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19.05.2017

Finnbogason: "Entwicklung der TSG ist bewundernswert"

Alfred Finnbogason musste dem FC Augsburg lange von der Tribüne aus zusehen - eine Schambeinentzündung stoppte den Stürmer früh in der Saison. Erst seit dem 27. Spieltag kann er seiner Mannschaft wieder helfen - mitten im Abstiegskampf. Im Interview mit achtzehn99.de spricht er über seine Verletzung, den Klassenerhalt und das Duell mit der TSG.

Erst ein 1:1 in Gladbach, vergangenes Wochenende ein 1:1 gegen Dortmund - zwei gute Ergebnisse, warum hat es für den sicheren Klassenerhalt aber noch nicht gereicht?

Alfred Finnbogason: Auch unsere Konkurrenten haben zuletzt ordentlich gepunktet, so dass es weiter spannend bleibt. Das zeigt aber auch, dass wir weiterhin nur auf uns schauen dürfen. Wenn wir punkten, ist es egal, was die anderen machen. Viele haben uns vor einigen Wochen schon abgeschrieben. Wir haben jetzt gegen zwei große Gegner trotzdem zwei Punkte geholt, mit diesen Leistungen können wir zufrieden sein. Ich bin sicher, dass wir am Ende den direkten Klassenerhalt schaffen.

Nach langwieriger Schambeinentzündung konntest du erst am 27. Spieltag in die Augsburger Startformation zurückkehren, wie schwer fiel es dir, lange Zeit nur zusehen zu können?

Finnbogason: Das war natürlich eine sehr schwierige Zeit. Als Fußballer möchte man immer spielen, Verletzungen sind nie schön. Aber sie gehören eben dazu und diese Erfahrung hat mich auch stärker gemacht. 

Parallel zum Spiel in Sinsheim läuft am Samstag das Duell zwischen dem HSV und VfL Wolfsburg - wie intensiv werdet ihr die Partie im Blick behalten?

Finnbogason: Wir machen es genauso, wie in den letzten Wochen auch: Das Wichtigste wird sein, dass wir uns ausschließlich auf unsere Leistung konzentrieren. Deshalb werden wir diese Partie während der 90 Minuten komplett ausblenden. Alles andere würde uns nur ablenken. Wir wollen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen.

Das Jahr 2017 fing für den FCA mit einer Niederlage gegen die TSG an - hättest du gedacht, dass "Hoffe" am Ende der Saison um Platz drei spielt?

Finnbogason: Vor der Saison kann man nie genau sagen, wer wo landet. Ehrlich gesagt, hätte ich einige Teams vor der TSG gesehen, die jetzt weiter hinten in der Tabelle platziert sind. Aber Hoffenheim steht absolut zurecht dort oben. Unter Julian Nagelsmann hat das Team eine extrem gute Entwicklung genommen, die bewundernswert ist.

Für beide Klubs geht es am letzten Spieltag um viel: Was für eine Partie erwartet du?

Finnbogason: Hoffenheim geht sicher als Favorit ins Spiel, aber in den Spielen gegen Leipzig, Gladbach und Dortmund haben wir gezeigt, dass wir die Großen ärgern können. Wir werden es der TSG auf jeden Fall so schwer wie möglich machen. Und wenn ihr ganz ehrlich seid: Mit dem vierten Platz kann sich Hoffenheim doch sicher auch anfreunden. (lacht)

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