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21.12.2016

Die Stimmen zum Spiel gegen Bremen

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 1:1 der TSG im Heimspiel gegen Werder Bremen.

Julian Nagelsmann: Ich bin heute sehr unzufrieden, weil wir ein ganz schlechtes Spiel gemacht haben. Die erste Halbzeit war mit unsere schlechteste in dieser Saison. Wir haben extrem viele Fehler gemacht. Trotzdem gehen wir in Führung - das Tor war etwas glücklich. Danach hatte Niklas Süle noch eine große Chance zum 2:0 - da wäre das Spiel vielleicht entschieden gewesen. Von der Halbzeit bis zur 65. Minute hatten wir eine gute Phase. Da hatten wir zwei Hundertprozentige. Kurz darauf noch mal. Wir haben die Konter schlecht ausgespielt. Das ist dann im Anschluss schon fast Murphys Gesetz - ein Gegner, der eigentlich geschlagen ist, glaubt an seine Chance. Das Gegentor fällt nach einem Einwurf. So geht es 1:1 aus. Von den Chancen her nicht verdient, von der Leistung her aber schon.

Alexander Nouri: Es war ein sehr intensives Spiel. Wir waren in der ersten Halbzeit gut in der Partie und hatten einen guten Zugriff. In den Umschaltsituationen hat uns die Präzision gefehlt, aber nach hinten haben wir wenig zugelassen. Das Tor bekommen wir nach einem Standard und einem zweiten Ball. Das haben wir nicht gut verteidigt. Nach der Pause haben wir mutig nach vorne gespielt. Als Team haben wir sehr viel investiert und uns mit einem verdienten Punkt belohnt. Julian und seinem Team wünsche ich für die restliche Saison viel Glück.

Mark Uth: Die Enttäuschung ist heute groß. Wir müssen unsere Konter einfach besser ausspielen. Der Trainer hat das in der Kabine schon angesprochen zur Halbzeit. Wir haben zwei Punkte verschenkt. Wir haben in der Winterpause Zeit, Abläufe einzustudieren, um das besser einzuspielen. Julian Nagelsmann und sein Team werden sich da etwas einfallen lassen. Ich habe heute kein berauschendes Spiel gemacht, falsche Entscheidungen getroffen und den einen oder anderen Konter verschleppt. Wir müssen uns alle an die eigene Nase packen.

Sandro Wagner: Das Ergebnis ist sehr ärgerlich. Wir wollten gewinnen und hatten auch die nötigen Chancen, um das zu schaffen. So wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, haben wir aber keine drei Punkte verdient. Gegen Ende war das zu ängstlich. Wir standen zu tief. Das ist ein Dämpfer vor der Winterpause. Dennoch fällt das Fazit der bisherigen 16 Spiele positiv aus. Wir sind ungeschlagen und liegen auf Platz fünf.

Oliver Baumann: Das ist heute in keiner Weise zufriedenstellend. Wir hatten genug Möglichkeiten, das 2:0 zu machen. Am Ende standen wir gegen den Ball einfach nicht gut. Bremen hatte schon vor dem Tor ein, zwei Möglichkeiten. Wir haben nicht gut verteidigt. Dass wir ungeschlagen sind, ist schön, aber die Partie hat mir heute nicht gefallen.

Kerem Demirbay: Ich bin enttäuscht. Wir haben heute zwei Punkte liegen gelassen. So fliege ich nicht mit einem guten Gefühl in den Urlaub. Wir waren dominant über 90 Minuten, aber wir müssen eben das zweite und dritte Tor machen. Wir haben die Konter nicht clever ausgespielt. Wir müssen heute gewinnen.

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