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CAMPUS
05.11.2016

U19 gewinnt in Freiburg und feiert Premiere

Mit dem fünften Sieg im sechsten Auswärtsspiel kehrte die U19 am Samstag aus dem Breisgau zurück. Das Team von Trainer Domenico Tedesco setzte sich im Möslestadion gegen den SC Freiburg verdient mit 2:1 (1:1) durch.

„Die Mannschaft war da und hat es sehr gut zu Ende verteidigt“, freute sich Tedesco über die drei Zähler an einem Ort, wo es bislang für eine Hoffenheimer U19 noch nie viel zu holen gab. In bislang elf Bundesliga-Begegnungen im Möslestadion unterlagen die A-Junioren der TSG acht Mal und holten drei Unentschieden.

Der Sportclub kam besser aus der Kabine und gab in den ersten zehn Minuten Vollgas. Doch nach und nach biss sich die Tedesco-Elf in die Partie und kam durch Robin Hack, der den Pfosten traf, David Otto, der eine starke Partie ablieferte und als Ballverteiler glänzte, sowie Justin Karlein zu ersten Chancen. Dann aber schlug die Kugel am falschen Ende ein. Eine Hereingabe von der rechten Seite nahm Kamran Yahyaijan direkt und überwand Hoffenheims Schlussmann Stefan Drljaca mit einem Flachschuss ins kurze Ecke (28.). Der Neuzugang aus Elversberg stand zum ersten Mal im TSG-Tor und gab ein ordentliches Debüt.

Seine Vorderleute schüttelten sich kurz und suchten die schnelle Antwort. Die gab schließlich Tim Wöhrle, der nur sieben Minuten nach dem Rückstand nach einer Freistoß-Flanke Alfons Amades am höchsten sprang und den Ball per Kopf zum 1:1 in die lange Ecke wuchtete (35.). „Die Jungs wurden in der Folge immer sicherer und haben hinten nichts zugelassen“, so Tedesco. „Eigentlich hätten wir zur Pause führen müssen.“

In den zweiten 45 Minuten stellte der eingewechselte Furkan Çevik die Freiburger Defensive immer wieder vor Probleme und hatte bei einem Pfostenschuss Pech. Als er einen tiefen Pass von Theo Politakis erlief, fackelte er nicht lange und zwirbelte die Kugel von der Strafraumgrenze in den Winkel (77.). Der Sportclub setzte anschließend alles auf eine Karte, wechselte noch zwei Offensivspieler ein und suchte sein Glück nun in langen Bällen – vergeblich. Allerdings nutzten die Hoffenheimer die Kontergelegenheiten, die sich ihnen nun boten, nicht aus.

Der Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. „Die Jungs haben sich an unseren Plan gehalten und sich dafür belohnt“, lobte Tedesco. „Jetzt haben wir 14 Tage Zeit, uns auf unser nächstes Spiel vorzubereiten. Wir haben noch viel Arbeit. Gegen die Stuttgarter Kickers wollen wir dann auch mal wieder zu Hause punkten.“

SC Freiburg – TSG 1899 Hoffenheim 1:2 (1:1)
Freiburg: Schmidt – Yahyaijan, Busam, Bühl, Hug (82. Walter), Leopold, Maenza (76. Boukhalfa), Ciapa, Torres, Hollnberger (73. Bruno), Schmid.
Hoffenheim: Drljaca – Amade, Schaffer, Grimmer, Lässig, Wöhrle, Politakis, Alberico (68. Tomas), Hack (85. Pander), Otto (90. Foshag), Karlein (46. Çevik).
Tore: 1:0 Yahyaijan (28.), 1:1 Wöhrle (35.), 1:2 Çevik (77.). Zuschauer: 101. Schiedsrichter: Marc-Philipp Eckermann (Winnenden). Karten: Gelb für Busam, Boukhalfa / Alberico.

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