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CAMPUS
19.04.2017

Theodoros Politakis: Wollen unter die ersten Drei

Die U19 hat bei ihrer England-Reise noch einmal Kraft und Selbstvertrauen für den Saisonendspurt getankt, der am Samstag mit einem Heimspiel gegen den SC Freiburg beginnt (13 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion). Eine feste Stütze der Hoffenheimer A-Junioren ist der 19-jährige Vizekapitän Theodoros Politakis, der bei achtzehn99.de auf die wechselhafte Saison seiner Mannschaft, den wertvollen Trip nach London und Liverpool sowie seine anstehende Premierensaison im Herrenfußball blickt.

Theo, ihr habt gerade acht Tage in England verbracht und dabei auch gegen die Nachwuchsteams von Chelsea und Liverpool gespielt. Wie war es? Könnt ihr mit den Engländern mithalten?

Theodoros Politakis: Keiner von uns hat schon mal gegen solch große Vereine wie Chelsea oder Liverpool gespielt. Von daher war es schon eine geile Erfahrung, mal zu sehen, ob man da mithalten kann. Und ich denke, dass wir das können, denn wir haben zwei gute Spiele gemacht. Körperlich waren die Engländer uns überlegen, aber spielerisch waren wir mindestens auf Augenhöhe.

Warst du mit dir persönlich denn auch zufrieden?

Politakis: Ich denke, meine Leistung war gut. Ich hatte ein bisschen Probleme mit der Schulter, weil ich mich im Training verletzt hatte. Aber insgesamt war ich schon zufrieden.

Und außerhalb des Trainingsplatzes oder Spielfeldes. Wie hast du die England-Reise empfunden?

Politakis: Die Stimmung im Team war richtig gut. Wir haben viel miteinander unternommen. Vor allem die Anlagen von Chelsea und Liverpool zu sehen war beeindruckend. Außerdem hatten wir viel Freizeit und konnten uns daher London anschauen. Wirklich eine schöne Stadt.

Du warst ja letztes Jahr auch schon beim Dallas Cup in den USA dabei. Lohnen sich solche Reisen für euch als Spieler, obwohl sie mit recht viel Aufwand verbunden sind?

Politakis: Das lohnt sich auf jeden Fall. Einmal solche Spiele wie gegen Chelsea und Liverpool zu bestreiten, will ja jeder. Und eine ganze Woche mit der Mannschaft zu verbringen schweißt für das Ende der Saison auch noch mal zusammen.

Was habt ihr euch denn für das Saisonfinish vorgenommen?

Politakis: Wir haben jetzt noch drei Spiele und wollen auf jeden Fall unter die ersten Drei, um uns für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Ganz oben zu landen wird wahrscheinlich schwer, aber es ist gut, noch solch ein Ziel wie die DFB-Pokal-Qualifikation zu haben.

Wie fällt dein Zwischenfazit der bisherigen Saison aus?

Politakis: Wir hatten Höhen und Tiefen. Man muss schon sagen, dass wir einige Spiele hatten, bei denen wir Punkte liegengelassen haben.

Für dich geht bereits die siebte Saison als TSG-Spieler zu Ende. Wie siehst du deine bisherige Entwicklung hier in der achtzehn99 AKADEMIE?

Politakis: Ich denke, der Weg führt in die richtige Richtung. Ich habe in dieser Saison fast jedes Spiel von Anfang an gemacht und war lange Kapitän, als Joe (Johannes Bender, Anm. d. Red.) noch verletzt war. Das war ich vorher noch nie, und es hat mir viel Spaß gemacht.

Mitten in der Saison musstet ihr euch nach Domenico Tedescos Wechsel zu Erzgebirge Aue auf einen neuen Trainer einstellen. Wie ist der Übergang zu Marcel Rapp als neuem U19-Cheftrainer deiner Meinung nach abgelaufen?

Politakis: Wir hatten ja nicht viel Zeit, uns Gedanken zu machen, weil direkt das nächste Spiel anstand. Ich denke aber, dass wir in dieser Saison von beiden Trainern etwas mitnehmen konnten. Und unter Herrn Rapp sind wir ja auch noch ungeschlagen. Von daher ist der Wechsel wohl ganz gut gelaufen.

Was macht euer aktueller Trainer Marcel Rapp denn besonders gut?

Politakis: Er bringt auf jeden Fall Lockerheit rein. Ich und einige andere hatte ihn ja schon in der U16 und viele andere bereits in der U17. Von daher war die Umstellung jetzt auch nicht so schwer.

Für dich endet in zweieinhalb Wochen deine Zeit als Jugendspieler, und die erste Herrensaison steht an. Was sind deine Pläne und fühlst du dich schon bereit für den Erwachsenenfußball?

Politakis: Ich habe ja noch Vertrag in Hoffenheim und freue mich schon auf den Herrenfußball. Aber momentan beschäftige ich mich damit noch nicht, weil ich die Saison erst mal gut zu Ende bringen will. Danach habe ich noch genug Zeit, mich auf meine erste Herrensaison vorzubereiten.

 

Hier geht es zum Spielerporträt von Theodoros Politakis >>>.

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