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U23
24.09.2017

Verrückte drei Minuten besiegeln ersten Heimsieg

Nein, diesmal gab es keinen Gegentreffer in der Nachspielzeit. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang drehte die U23 den 0:1-Pausenrückstand gegen die Stuttgarter Kickers in einen 3:2-Sieg, verteidigte dabei die Führung in Unterzahl und landete nicht nur den ersten Heimsieg der Saison, sondern den ersten Dreier gegen die Kickers überhaupt.

Personal & Taktik

Gleich auf sechs Positionen ändert Trainer Marco Wildersinn seine Startelf gegenüber dem Auftritt in Freiburg (1:1) vor einer Woche. Gregor Kobel ersetzt Dominik Draband im Tor, die beiden weiteren Profi-Leihgaben Stefan Posch und Philipp Ochs rücken für Simon Lorenz (Fieber) und Robin Hack (muskuläre Probleme) ins Team. Ebenfalls von muskulären Problemen geplagt bleibt Meris Skenderović draußen, für ihn stürmt Prince Owusu. Marco Engelhardt und Alexander Rossipal spielen an Stelle von Nicolas Wähling und Justin Hoogma.

Die Hoffenheimer wechseln im ersten Durchgang zwischen einem 3-5-2 (offensiv) und einem 4-4-2 (defensiv) und stellen in der zweiten Halbzeit auf ein durchgängiges 4-3-3 um. Jannik Dehm beginnt als Linksverteidiger und tauscht Mitte der ersten Hälfte dann mit Rossipal „etatmäßig“ die Seiten, ehe der dann aber kurz vor der Pause angeschlagen raus muss. Für ihn kommt Nicolas Wähling, der auf der für ihn eher ungewohnten Position des Rechtsverteidigers agiert und erneut mit Dehm die Seiten tauscht.

Die Kickers spielen im 4-3-3 mit dem Ex-Hoffenheimer Luca Pfeiffer (U14 bis U17) als Dreh- und Angelpunkt. Trainer Tomasz Kaczmarek stellt nach dem eher enttäuschenden 3:3 gegen Schott Mainz nur zwei Mal um: Sebastian Mannström und Alwin Komolong bleiben zunächst draußen, dafür kommen Daniel Döringer und As Ibrahima Diakite von Beginn an zum Einsatz. Der ehemalige Hoffenheimer U23-Spieler Maurice Hirsch ist angeschlagen und wird erst kurz vor Ende eingewechselt.

Die Szene des Spiels

Die 38. Minute. Akpoguma kommt gegen Pfeiffer eine halbe Sekunde zu spät und trifft ihn anstatt des Balles. Kein böses Foul, aber Fakt ist: Akpoguma war der letzte Mann, Pfeiffer wäre durch und das 0:2 wahrscheinlich gewesen. Bei einer Roten Karte hätte sich niemand beschwert.

Die Zahl des Spiels

3 – Nicht wegen der drei Tore in drei Minuten, sondern weil die U23 nun seit drei Spielen ungeschlagen ist und drei Plätze hoch auf Rang elf kletterte.

Das Stenogramm

TSG 1899 Hoffenheim – Stuttgarter Kickers 3:2 (0:1)
Hoffenheim: Kobel – Rossipal (41. Wähling), Akpoguma, Posch, Dehm – Bühler (46. Viventi), Szarka, Engelhardt, Waack – Owusu (81. Hüttl), Ochs.
Stuttgart: Veser – Abruscia, Jäger, Döringer (77. Mannström), Landeka – Schwarz, Blank (83. Hirsch), Scepanik – Diakite (60. Komolong), Pfeiffer, Weißenfels.
Tore: 0:1 Pfeiffer (4.), 1:1 Owusu (49.), 2:1 Ochs (69.), 2:2 Scepanik (70.), 3:2 Szarka (71.). Zuschauer: 420. Schiedsrichter: Joshua Herbert (Nüsttal). Karten: Gelb für Waack, Wähling / Schwarz, Scepanik, Mannström; Gelb-Rot für Akpoguma (79., wiederholtes Foulspiel).

Daten & Fakten zum Spiel »

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