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19.10.2016

Benjamin Hübner:"Wollen ungeschlagen abreisen"

Benjamin Hübner kam im Sommer aus Ingolstadt zur TSG, brauchte etwas Zeit und stand zuletzte zwei Mal in der Startelf. Grund genug, mit dem Innenverteidiger zu sprechen. Über Julian Nagelsmann, seine Anfangszeit in Hoffenheim, seine Entwicklung und natürlich das Duell mit Bayer Leverkusen am Samstag.

Vorneweg müssen wir mal eines klären: Benni, Hübi, Hübstar - was ist dir am liebsten?

Benjamin Hübner: Das kann jeder machen, wie er möchte. Auch hier bei der TSG sind noch mal ein paar Spitznamen dazugekommen, aber die bleiben erst mal unter Verschluss. Am häufigsten höre ich Hübi und Benni - die passen beiden. Solange mich keiner mit einem Spitznamen beleidigt, bin ich für alles offen.

Dein "Ankommen" bei der TSG hat etwas länger gedauert. Wo siehst du die Gründe?

Hübner: Die sind gar nicht so einfach zu benennen. Natürlich hat der Wechsel einige Umstellungen mit sich gebracht. Diese sind mir zu Beginn nicht so leicht gefallen. Ich habe dann aber auch gemerkt, dass ich vieles besser annehme und verstehe. Ich habe weiter Gas gegeben und das sieht man inzwischen.

Julian Nagelsmann hat kürzlich gesagt, dass er viel mit dir gesprochen hat.

Hübner: Das ist richtig. Wir waren im ständigen Austausch. Er hat mir die Situation erklärt und mich nicht unter Druck gesetzt. Im Gegenteil. Für ihn war die Anpassungszeit völlig normal. Er hat mir verdeutlicht, dass ich mich eben erst an sein Training und seine Spielprinzipien gewöhnen muss. Das hat mir in dieser nicht ganz einfachen Phase geholfen.

Zuletzt warst du zwei Mal Teil der ersten Elf...

Hübner: Das war für mich natürlich unglaublich wichtig. Ich will auf dem Platz stehen und der Mannschaft helfen - das ist ein geiles Gefühl. Dass wir dann in beiden Spielen auch noch drei Punkte holen konnten, war natürlich die Krönung.

Wie zufrieden bist du mit diesen beiden Spielen persönlich?

Hübner: Das hat schon gepasst. Ich war eine ganze Weile nicht im Kader und wurde dann gleich in die Startelf geworfen. Das war nicht ganz einfach, weil der Spielrhythmus natürlich fehlte. Deshalb bin ich zufrieden. Aber natürlich ist da noch Raum für Verbesserungen.

Gegen Freiburg musstest du angeschlagen runter. Was ist passiert und wie geht es dir aktuell?

Hübner: Ich habe einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen und bin dabei umgeknickt. Anschließend habe ich versucht, weiterzumachen, aber die Schmerzen haben es nicht zugelassen. In den vergangenen Tagen haben die Physios hier ganze Arbeit geleistet - die Schwellung ist weg und ich konnte schon wieder mit der Mannschaft trainieren.

Am Samstag müsst ihr zu Bayer Leverkusen. Chicharito, Volland, Mehmedi, Calhanoglu, Brandt - da kommt Arbeit auf euch zu, oder?

Hübner: Auf jeden Fall. Die Namen klingen natürlich eindrucksvoll. Und mit den Namen ist auch eine gewisse Qualität verbunden. Das ist bei Leverkusen aber nicht nur in der Offensive der Fall. Die ganze Mannschaft ist gespickt mit Top-Leuten. Dass da ein schweres Spiel auf uns zukommt, ist klar. Am Dienstagabend habe ich das Leverkusen-Spiel gegen Tottenham in der Champions League angeschaut. Das war schon sehr gut und Bayer hätte die Partie auch gewinnen können.

Nach drei Siegen nacheinander fahrt ihr dennoch mit breiter Brust zum Champions-League-Teilnehmer?

Hübner: Natürlich. Wir sind ungeschlagen, haben zuletzt drei Spiele gewonnen und sind voller Selbstvertrauen. Wir wollen auch aus Leverkusen ungeschlagen abreisen.

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