Fußball - es geht immer bei 0:0 los. Wenn wir das Spiel gewinnen, kann ich Ihnen hinterher sagen, ob wir wie ein favorisiertes Team gespielt haben.

... die sportliche Situation II.

Die Bedingungen hier sind gut. Wir können uns voll auf den Fußball konzentrieren. Die Busfahrt vom Flughafen hierher hat mir gut gefallen. Es ist hügelig mit viel Wald, das hat mich an den Kraichgau erinnert. Ich habe mehrere gute Mountainbikestrecken gesehen (lacht). Das Hotel ist gut, das Essen war sehr lecker und wir spielen in einem modernen Stadion. Es passt alles.

... die sportliche Situation III.

Ludogorets hat auf internationalem Parkett sicherlich mehr Erfahrung als wir, aber Erfahrung spielt glaube ich nur eine Rolle, wenn viele andere Dinge ausgeglichen sind. Dann kann Erfahrung den Ausschlag geben. Wichtiger als Erfahrung sind eine spielerische Idee, die richtige Einstellung und die Qualität der Spieler auf dem Platz.

Die bisherigen Duelle

Die TSG trifft am Donnerstagabend in der Ludogorets Arena #DASERSTEMAL auf den bulgarischen Meister.

Die Form des Gegners

Das Team von Trainer Dimitar Dimitrov ist in der Liga noch ungeschlagen, liegt nach zehn Spieltagen mit 24 Punkten auf Rang zwei - direkt hinter ZSKA Sofia. Zum Auftakt in die Europa League-Saison holte die Mannschaft in Istanbul einen Punkt bei Basaksehir. Es läuft rund in Rasgrad.

Das Schlüsselduell

Ludogorets dominiert die bulgarische Liga mit schnellen Außenspielern und Stürmer Claudiu Keseru im Zentrum. Für die TSG wird es darum gehen, den Gegner dort zu kontrollieren und selbst in der Mitte aktiv zu werden. Dort ist Ludogorets unter Druck im Spielaufbau anfällig. Das kann der TSG im Spiel gegen den Ball einen entscheidenden Vorteil bringen. Bei Balleroberung im Aufbauspiel ist der Weg bis zum Tor nicht mehr weit.

Daten & Fakten zum Spiel »

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