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FRAUEN
04.05.2017

Stephanie Breitner: „Sind auf Wiedergutmachung aus“

Es ist Mai geworden und in der Allianz Frauen-Bundesliga stehen die letzten Spiele der Saison an. Vor der anstehenden englischen Woche mit den Heimspielen gegen den MSV Duisburg (7. Mai, 14 Uhr) und den SC Sand (10. Mai, 18 Uhr) spricht Stephanie Breitner im Interview über die Partie beim FC Bayern München, die nächsten Gegner und die Saison.

Hallo Steph, wie hast du das Spiel gegen Bayern München erlebt?

Stephanie Breitner: Grundsätzlich ging die Niederlage gegen Bayern sicher in Ordnung. Wir hatten am Anfang ein bisschen Probleme hinten rauszuspielen. Die Tore sind dann zu denkbar ungünstigen Zeitpunkten gefallen, durch Nicole Billa hatten wir zwischenzeitlich eine gute Chance auszugleichen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann die richtige Reaktion gezeigt und hatten deutlich mehr Spielanteile.

Woran lag es, dass es am Ende nicht zu einem Punkt gereicht hat?

Breitner: Man darf einfach nicht vergessen, dass wir gegen den amtierenden Deutschen Meister gespielt haben. Bayern München hat einen starken, breiten Kader und kann die derzeit zwölf Ausfälle im Grunde gut kompensieren. Für uns muss alles passen, damit es gegen solche Mannschaften auch mal zu einem oder sogar drei Punkten reicht.

Nun geht es gegen den MSV Duisburg. Das Hinspiel lief unglücklich…

Breitner: Das war ein Spiel, das wir nicht so schnell vergessen werden. Ich habe selten erlebt, dass wir so viele Spielanteile haben und uns auch Torchancen erspielen und dann trotzdem mit 0:1 verlieren. Das war sicher die bitterste Niederlage der Saison. Danach war uns klar, dass wir im Abstiegskampf stecken. Deshalb sind wir auf Wiedergutmachung aus und wollen nichts Anderes als die drei Punkte. Die Partie wird sicher kampfbetont, gerade weil Duisburg noch ein bisschen mehr in der Tabelle unten drin steckt als wir. Sie haben eine erfahrene Truppe, die kompakt stehen wird und alles reinschmeißen wird.

Drei Heim- und ein Auswärtsspiel stehen noch an. Mit welchen Zielen geht ihr in diese Partien?

Breitner: Wir freuen uns alle, dass jetzt nochmal drei Heimspiele kommen, gerade weil wir zuhause bisher noch nicht so viele Punkte geholt haben. So haben wir noch die Chance, die Saison positiv zu beenden. Auch das Auswärtsspiel in Frankfurt liegt im Grunde vor der Tür, sodass wir bei den vier Spielen mit zahlreicher Unterstützung auf der Tribüne rechnen.

Noch vier Spieltage, dann ist die Saison schon wieder zu Ende. Ein kleiner Rückblick: Bist du zufrieden?

Breitner: Wir nehmen auf jeden Fall aus der Saison mit, dass man im Fußball von Punkten lebt. In der Hinrunde haben wir keine schlechten Spiele gemacht, aber wenig Punkte geholt und hingen plötzlich unten drin, obwohl wir auch auf einem Mittelfeldplatz hätten stehen können. Wir haben uns da aber wieder gut rausgekämpft und je nachdem, wie die restlichen Spiele laufen, können wir positiv auf die Saison zurückschauen. 

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