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13.05.2017

Philipp Ochs: "Koreanisch ist ganz schön schwer"

Philipp Ochs fliegt schon am Sonntag nach Südkorea - nicht, um Urlaub zu machen, sondern um mit der deutschen U20-Nationalmannschaft bei der WM (20. Mai - 11. Juni) zu spielen. achtzehn99.de hat mit ihm vor dem Abflug über seine Ziele und Erwartungen für das Turnier gesprochen.

Philipp, mit welchem Ziel fliegst du mit dem Team nach Südkorea?

Philipp Ochs: Wir wollen ein starkes Turnier spielen und so weit wie möglich kommen. Wir wollen Deutschland gut vertreten und im Turnier eine Rolle spielen.

Die U19-EM im vergangenen Jahr lief nicht nach Wunsch. Welche Lehren habt ihr als Mannschaft daraus gezogen?

Ochs: Wir sind nach einem schlechten Turnierverlauf wieder aufgestanden und haben das Spiel um Platz fünf gewonnen. So haben wir uns für die WM qualifiziert. Die EM haben wir also mit einem guten Gefühl abgeschlossen. Das wollen wir uns noch einmal vergegenwärtigen und dann mitnehmen.

Was erwartest du von Land und Leuten in Südkorea - bleibt dafür Zeit?

Ochs: Ich war noch nie da und habe auch keine Erwartungen. Es wird uns eine andere Kultur erwarten, eine andere Verhaltenweise, andere Menschen. Darauf freue ich mich auch, aber im Fokus steht zunächst einmal das Sportliche. Wenn das passt, bleibt bestimmt auch Zeit, Land und Leute kennenzulernen. Als Jin-Su Kim noch bei der TSG gespielt hat, habe ich mit ihm ein wenig über Südkorea gesprochen und er hat mir auch ein paar Worte beigebracht. Koreanisch ist aber ganz schön schwer (lacht). Viel mehr als "Hallo" und "Danke" habe ich nicht drauf. Ich werde mal Kontakt zu ihm aufnehmen und ihn zu einem Spiel einladen. Mal sehen, ob er Zeit hat.

Was weißt du über eure Gruppengegner Mexiko, Venezuela und vor allem Vanuatu?

Ochs: Das sind drei völlig unterschiedliche Gegner. Gegen Mexiko stelle ich mich auf ein echtes Kampfspiel ein. Venezuela ist eine sehr physische Mannschaft mit viel Tempo auf den Außenbahnen und über die Vanuatu weiß ich nicht so viel. Ich musste im Internet erst mal schauen, wo das überhaupt liegt. Ich bin gespannt auf das Spiel. Sie haben sich qualifiziert, also verdienen sie es dabei zu sein. Auch so ein Spiel muss man erst einmal gewinnen. 

Bei der U19-EM hast du vier Tore erzielt. Gibt es ein persönliches Ziel für Südkorea?

Ochs: Ich will mich mit der Mannschaft so gut wie möglich verkaufen, wenn ich dazu mit Toren beitragen kann, ist es umso schöner. Ich habe mir aber keine bestimmte Zahl vorgenommen.  Die Mannschaft kommt immer zuerst, dann der Einzelne.

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