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CAMPUS
25.01.2016

U14, U13 und U12 erst im Finale zu stoppen

Starke Leistungen haben von der U15 bis zur U12 alle TSG-Teams bei ihren Hallenturnieren am Wochenende abgeliefert. Für einen Turniersieg reichte es allerdings nicht. Die Chancen dazu waren jedoch da.

U15 in Wieseck

Beim Wohnmaxx-Hallenmasters in Wieseck war die U15 am Sonntag am Start. Nachdem die Mannschaft von Trainer Wolfgang Heller die Gruppenphase souverän mit vier Siegen in vier Spielen auf dem ersten Platz abgeschlossen hatte, setzten sich die TSG-Talente im Viertelfinale gegen den Nachwuchs von Kickers Offenbach durch. Im Halbfinale ereilte die Heller-Truppe dann aber trotz Führung das Aus gegen den späteren Turniersieger, die Stuttgarter Kickers. Auch das Spiel um Platz drei gegen Eintracht Frankfurt entschied die TSG nicht für sich.

Insgesamt merkte man den U15-Jungs an, dass sie vom Tag zuvor noch ein Testspiel gegen den FC Will 1900 aus der Schweiz (16:1 für die TSG) in den Knochen hatten. Die Niederlagen in Wieseck ärgerten Heller dennoch: „Wenn’s drauf ankommt, muss man eben da sein.“

Am Wochenende stehen für die U15 die letzten beiden Turniere dieser Hallensaison auf dem Programm – am Samstag geht es zum Blausteiner Hallenpokal, am Sonntag zum Volksbank-Cup nach Ochtrup.

U14 in Lörrach

Klangvolle Klubnamen waren auf dem Spielplan der U14-Sparkassen-Junior-Trophy zu lesen. Für die U14 der TSG (Bild) also ein ganz besonderer Anreiz, um in Lörrach das Beste aus sich herauszuholen. Der Start in das Turnier ging für die Mannschaft von Trainer Carsten Kuhn allerdings daneben. Gegen den VfB Stuttgart gab es eine 0:3-Niederlage. Danach steigerte sich die Mannschaft jedoch und gewann alle ihre restlichen Gruppenspiele: 2:1 gegen den SC Freiburg (Tor: Tim Janke), 2:0 gegen Juventus Turin (2x Kaan Özkaya), 2:1 gegen den FC Basel (Tore: K. Özkaya und Marco John) sowie 4:0 gegen den SV Weil (Tore: 2x Janke, K.Özkaya und Fabian Messina).

Im Halbfinale schalteten die Schützlinge von Coach Kuhn den U14-Nachwuchs von Hannover 96 mit einem 3:1-Erfolg aus. Für die Treffer waren Janke und K. Özkaya sowie Leo Wemhoener verantwortlich. Der Gegner im Finale hieß dann erneut VfB Stuttgart, und wie schon im ersten Gruppenspiel gab es auch im Endspiel eine Niederlage für die TSG – wenn auch diesmal nicht ganz so deutlich. Bis zwei Minuten vor Schluss führte die TSG gar durch einen Treffer von Wemhoener mit 1:0, doch zwei Unachtsamkeiten in den letzten beiden Minuten führten schließlich zur 1:2-Niederlage.

Kuhn war dennoch zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Insgesamt muss ich den Jungs ein großes Kompliment machen. Wir waren in jedem Spiel die überlegene Mannschaft und haben uns im Turnierverlauf von Spiel zu Spiel gesteigert.“ Besonders galt das für U14-Kapitän Erdem Özdemir, der zum Schluss auch in das All-Star-Team des Turniers gewählt wurde.

U13 in Coburg und Würzburg

Jeweils weit gekommen ist die U13 bei ihren Turnierauftritten in Coburg und Würzburg. Zunächst stand am Samstag der HUK-Coburg-Cup an. Nach durchwachsener Vorrunde mit Siegen gegen die SpVgg Greuther Fürth (3:1, Tore: Nick Breitenbücher, Benjamin Hausmann und Noah König), die SpVgg Unterhaching (3:1, Tore: Melkamu Frauendorf (2) und König) und Rot-Weiß Erfurt (7:0, Tore: Breitenbücher (3), Frauendorf, Jan Gutzeit, Janis Boziaris und König) sowie Niederlagen gegen den FC Augsburg (0:4) und Carl-Zeiss Jena (1:3, Tor: Boziaris) ging es als Gruppenzweiter ins Halbfinale.

Dort setzte sich die von Co-Trainer Robert Baust und Betreuer Jürgen Weber eingestellte Mannschaft gegen den VfB Stuttgart im Siebenmeterschießen durch, nachdem es nach zwölf Minuten und zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand 2:2 gestanden hatte (Tore: Breitenbücher).

Der Finalgegner war den U13-Jungs bereits aus der Gruppenphase bekannt. Es ging erneut gegen den FC Augsburg. Nachdem sich im Laufe des Turniers nach und nach TSG-Akteure verletzungsbedingt abmelden mussten, stand der TSG im Endspiel kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung – und das machte sich bemerkbar. Zwar gelangen Gutzeit zwei Tore, doch am Ende musste die TSG eine 2:4-Finalniederlage hinnehmen.

Baust war von dem Auftreten seiner Spieler dennoch sehr angetan: „Die Jungs haben eine fabelhafte Moral bewiesen. Gerade das Halbfinale und Finale wurde zu keinem Zeitpunkt verloren gegeben, obwohl sie völlig platt waren und kaum noch laufen konnten.“ Bester Torschütze der TSG war am Ende des Tages Breitenbücher, der sechs Mal getroffen hatte.

Chancenverwertung kostet bessere Platzierung

Einen Tag später ging die U13 beim sehr gut besetzten Turnier in Würzburg an den Start und erreichte vor allem aufgrund einer starken Defensivleistung den vierten Platz. Zu Beginn des Turniers standen aber natürlich die Gruppenspiele an. Mit einem starken 3:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC starteten die Jungs von Trainer Michael Kunzmann ins Turnier. Mamin Sanyang, Tim Rossmann und Luca Baltzer erzielten die Treffer. Auch gegen den Gastgeber aus Kürnach gab es dank eines Hattricks von Sanyang ein 3:0. Allerdings wurde dabei schon das Grundproblem der TSG an diesem Tag deutlich: die Chancenverwertung.

Nach einem weiteren Sieg gegen Eintracht Frankfurt (1:0, Tor: Rossmann) – gleichzeitig die beste Turnierleistung der TSG – gab es noch ein 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach (Tor: Rossmann) und ein 0:0 gegen den 1.FC Nürnberg. In beiden Partien dominierten die Kraichgauer, allerdings ließen sie eine Vielzahl an Großchancen ungenutzt. Für den ersten Platz in der Gruppe reichte es dennoch.

Auch im Viertelfinale gegen die SpVgg Greuther Fürth zeigte sich das gleiche Muster. Die TSG machte das Spiel und erspielte sich Chance um Chance, doch am Abschluss haperte es. Dank einer Energieleistung und eines Treffers von Sanyang reichte es aber noch zu einem 1:0. Das Aus kam dann im Halbfinale gegen Werder Bremen. Die Hanseaten verlegten sich vor allem aufs Verteidigen und erreichten dadurch ein 0:0. Das Neunmeterschießen ging dann an die Norddeutschen.

Aufgrund der einen oder anderen Unkonzentriertheit verlor die TSG dann auch noch das kleine Finale gegen den VfB Stuttgart mit 1:3 (Tor: Jérôme Loßner). Die Enttäuschung über das verpasste Finale war den Jungs dabei noch deutlich anzumerken. Kunzmann wollte mit seinen Schützlingen aber nicht zu hart ins Gericht gehen: „Alles in allem war das eine ordentliche Turnierleistung in einem starken Teilnehmerfeld. Unser unglückliches Abschussverhalten vor dem Tor hat eine bessere Platzierung verhindert.“

U12 in Schefflenz

Ein ordentliches Turnier haben die U12-Junioren beim 5. Volksbank-Mosbach-Cup in Schefflenz gespielt. Mit einem 3:0 gegen die U13 der SpVgg Neckarelz gelang der Mannschaft von Trainer Paul Tolasz ein starker Start ins Turnier. Ärgerlich war jedoch der frühe verletzungsbedingte Ausfall von Lukas Petersson. Dennoch zeigten die D-Junioren der TSG auch in den folgenden Gruppenspielen gegen den VfB Stuttgart und den 1.FC Kaiserslautern attraktiven Hallenfußball. Da sie jedoch zahlreiche hochkarätige Torchancen ausließen, reichte es jeweils nur zu einem Unentschieden. Richtig stark spielte die TSG dann beim 3:0 gegen den SSV Reutlingen, der bis dahin auffallend gute Leistungen gezeigt hatte.

In der K.o.-Runde feierten die Jungs dann zwei knappe Siege gegen den SC Freiburg und den TSV Neu-Ulm, bei denen sie kaum Chancen des Gegners zuließen. Der Finalgegner hieß dann Mainz 05. Nachdem die Anfangsphase noch der TSG gehört hatte, kamen die 05er im Laufe der Partie immer besser ins Spiel und hatten mehr Ballbesitz. Einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen machten es der Tolasz-Truppe zusätzlich schwer. Aus einem umstrittenen Freistoß fiel dann auch die 1:0-Führung für die Mainzer. Nachdem der TSG auch noch ein Tor aberkannt wurde, blieb es bei diesem Ergebnis.

„Wir haben uns hier gut verkauft“, fasste Tolasz den Auftritt seiner Jungs zusammen. „Bei einer etwas cleveren Chancenverwertung hätten wir heute in allen Spielen deutlichere Ergebnisse erzielen können. Aber wir haben jetzt in Traunreut und Milbertshofen noch zwei tolle Hallenturniere, auf die wir uns sehr freuen.“

 

Eine Übersicht über alle Hallenturniere gibt es hier.

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