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06.04.2017

Nadiem Amiri: "Wollen in Hamburg nachlegen"

Nadiem Amiri gehört zu den Dauerbrennern der Saison. In 26 Bundesliga-Spielen stand er auf dem Platz. Zuletzt auch über 90 Minuten beim Sieg gegen die Bayern. Mit achtzehn99.de spricht er über den Heimsieg, das kommende Spiel beim Hamburger SV und den Saison-Endspurt.

Nadiem, wir blicken noch mal schnell zurück auf den Dienstagabend. Wie wars?

Nadiem Amiri: Es war einfach ein verrückter Abend. Es war ein geiles Spiel - vor allem in der ersten Halbzeit. Das war schon richtig gut von der ganzen Mannschaft. Am Mittwoch hatten wir frei, da habe ich mir die Highlights schnell angeschaut - die ersten 45 Minuten muss ich mir irgendwann noch einmal ganz in Ruhe ansehen. Denn den restlichen freien Tag habe ich dann in Frankfurt verbracht, um den Kopf ein bisschen frei zu bekommen.

Du bist 12,22 Kilometer gelaufen, 1,6 Kilometer davon waren intensive Läufe. Wie geht es dir zwei Tage nach dem Spiel?

Amiri: Ich spüre es schon noch. Die Partie war extrem anstrengend und ich habe wirklich alles aus mir herausgeholt. In der 85. Minute habe ich an der Seitenlinie auch mal einen Schluck Cola getrunken, sonst wäre ich vielleicht umgekippt. Ich konnte einfach nicht mehr (lacht). Bis Samstag bin ich aber auf jeden Fall wieder bei einhundert Prozent.

Setzt so ein Sieg gegen die Bayern noch einmal besondere Kräfte frei für den Saison-Endspurt?

Amiri: Ja, klar. Wir haben endlich die Bayern geschlagen - und zwar nicht irgendwie, sondern überzeugend mit einer richtig starken Leistung. Noch dazu in einer Phase der Saison, in der es um etwas geht, in der die Bayern ganz sicher jedes Spiel gewinnen wollen. Das ist eine große Bestätigung für unsere Stärke in dieser Saison. Wir wissen jetzt, dass wir wirklich jeden schlagen können. Wir haben es sozusagen schwarz auf weiß. Aber wir dürfen deshalb nicht durchdrehen. Wir wollen in Hamburg nachlegen.

Die Hanseaten haben in der Rückrunde auch schon 17 Punkte geholt. Ein schweres Auswärtsspiel...

Amiri: Auf jeden Fall. Sie haben sich in der Rückrunde endgültig gefangen. Das ist eine Mannschaft mit viel Qualität. Den Trainer kennen wir gut und sie haben auch starke Einzelspieler. Dazu kommen die Fans bei ihren Heimspielen. Da herrscht schon eine besondere Stimmung. Sie stehen immer noch unten drin und haben überhaupt nichts zu verschenken. Deshalb bereiten wir uns auf einen echten Fight vor.

In der Hinrunde gab es ein 2:2 gegen den HSV. Was könnt ihr aus dem Spiel mitnehmen?

Amiri: Das war kein so gutes Spiel von uns, obwohl wir uns viele Möglichkeiten erspielt haben und auch dieses Spiel hätten gewinnen können. Ich glaube, in der Defensive sind uns individuelle Fehler unterlaufen, die dann zu den Gegentoren geführt haben. Wir wollen und können es in Hamburg auf jeden Fall besser machen.

Mit welchem Ziel fahrt ihr nach Hamburg?

Amiri: Mit demselben wie immer. Wir wollen drei Punkte. Mit einem anderen Ziel gehen wir nicht auf den Platz. Es macht keinen Sinn, sich schon vorher mit einem Punkt zufrieden zu geben. Wir wollen gewinnen. Immer.

Nach 27 Spieltagen liegt ihr auf Rang drei. Überall werdet ihr mit dem Wort "Europa" konfrontiert. Wie gehst du damit um?

Amiri: Natürlich wissen wir alle um unsere Situation. Wir haben uns in diese gute Ausgangsposition gebracht, aber ich versuche das wegzuschieben. Wir werden in den verbleibenden sieben Spielen weiter Gas geben und alles dafür tun, da oben zu bleiben. Aber es bringt nichts, jetzt an den 34. Spieltag zu denken. Ich denke an Hamburg.

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