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17.11.2016

Stephanie Breitner: „Alle müssen mitziehen“

Mit dem dritten Saisonsieg wollte sich das Bundesligateam Luft im Abstiegskampf verschaffen. Doch aus Duisburg nahm die TSG keine Punkte mit. „Wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen“, sagt Stephanie Breitner. Im Interview spricht die 24-Jährige über das trübe Wetter, die Enttäuschung nach dem letzten Spiel und die anstehende Ligapartie gegen den SC Sand.

Hallo Steph, der Himmel ist grau und es regnet. Du musst trotzdem gleich raus auf den Platz. Wie motivierst du dich bei dem trüben Wetter?

Stephanie Breitner: Ich bin keine Schön-Wetter-Fußballerin. Im Spiel mag ich es sogar ganz besonders, wenn es regnet. Lieber kühl und trüb, als heiße und trockene Luft im Sommer. Deshalb brauche ich auch bei Regen nicht extra eine Motivation.

In Duisburg lief es für euch sehr unglücklich. Trotz Überzahl hat es am Ende nicht einmal zu einem Punkt gereicht. Wie sehr hat man die Enttäuschung diese Woche gespürt?

Breitner: Die Enttäuschung war bei allen schon sehr groß. Am Montag haben wir das Spiel nochmal Revue passieren lassen, haben untereinander Gespräche geführt und auch mit dem Trainerteam geredet. Wir sind uns aber alle einig, dass wir den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken dürfen, sondern dass wir alle in der Verantwortung stehen.

Was war am Sonntag der Knackpunkt, der euch die Punkte gekostet hat?

Breitner: Wenn man kein Tor schießt, kann man kein Spiel gewinnen. Die fehlende Torgefährlichkeit verfolgt uns nun schon länger, aber in Duisburg hatten wir die Gelegenheiten, haben sie nur nicht genutzt. Der MSV hat sich hinten reingestellt und es uns damit nicht einfach gemacht.  Wir haben uns hingegen in vielen Situationen nicht clever genug angestellt. Was man uns allerdings nicht vorwerfen kann ist, dass wir nicht gekämpft hätten.

Am Wochenende wartet in Sand erneut ein schweres und wichtiges Spiel. Wie wollt ihr euch dort die drei Punkte sichern?

Breitner: Wir sind uns unserer Situation sehr bewusst. Wir befinden uns im Abstiegskampf und alle müssen mitziehen, damit wir wieder rauskommen. Es wird schwierig, nun in Sand ein Feuerwerk abzubrennen. Der Sport-Club kann selbstbewusster auftreten als wir und wir haben uns dort noch nie leichtgetan. Wir müssen die einfachen Sachen wieder richtigmachen. Zudem müssen natürlich die Grundtugenden wie Einsatz, Kampfgeist und Laufbereitschaft stimmen.

Im Anschluss seid ihr an zwei Wochenenden spielfrei. Tut so eine Verschnaufpause gut oder würdest lieber zwei Wochen früher in die Winterpause starten und die Vorweihnachtszeit genießen?

Breitner: Ich hätte schon gern ein paar Spiele hintereinander gespielt. Die Hinrunde war sehr zerstückelt, da kommt man schon etwas aus dem Rhythmus. Jetzt ist es sogar eine sehr lange Pause. Dennoch gibt es für uns momentan sicherlich genug Dinge, an denen wir arbeiten können.

 

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