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25.11.2016

Tobias Strobl: "Freut mich, dass die TSG oben mitspielt"

Drei Jahre lang trug Tobias Strobl das Trikot der TSG, im Sommer wagte er den Schritt zu Borussia Mönchengladbach. Mit achtzehn99.de spricht der 26-Jährige über das Unterschätzen der Mehrfachbelastung, das Duell mit der TSG und Wiedersehensfreude.

Hallo Tobi, wie fühlst du dich in deiner neuen Heimat?

Tobias Strobl: Ich bin angekommen, habe mich gut eingelebt und fühle mich wohl - sowohl im Verein, als auch in meiner neuen Heimatstadt. Es war der richtige Schritt für mich.

In der Liga wartet ihr seit sechs Spieltagen auf einen Sieg – was fehlt aktuell zu drei Punkten?

Strobl: Wenn man sieht, wie wir spielen, ist es nur eine Frage der Zeit bis wir wieder gewinnen. Wir liefern keine bodenlosen Leistungen ab, wir müssen uns nur das Glück wieder erarbeiten, müssen unsere Torchancen nutzen. Dann kommen wir wieder in einen Rhythmus rein, in dem wir auch wieder Spiele gewinnen.

Marcel Risse hat beim 1:2 der Borussia gegen Köln ein sehr ähnliches Tor erzielt wie gegen die TSG im Pokal. Wie hast du den Treffer erlebt und wie bitter war er für euch?

Strobl: Wir haben gegen Köln über 90 Minuten eine sehr konzentrierte Leistung abgeliefert, deshalb war das Tor für uns natürlich sehr bitter. In der zweiten Halbzeit haben wir uns etwas mehr hinten reindrängen lassen, aber es war trotzdem ein gutes Spiel von uns. Durch so einen Sonntagsschuss in der Nachspielzeit zu verlieren und dann auch noch im rheinischen Derby, ist natürlich nicht schön.

Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal – für den Verein ist die Mehrfachbelastung nichts Neues, für dich schon. Wie kommst du damit zurecht und wie hat sich dein Trainingsalltag im Vergleich zur TSG geändert?

Strobl: Ich habe die Belastung zu Beginn der Saison sehr unterschätzt und dachte, es wird alles relativ entspannt. Die Dreifachbelastung ist für den Körper sehr anstrengend, ich hatte meine kleine Auszeit mit einem Muskelfaserriss auch schon. Nichtsdestotrotz ist es eines der schönsten Gefühle, in drei Wettbewerben zu spielen und auch mitspielen zu dürfen. Der Trainingsalltag ist nicht mehr so richtig vorhanden, da wir ständig auf Reisen sind und auf dem Platz stehen.

Am Samstag kommt es zum Wiedersehen mit deinen alten Kollegen. Auf wen freust du dich besonders?

Strobl: Ich freue mich auf alle. Das fängt an beim Funktionsteam, geht weiter über den Trainer und endet natürlich bei den Jungs. Ich habe in den letzten drei Jahren immer alles für die TSG gegeben und ich glaube nicht, dass mir jemand böse ist, wenn wir uns wiedersehen. Ich freue mich, alte Bekannte und Gesichter wiederzusehen, die einen großen Anteil daran haben, dass ich jetzt Champions League spielen darf. Ich freue mich sehr auf die Partie.

Die TSG ist noch ungeschlagen. Bist du überrascht von den Leistungen deiner alten Kollegen oder hast du vielleicht sogar damit gerechnet?

Strobl: Ich war schon überrascht von den Leistungen. Es freut mich aber sehr, dass die TSG noch keine Partie verloren hat und oben in der Tabelle mitspielt. Es wird aber auch mal Zeit, dass eine Serie reißt, deshalb versuchen wir alles, um am Samstag als Sieger vom Platz zu gehen.

 

  

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