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27.02.2017

And the Oscar goes to...

In der Nacht zum Montag wurden in Los Angeles zum 89. Mal die Oscars verliehen. Die ganze (Film)-Welt schaut zu, wenn es um den kleinen, bedeutenden Goldjungen geht. achtzehn99.de präsentiert passend zur großen Hollywood-Gala die TSG-Oscars.

Beste Regie

Julian Nagelsmann für "365 Tage - Schlaflos in Sinsheim"

Die große Kunst des 29-Jährigen ist es, seinem Ensemble die Freiheit zur Entfaltung zu geben und dennoch die Fäden ständig in der Hand zu halten. Er hat einen Blick für jedes Detail, aber verliert dennoch das große Ganze nie aus dem Auge. Nagelsmann saugt Einflüsse aller Großen auf und macht daraus seine eigene unnachahmliche Mischung. Die besten Ideen hat er morgens im Bad.

Bester Hauptdarsteller (People's Choice Award) 

Nadiem Amiri für "All in - Straight outta Ludwigshafen"

Die TSG-Fans haben Nadiem Amiri am vergangenen Donnerstag über Facebook & Instagram zu ihrem Hauptdarsteller der bisherigen Saison gewählt.

Der 20-Jährige überzeugt mit seinem Spiel Kritiker und Fans gleichermaßen. Leidenschaft, Freude, Kampfkraft und unbändigen Willen vereint er wie wenige andere. Auf der großen Bühne fühlt er sich zuhause. Seine Energie wirkt ansteckend und manchmal wird sie sogar seinem Regisseur zu viel. Nutzt er seine Fähigkeiten optimal aus und bringt seine Talente in Einklang, hat sein Spiel eine unglaubliche Schönheit, die nur von seiner natürlichen Ausstrahlung übertroffen wird.

Bester Nebendarsteller

Pavel Kaderabek für "Einsam auf der Außenbahn"

"Wenn er in der 75. Minute zum x-ten Mal an mir vorbeisprintet, sieht er oft aus, als könnte er keinen weiteren Schritt mehr gehen", sagt sein Regisseur Julian Nagelsmann. Kaderabeks große Kunst ist es, dieses Leiden zu überwinden und körperlich in seiner Rolle aufzugehen. Seine Bereitschaft zur Aufopferung erinnert an Tom Hanks in "Cast Away - Verschollen" und Christian Bale in "Der Maschinist".

Beste Kamera

Benjamin Glück für "Spione wie wir"

Der gebürtige Bayer hat den besonderen Blick fürs Detail, analysiert oder besser seziert das Geschehen auf dem Platz mit seinem Objektiv. Dass er dabei innovative Technik einbindet und Profifußballer in ihrem natürlichen Habitat teilweise per Drohne filmt, ist außergewöhnlich. Seine Kamerafahrten sind eine Augenweide und seine Fokussierung auf das Spiel sucht seinesgleichen.

Bester Schnitt

Ermin Bicakcic für "Der Undercut"

Selten war das Rennen um den Oscar in dieser Kategorie derart eng, selten gab es derart viele herausragende Kandidaten. Kevin Vogt, Steven Zuber und Lukas Rupp zählten zu den Top-Favoriten, doch letztlich setzte sich Ermin Bicakcic durch. Der Innenverteidiger trägt seine Frisur mit der nötigen Lässigkeit und Selbstverständlichkeit. Keiner überzeugt auf dem Kopf so wie Bicakcic, der ganze Altersgruppen durch seinen Look begeistert.

Bester Filmsong

TSG-Fans für das "Badnerlied"

Metal, Pop, R’n’B oder Schlager – jeder Fan hört andere Musik. Aber bei diesem Song schlagen alle TSG-Herzen im gleichen Takt. Ein lautstarkes “Frisch auf, Frisch auf” sorgt für den richtigen Soundtrack beim Heimspiel.

Ehrenoscar für das Lebenswerk

Heinz Seyfert

Im kommenden Jahr feiert Heinz Seyfert seinen 70. Geburtstag. Der Altmeister versprüht Frische wie kaum ein anderer am Set. Er ist in den vergangenen 54 Jahren bei der TSG in unzählige Rollen geschlüpft und füllte jede mit Leben, mit Freude, mit einem Lachen und einem Grummeln. Ein Charakter-Kopf - egal ob als Sportler, Pate, Platz- oder Zeugwart - Seyfert überzeugt und verzückt sein Publikum seit über einem halben Jahrhundert.

 

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