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CAMPUS
03.10.2016

U16 siegt weiter / Niederlagen für U15 und U14

Auch nach dem Auftritt beim Tabellenzweiten bleibt die U16 der TSG in der B-Junioren-Oberliga weiter ungeschlagen. Beim Karlsruher SC gewann sie mit 2:1. Niederlagen mussten hingegen die U15 und die U14 einstecken - auch wenn die Leistungen größtenteils stimmten.

U23 | Regionalliga Südwest

KSV Hessen Kassel – TSG 1899 Hoffenheim II 1:3 (1:1) Bericht

U16 | B-Junioren-Oberliga Baden-Württemberg

Karlsruher SC II – TSG 1899 Hoffenheim II 1:2 (1:1)

Eines ihrer besten Saisonspiele hat die U16 von Trainer Danny Galm beim Karlsruher SC abgeliefert. Im Baden-Derby, das zugleich das Duell Zweiter gegen Erster der Tabelle war, behielten die Kraichgauer mit 2:1 (1:1) die Oberhand. Dabei war das Spiel denkbar schlecht losgegangen. Schon nach 20 Sekunden ließ die TSG-Abwehr einen langen Ball zu weit klatschen, sodass der Karlsruher Ian Hoffmann aus 20 Metern mit einem sehenswerten Volleyschuss zur extrem frühen Führung der Gastgeber traf.

Die Galm-Truppe ließ sich von dem schnellen Rückschlag jedoch überhaupt nicht beirren und zeigte sich enorm präsent in den Zweikämpfen. „Wir waren einfach immer auf Balleroberung aus. Kaum ein Karlsruher Spieler konnte mal aufdrehen, weil wir immer sofort gestört haben“, sagte Galm, dem das aggressive Auftreten seiner Jungs außerordentlich gut gefallen hatte. So entwickelte sich sein Team schnell zur klar besseren Mannschaft, die eine Minute vor dem Halbzeitpfiff dann auch völlig verdient zum Ausgleich kam: Nach starker Vorarbeit von Jassin Naainiaa vollendet Amid Khan Agha (Bild) in der Mitte zum 1:1.

Für die zweiten 40 Minuten hatten sich Galm und seine Jungs in erster Linie vorgenommen, noch effektiver zu sein – und das gelang früh. Elf Minuten nach Wiederanpfiff setzte Benedikt Landwehr mit einem Sahnepass Khan Agha in Szene, und der Mittelfeldmann behielt im Eins-gegen-Eins gegen den Karlsruher Torwart die Nerven – 2:1 für die TSG!

Nach dem Rückstand erhöhten die Gastgeber umgehend den Druck, aber auch dank des engagierten Einsatzes der eingewechselten TSG-Akteure blieb die Defensive stabil, sodass kein weiterer Gegentreffer hingenommen werden musste, und die Galm-Truppe auch im sechsten Saisonspiel ohne Niederlage blieb. Entsprechend zufrieden zeigte sich dann auch der U16-Cheftrainer: „Wir haben heute gegen einen sehr guten Gegner gespielt, der uns einiges abverlangt hat und ein gutes Tempo auf den Außen hatte. Aber durch unser aggressives Spiel haben wir ihre Aktionen immer wieder unterbunden. Kompliment an meine Jungs! Das war eines der besten Spiele, das ich bislang gesehen habe. Ich bin stolz auf die Truppe."

Karlsruhe: Reimann – Braun, Fassler (58. Schmidtke), Dinger, Trivunic, Simsek, Schäfer, Herm (80.+1 Bauer), Hoffmann, Kahriman (74. Pirogov), Schwarz (54. Dietrich).
Hoffenheim: Weber – Jungmann, Groß, Fritsch, Landwehr (71. Reitarow), Mahler, Geschwill, Naainiaa (58. Lee), Khan Agha (78. Keßler), Heimpel, Dautaj (74. Schappes).
Tore: 1:0 Hoffmann (1.), 1:1 Khan Agha (39.), 1:2 Khan Agha (51.).

U15 | C-Junioren-Regionalliga Süd

TSG 1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart 1:2 (1:0)

U15-Trainer Wolfgang Heller wähnte sich nach der 1:2 (1:0)-Niederlage gegen den VfB Stuttgart wieder in der Vorwoche: „Das war ein absolutes Déjà-vu. Wir haben wieder den Sack nicht zugemacht und durch individuelle Schnitzer die Punkte hergeschenkt.“ Aber der Reihe nach: Zu Beginn der Partie in der Zuzenhausener Akademie-Arena waren die Gäste aus der Landeshauptstadt besser im Spiel. Vor allem durch ihre brandgefährlichen Außen, die mit starken Einzelaktionen für mächtig Betrieb sorgten, gefiel der VfB. Zwingend waren die Schwaben jedoch nicht, ganz im Gegenteil zur TSG, die mit zunehmender Spieldauer durch einige gute Kombinationen und Ballgewinne immer mal wieder zu Chancen kam.

In der 21. Minute ging die Mannschaft von TSG-Trainer Wolfgang Heller dann auch in Führung: Nach einem Einwurf war es Kevin Krüger, der auf Sean Seitz flankte, dessen Kopfball dann ins lange Eck flog. In der Folge war die TSG am Drücker: Schüsse im Strafraum von Seitz und Krüger gingen knapp am Tor vorbei. Krüger schaffte es zudem nach einer Ecke nicht, den Ball aus fünf Metern im Stuttgarter Tor unterzubringen.

Auch nach der Pause hatte die TSG die klareren Torchancen zu verzeichnen: Nachdem Fabian Messina seinem Stürmer Marco John den Ball aufgelegt hatte, verzog John aus sechs Metern, sodass die Kugel über das Tor sauste. In der 46. Minute vollzog VfB-Trainer Murat Isik dann einen Dreifachwechsel, der fruchtete. Durch ihre frischen Spieler brachten die Gäste nun mehr Dampf ins Spiel. „In dieser Phase konnten wir bei den Angriffen über den Flügel immer nur zuschauen und waren zu passiv im Zweikampf“, konstatierte Heller, der dennoch eine weitere Riesenchance zum 2:0 notierte, als Außenverteidiger Marcelo Freitas nur das Lattenkreuz traf.

Fast schon aus dem Nichts fiel dann jedoch sechs Minuten vor dem Ende auf der Gegenseite der ärgerliche Ausgleich. Nach einem langen Ball hatte TSG-Torhüter Moritz Masak einen VfB-Angreifer zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stuttgarts Stürmer David Hummel zum 1:1. Doch es kam noch schlimmer.

Da beide Teams auch danach auf Sieg spielten, gab es hüben wie drüben weitere Möglichkeiten. In der Schlussminute war es dann jedoch der VfB, der das glücklichere Ende für sich hatte: Nach einem Ballverlust am gegnerischen Sechzehner konnte die TSG-Defensive in der Schlussminute einen Alleingang von Hummel über die linke Seite nicht entscheidend stoppen, sodass dieser quer auf den eingewechselten Leon Üblacker legen konnte, und plötzlich stand es 1:2.

Heller wusste nach dem Spiel, woran es am Ende gelegen hatte: „In der Schlussphase müssen wir uns einfach cleverer anstellen, dann brennt überhaupt nichts mehr an. So ist es einfach nervig, nach einem guten Spiel wieder ohne Lohn dazustehen.“

Hoffenheim: Masak – Sejdinovic, M. Özkaya, Özdemir, Freitas, K. Özkaya, K. Krüger (44. Uzunhasanoğlu), Kronmüller, Messina, John (61. Yeboah), Seitz (53. Wemhoener).
Stuttgart: Schott – Sifayin (46. Üblacker), Preuß, Kajinic, Friedrich (46. Krasniqi), Schumann, Goeggel, Münst (46. Sensoy), Egloff, Hummel, Katsianas-Sanchez (57. Kramny).
Tore: 1:0 Seitz (21.), 1:1 Hummel (64./Elfmeter), 1:2 Üblacker (70.).

U14 | C-Junioren-Oberliga Baden-Württemberg

FC-Astoria Walldorf – TSG 1899 Hoffenheim II 2:2 (2:0) Bericht

1.FC Heidenheim 1846 – TSG 1899 Hoffenheim II 3:0 (2:0)

Beim Tabellenführer der C-Junioren-Oberliga aus Heidenheim musste die U14 von Trainer Carsten Kuhn eine 0:3 (0:2)-Niederlage hinnehmen. Den Spielverlauf spiegelte das klare Ergebnis jedoch nicht wider, wie Kuhn betonte. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit hätten die U14-Talente der TSG durch zahlreiche Chancen zum Torerfolg kommen können. Doch stattdessen traf der Gegner in den ersten 35 Minuten gleich zwei Mail (28./33.), sodass es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Halbzeit ging.

Auch da hätte die TSG das Spiel durchaus noch einmal spannend machen können, doch es wollte einfach kein Hoffenheimer Treffer fallen. Sieben Minuten vor Schluss traf dafür der Gastgeber zum 3:0. Kuhn war mit der Leistung seiner Jungs dennoch nicht ganz unzufrieden: „Das war eine weitere Steigerung. Durch unsere unzureichende Kontersicherung sind die Gegentore gefallen. Das lag aber auch an unserer körperlichen Unterlegenheit. Im Ganzen gesehen bin ich mit der Leistung zufrieden, wobei vom Ergebnis her deutlich mehr drin war.“

Heidenheim: Idjakovic – B. Matuschek (59. Halil), Steinbrenner, Köse, Gianni, F. Matuschek, Zaher, Falcone, Schirinzi (51. Özsoy), Piotopoulos (65. Caca), Hirsch.
Hoffenheim: Dietz – Campanile, Burkhardt, Bähr, Zentler (56. Baur), Baltzer (60. Mayer), Calhanoğlu (51. Hausmann), Lässig – Breitenbücher (51. Mehaj), Đurić, Krasniqi.
Tore: 1:0 Piotopoulos (28.), 2:0 Piotopoulos (33.), 3:0 Zaher (63.).

U13 | C-Junioren-Landesliga Rhein/Neckar

TSG 62/09 Weinheim – TSG 1899 Hoffenheim III 3:7 (3:2) Bericht

U12 | Blitzturnier des FC Basel

In aller Frühe um 6.45 Uhr machte sich die U12 von Trainer Paul Tolasz am vergangenen Samstag auf den Weg vom Zuzenhausener Grundlagenzentrum nach Basel, wo ein Blitzturnier anstand. Direkt am Rande des St. Jakob-Parks, in dem das Profiteam des FCB seine Liga- und Champions-League-Spiele bestreitet, ging es zunächst gegen den SC Freiburg. Aufgrund der langen Fahrt präsentierte sich die TSG jedoch noch etwas schläfrig und unterlag mit 0:1. 

Besser sah es da schon in der zweiten Partie gegen den Nachwuchs des schweizerischen Erstligisten Young Boys Bern aus. Durch ihr aggressives und cleveres Spiel behielten sie gegen die Jungs aus der Hauptstadt der Schweiz mit 3:0 die Oberhand. Nach einem 1:2 gegen den VfB Stuttgart sowie einem 0:0 gegen den FC Basel gelangen der Tolasz-Truppe dann zum Schluss noch drei Zu-Null-Siege: 4:0 gegen eine Auswahl des Fußballverbandes Nordschweiz, 1:0 gegen Rapid Wien und 2:0 gegen den FC Zürich. 

"Insgesamt war es ein guter Auftritt", fand Tolasz. "In den Spielen gegen Freiburg und den VfB standen wir uns selbst im Weg. Größtenteils hat die Mannschaft aber wieder sehr gute Leistungen gezeigt. Sie hat sehr gut kombiniert, ein gutes Umschalten an den Tag gelegt und vor allem wieder einen Schritt nach vorne gemacht."

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