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05.04.2017

Kramaric: "Sind müde, aber sehr glücklich"

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 1:0 gegen Bayern München.

Julian Nagelsmann: Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt, in der unser Plan perfekt aufgegangen ist. Wir hatten gute Chancen, die Ulreich außergewöhnlich gut entschärft hat. Wir müssen nach der ersten Hälfte sogar höher führen. Nach der Pause war es der erwartete Verlauf. Die Bayern wurden stärker und können von der Bank natürlich auch immer noch Weltklassespieler bringen. Wir haben mit Oli einen Torwart, der dann zur Stelle ist, wenn man ihn braucht und er hat gegen Lewandowski super gehalten. Ich freue mich extrem für den Klub und die Mannschaft, dass wir zum ersten Mal gegen die Bayern gewonnen haben.

Carlo Ancelotti: Glückwunsch an Hoffenheim. Wir waren etwas überrascht von der Spielweise der TSG und standen defensiv nicht so gut. Hoffenheim hat sehr intensiv gespielt. Die erste Halbzeit war nicht gut von uns. In der zweiten Halbzeit haben wir viel besser gespielt, waren aggressiver. Wir hatten Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Aber an manchen Tagen klappt es eben nicht. So ist Fußball.

Alexander Rosen: Heute empfinde ich große Freude und ein bisschen stolz. Wie jeder weiß, haben wir es bis heute noch nie geschafft, den FC Bayern zu schlagen. Es ist also etwas Besonderes. Ich glaube, richtig besonders war die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben. Wir wollten nichts ermauern, sondern wir haben unseren Fußball durchgezogen. Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir zur Pause höher führen. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas zu passiv, die Kräfte sind geschwunden. Wir sind sehr viel gelaufen. Das musst du auch, um gegen die Bayern zu bestehen. Gegen Ende ist natürliche eine Angriffswelle nach der anderen auf unser Tor gerollt, da gehört dann eben auch das Glück dazu. Wir hatten aber mehr klare Chancen, und ich denke, wir haben nicht unverdient gewonnen.

Andrej Kramaric: Alle auf dem Platz haben heute mehr als 100 Prozent gegeben, das war der Schlüssel zum Sieg. Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde gekämpft. Die zweite Hälfte war schwer für uns, da haben die Bayern gezeigt, warum sie eine der besten Mannschaften der Welt sind. Wir sind müde, aber sehr glücklich.

Kevin Vogt: Ich habe gar nicht mitbekommen, wie lange die Nachspielzeit war. Ich habe versucht, mich zu konzentrieren und die Spannung hochzuhalten. Wir sind glücklich. Wir haben eine sensationelle erste Halbzeit gespielt, haben es aber verpasst, den Sack zuzumachen. Bei den Chancen, die wir hatten, hätten wir auch höher führen können. Die zweite Hälfte war sehr leidenschaftlich und vom Chancenplus her ist es am Ende auch ein verdienter Sieg.

Sebastian Rudy: Man kann sich auch nicht beschweren, wenn wir zur Halbzeit 3:0 führen. Aber wir haben die Chancen nicht genutzt, deshalb war es bis zum Ende spannend. Wir mussten alles reinwerfen, haben uns den Sieg am Ende aber verdient. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, hatten die klareren Torchancen. Alleine die erste Halbzeit zeigt, was wir drauf haben. Wir freuen uns über den Sieg und sind stolz.

Benjamin Hübner: Gegen die Bayern muss man einfach viel laufen. Dass die Bayern nach der Pause kommen, war klar. Dass sie Chancen haben auch. Wir hatten dann heute auch das nötige Quäntchen Glück. Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir den Sieg aber verdient. In der Nachspielzeit waren es sehr lange vier Minuten, aber wir haben an uns geglaubt und es immer wieder geschafft in die Ordnung zu kommen.

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