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01.02.2017

Hübner: "Wollen es sofort wieder besser machen"

Benjamin Hübner hat sich nach Startschwierigkeiten bei der TSG inzwischen zur absoluten Stammkraft entwickelt. Seit Mitte November hat der Innenverteidiger keine Bundesliga-Minute mehr verpasst. Im Interview mit achtzehn99.de spricht er über diese Konstanz, die Niederlage gegen Leipzig und das anstehende Duell mit Mainz 05.

Die vergangenen acht Bundesligaspiele hast du komplett absolviert. Meist mit den Nebenleuten Niklas Süle und Kevin Vogt. Wie wichtig ist diese Konstanz für euch in der Dreierkette?

Benjamin Hübner: Ungemein wichtig - gerade im Defensiv-Verbund. Wir sind eingespielt und haben inzwischen ein Gespür dafür, wer in welchen Situationen wo steht, ohne das ständig überprüfen zu müssen. Auch, wenn ich die Jungs im Rücken habe, weiß ich wie sie sich verhalten. Das macht vieles einfacher. Dennoch müssen wir auf dem Platz natürlich miteinander sprechen. Kommunikation ist ein Schlüssel für eine gut funktionierende Verteidigung. Wir versuchen uns gegenseitig zu coachen, uns zu helfen.

Dennoch gab es zuletzt in Leipzig die erste Niederlage der Saison. Woran hat es gehakt?

Hübner: Leipzig ist eine Top-Mannschaft und wir haben an diesem Tag nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben. Auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten. Leipzig war aggressiver und präsenter. Mich und die Jungs nervt jedes Gegentor, aber solche wie in Leipzig tun besonders weh. Das zweite fällt nach einem harmlosen Schuss, der unglücklich abgefälscht wird, und das erste nachdem wir einen Ball klären, ein Leipziger angeschossen wird und sie dann in Ballbesitz kommen. Das nervt gewaltig.

Welche Lehren habt ihr aus der Partie gezogen und was müsst ihr künftig wieder besser machen?

Hübner: Ich denke, wir müssen uns noch einmal auf das besinnen, was uns in der Hinrunde stark gemacht hat. Vielleicht hat in Leipzig zum Beispiel ein wenig die Kommunikation auf dem Platz gefehlt. Das müssen wir wieder ändern. Zudem müssen wir aggressiver zu Werke gehen und den Sieg zwingend mehr wollen als der Gegner. Aktuell spürt und sieht man in der Mannschaft, dass sich alle extrem ärgern und es sofort wieder besser machen wollen.

Fällt mit dem Ende der "Ungeschlagen-Serie" auch ein bisschen Druck ab? Ihr wurdet ja ständig darauf angesprochen.

Hübner: Nein, mir war die Serie ohnehin egal. Ich habe nie geschaut, wie lange wir schon ungeschlagen sind. Ich habe immer nach vorne geschaut - zum jeweils nächsten Spiel. Und das wollte ich gewinnen. Mit aller Macht.

Nun kommt Mainz 05 nach Sinsheim. Beim 4:4 in der Hinrunde warst du nicht im Kader. Wo und wie hast du das Spiel verfolgt?

Hübner: Da es ein Auswärtsspiel war, war ich nicht im Stadion, sondern habe es zuhause mit meiner Familie geschaut. Es sah so aus als würden wir da richtig unter die Räder kommen. Mainz ist jeder Ball vor die Füße gefallen, bei uns lief nichts zusammen und so stand es früh 0:3 und zur Halbzeit dann 1:4. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt am Fernseher keine Hoffnung mehr, aber die Jungs haben nach der Pause eine tolle Reaktion gezeigt und viel Moral bewiesen. Der Anfang war zuhause schwer zu verarbeiten. Das war schlimmer als mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. 

Es ist das erste Heimspiel des neuen Jahres. Was habt ihr euch für die Partie vorgenommen?

Hübner: Es geht für uns darum, nach der Niederlage die richtige Reaktion zu zeigen. Das wird für den weiteren Verlauf der Saison mit entscheidend sein. Wir haben das erste Mal verloren. Jetzt müssen wir zeigen, wie wir mit diesem Negativ-Erlebnis umgehen. Wir sind alle heiß auf das Spiel und wollen drei Punkte holen.

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