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AKADEMIE
18.03.2017

U19 dominant und doch nur mit einem Punkt

Trotz einer ordentlichen Leistung und lange angehaltener Führung musste sich die U19 der TSG in einem vorgezogenen Spiel der A-Junioren-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Der Treffer von Torjäger Meris Skenderović in der ersten Halbzeit reichte am Ende nicht aus, um drei Punkte aus dem Frankfurter Riederwald mitzunehmen.

U19-Trainer Marcel Rapp vertraute auf dem äußerst ramponierten Rasen des Eintracht-Sportgeländes den gleichen elf Spielern, die in der Vorwoche den VfB Stuttgart mit 4:0 besiegt hatten. Somit liefen auch die beiden zuletzt so treffsicheren Stürmer Robin Hack und Meris Skenderović von Anfang an auf.

Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahm die TSG nach und nach das Kommando im Mittelfeld und damit über das Spiel. Nach einer halben Stunde hatte Moritz Kwarteng das Auge für Skenderović und bediente seinen Mannschaftskameraden mit einem Pass in die Schnittstelle der Frankfurter Abwehr. Skenderović behielt allein vor dem Eintracht-Keeper die nötige Ruhe und erzielte somit seinen vierten Treffer in den vergangenen drei Spielen.

In der Folge kam die TSG immer wieder in gute Umschaltsituationen, auch wenn der letzte Zug zum Tor bisweilen fehlte. Dennoch war die Halbzeitführung absolut verdient, da von der Eintracht, die in dieser Saison ohnehin eher durch ihre Defensivstärke besticht, offensiv nicht viel kam.

Drljaca erst stark, dann chancenlos

Auch in den zweiten 45 Minuten gab die Rapp-Truppe auf dem schwierigen Geläuf den Ton an. Skenderović und Hack scheiterten bei den besten TSG-Chancen am Frankfurter Keeper Eric Gründemann. Auf der Gegenseite konnte sich TSG-Schlussmann Stefan Drljaca auszeichnen, als er eine Viertelstunde vor Schluss prächtig parierte. Kurz danach war allerdings auch er machtlos, nachdem ein Frankfurter Angreifer im Hoffenheimer Strafraum zu Fall gekommen war und Schiedsrichter Chris Rauschenberg einen zweifelhaften Elfmeter gepfiffen hatte, den Eintracht-Stürmer Renat Dadashov, der in der Vorwoche dreifach getroffen hatte, zum Ausgleich verwandelte.

In den verbliebenen zehn Minuten ging es zwischen den beiden Strafräumen hin und her, ohne dass sich die TSG oder die Eintracht noch die ganz große Chance auf den Siegtreffer erspielen konnte. Und so blieb es für die A-Junioren der Kraichgauer trotz der überlegenen Vorstellung beim Unentschieden. Vorwürfe wollte Rapp seiner Mannschaft jedoch keine machen: „Die Leistung war heute okay, nur der letzte Punch hat häufig gefehlt. Aber auf solch einem schwer bespielbaren Platz war es auch nicht einfach. Gerade für uns als Mannschaft, die auf das Passspiel Wert legt.“

In zwei Wochen gegen Fürth

In der Tabelle rückte die TSG aufgrund des Punktgewinns bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Bayern München heran, der allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. Aufgrund der Länderspielpause geht es für die U19 erst in zwei Wochen wieder um Punkte in der A-Junioren-Bundesliga. Dann erwartet die Rapp-Truppe in der heimischen Akademie-Arena die SpVgg Greuther Fürth.

 

Eintracht Frankfurt – TSG 1899 Hoffenheim 1:1 (0:1)
Frankfurt: Gründemann – Zorba, Wörner, Knothe, Beyreuther, Förster (46. Safaridis), Ostrowski, Okyere (65. Kabuya), Heller (88. Torcuatro), Mbouhom (90.+2 Herdt), Dadashov.
Hoffenheim: Drljaca – Amade, Weber, Belkahia, Lässig, Bender (84. Foshag), Politakis (68. Pander), Wöhrle, Kwarteng (78. Alberico), Skenderović (88. Karlein), Hack.
Tore: 0:1 Skenderović (30.), 1:1 Dadashov (76./Foulelfmeter). Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Chris Rauschenberg (Hörselberg-Hainich). Karten: Gelb für Okyere, Safaridis, Wörner, Kabuya (alle Frankfurt) / Weber (Hoffenheim).

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