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15.11.2016

Steven Zuber: "Klares Ziel drei Punkte"

Steven Zuber kam schwer in die Saison, traf dann in seinem ersten Spiel gegen Bayer Leverkusen und hat sich nun scheinbar auf einer neuen, defensiveren Position festgespielt. Über das Tor, sein Eigentor gegen die Bayern und das anstehende Spiel gegen den Hamburger SV spricht er im Interview.

Am 8. Spieltag gegen Bayer Leverkusen konntest du dein Saison-Debüt mit einem Tor krönen. Erzähl uns davon...

Steven Zuber: Es war natürlich sehr schön, dieses Tor zu machen. Für mich war das eine Bestätigung - ich musste lange auf dieses erste Spiel warten, habe viel trainiert und noch mehr gekämpft, um in die Mannschaft zu kommen und dann treffe ich sofort. Das war überragend. Ich habe alles gegeben, um in den Kader und in die Mannschaft zu kommen. Das entspricht meinem Charakter. Ich gebe nie auf.

Gegen die Bayern hast du dann auch getroffen - ins eigene Tor. Wie schnell konntest du das abhaken?

Zuber: Das war nach einer Minute vergessen. Das muss auch so sein, sonst machst du einen Fehler und es scheppert gleich wieder. In der Situation musste ich mit viel Risko reingrätschen und das ging eben schief.

Du spielst aktuell unter Julian Nagelsmann deutlich defensiver als jemals zuvor in deiner Karriere. Wie nimmst du die neue Aufgabe wahr?

Zuber: Ich sehe die neue Position als Chance, mich weiterzuentwickeln - vor allem in der Defensive. Ich musste noch nie so viel Arbeit nach hinten verrichten und war mit so vielen Defensiv-Aufgaben betraut. Ich denke, ich nehme das jeden Tag noch ein bisschen besser an. Sowohl im Training auf dem Platz als auch abseits davon. Wir machen viel Video-Studium für die neue Aufgabe, weil es darum geht, noch bessere Lösungen zu finden. Im Spiel nach vorne habe ich etwas mehr Raum vor mir; das gefällt mir. 

Welche taktischen Anforderungen bringt die Position mit sich?

Zuber: Vor allem die Laufwege sind völlig anders. Als offensiver Außenspieler, bist du schon vorne dabei, hast kürzere Wege. Die sind nun viel weiter, wenn ich mich nach vorne einschalte. Das kostet viel Kraft, aber ich denke, es kommt meinem Spiel auch entgegen. Zudem sollte ich in der neuen Rolle nicht anfangen, gegen drei gegnerische Spieler ins Dribbling zu gehen (lacht).

Am Sonntag kommt mit dem Hamburger SV der Tabellenletzte nach Sinsheim. Einfach wird die Partie dennoch nicht.

Zuber: Wir kennen die Situation der Hamburger aus der vergangenen Saison. Die ist ganz und gar nicht schön. Aber sie werden alles reinwerfen, weshalb wir top vorbereitet in die Partie gehen und alles abrufen müssen. Dennoch ist auch klar: Wir sind in der Lage, drei Punkte zu holen und das ist auch unser klares Ziel.

Das Spiel kommt nach zwei Wochen Pause. Waren die Länderspiele Fluch oder Segen?

Zuber: Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht - es ist, wie es ist. Wir haben gut trainiert und weiter an unseren Stärken und Schwächen gearbeitet. Das geht, auch wenn nicht alle Spieler da waren. Natürlich war es ein wenig schade, dass es nach dem Spiel in München nicht sofort weiterging. Wir hatten einen sehr guten Lauf, aber daran wollen wir eben jetzt anknüpfen.

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