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CAMPUS
10.05.2017

U19: Christoph Baumgartner komplettiert Österreich-Trio

1.8.99 – mit diesem Geburtsdatum ist Christoph Baumgartner geradezu prädestiniert, für die TSG 1899 Hoffenheim zu spielen. Ab der kommenden Saison wird es der österreichische U18-Nationalspieler auch tun. Der offensive Mittefeldspieler kommt von der Akademie St. Pölten in den Kraichgau und wird die U19 von Trainer Marcel Rapp verstärken.

Christoph Baumgartner, dessen älterer Bruder Dominik als Innenverteidiger beim FC Wacker Innsbruck unter Vertrag steht, wurde im niederösterreichischen Horn geboren und begann beim heutigen Zweitligisten SV Horn mit dem Fußballspielen. In der Altersklasse U14 wechselte er in die Akademie (AKA) St. Pölten, die nur eine knappe Autostunde vom Elternhaus entfernt ist. Hier reifte er zum Nationalspieler und kam von der U15 bis zur U18 zu 30 internationalen Einsätzen.

Sein bislang größtes Erlebnis war die Teilnahme an der U17-EM 2016 in Aserbaidschan, als die ÖFB-Auswahl erst im Viertelfinale an Portugal scheiterte. Im Auftaktspiel gegen Bosnien und Herzegowina markierte er beide Tore zum 2:0-Sieg, im abschließenden Gruppenmatch gegen Deutschland (0:4) traf er auf seinen künftigen Hoffenheimer Teamkollegen Alfons Amade. In der achtzehn99 AKADEMIE wird Baumgartner auf weitere bekannte Gesichter stoßen: Neben Neuzugang Benjamin Wallquist, der aus Salzburg zur TSG kommt, komplettiert der aktuelle U17-Spieler Tim Linsbichler das „Ösi-Trio“ in der U19 der kommenden Saison.

„Die Eingewöhnung wird vielleicht am Anfang nicht ganz so leicht. Aber ich habe mein Elternhaus schon vor vier Jahren verlassen und so weit ist Deutschland ja nicht“, so Baumgartner. Eine Sprachbarriere gibt es schließlich auch nicht – wobei: „Tim hat mich vorgewarnt, dass unser Dialekt nicht gleich verstanden wird und einige Wörter anders sind, aber das wird alles kein Problem sein.“

In der heimischen Nachwuchsliga pflastert Baumgartner zurzeit seinen Weg mit Toren, 16 in 17 Einsätzen für die AKA St. Pölten hat er bereits erzielt. Das Interesse des österreichischen Branchenprimus Salzburg und auch von einigen deutschen Vereinen war da, aber letztlich hat sich „Baumi“ für die TSG entschieden. „Ich denke, dass die Junioren-Bundesliga die beste der Welt ist und auf diesem Niveau will ich mich messen. Die Verantwortlichen haben mir zudem das Gefühl gegeben, dass ich hier eine reelle Chance bekomme, Profi zu werden. Nicht zuletzt durch die Qualifikation für den Europapokal ist Hoffenheim mittlerweile eine Top-Adresse.“

„Wir sind von den Qualitäten Christophs absolut überzeugt und freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt Dirk Mack, Direktor Nachwuchs der TSG Hoffenheim. „Er wird eine wichtige Rolle bei uns spielen und sich hier wie zu Hause fühlen.“ Neben seinen baldigen U19-Kollegen Benjamin Wallquist und Tim Linsbichler kennt Baumgartner mit dem aktuellen U23-Spieler Stefan Posch sowie den künftigen Profi Florian Grillitsch (derzeit SV Werder Bremen) zwei weitere Landsleute, die ihm den Einstieg erleichtern werden.

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