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U23
21.10.2016

Ausgeruht und mit Feuer nach Koblenz

Nach zwei punktspielfreien Wochen greift die U23 morgen wieder ins Geschehen der Regionalliga Südwest ein. Die Lust auf drei Punkte bei der TuS Koblenz ist durch das freie Wochenende noch größer geworden. Der Gegner steckt hingegen aktuell in einer schwierigen Phase.

Die vergangenen fünf Spiele hat der Aufsteiger aus Koblenz allesamt verloren, der letzte Sieg wurde Mitte September bei Waldhof Mannheim eingefahren, und in der Tabelle sauste die Mannschaft des ehemaligen Bundesliga-Trainers von Energie Cottbus, Petrik Sander, vom vierten Platz runter auf Rang elf. Die Stimmung bei der TuS dürfte also schon mal besser gewesen sein, doch Wildersinn will sich vom Negativlauf des Gegners nicht blenden lassen: „Sie haben in jedem Mannschaftsteil Qualität und Erfahrung. Deshalb müssen wir unser ganzes Repertoire abrufen.“

Im Stadion Oberwerth trifft die schwächste Offensive der Regionalliga auf die beste. Während den Koblenzern in 14 Saisonspielen erst zwölf Tore gelangen, traf die TSG in ebenfalls 14 Partien 34-mal und damit fast drei Mal so oft. „Vorne sind sie vielleicht nicht ganz so durchschlagskräftig“, stellt auch Wildersinn fest, der jedoch auch auf den starken Saisonstart der Koblenzer mit nur einer Niederlage in den ersten zehn Spielen verweist. Dass die TuS mit erst einem Heimsieg (1:0 gegen Mitaufsteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg) zudem noch das schwächste Heimteam der Liga ist, spielt für den TSG-Cheftrainer hingegen keine Rolle.

Wildersinn-Truppe seit vier Spielen unbesiegt

Viel wichtiger als der Blick auf den Gegner ist für Wildersinn ohnehin der auf die eigene Mannschaft. Seinen Spielern habe die Pause durch das spielfreie Wochenende gutgetan, ist sich der 35-Jährige sicher. „Wir haben natürlich nicht zwei Wochen die Beine hochgelegt. Aber die ersten Wochen der Saison waren sehr intensiv, da hilft so eine Pause durchaus, um den Kopf mal wieder frei zu kriegen.“ In der Tat ist in Spieler- und Trainerkreisen zu spüren, dass die spielfreie Zeit dafür gesorgt hat, das Feuer für die nächsten Aufgaben noch mal neu anzufachen.

Der starke Lauf der TSG mit zuletzt vier Spielen ohne Niederlage und teilweise hohen Siegen soll unbedingt fortgesetzt werden. Dann bliebe die Wildersinn-Truppe in der Tabelle auch an dem Spitzenduo aus dem Saarland dran: Die SV Elversberg und der 1.FC Saarbrücken haben aktuell noch einen Vorsprung von fünf und vier Punkten auf die TSG.

Gleich vier Spieler krank

Allerdings muss Wildersinn in Koblenz auf den einen oder anderen bislang gesetzten Akteur verzichten. So fallen die beiden Außenverteidiger Jannik Dehm und Alexander Rossipal krankheitsbedingt aus. Für sie rücken nun Spieler nach, die bislang eher in der zweiten Reihe standen. Da trifft es sich gut, dass Wildersinn bei einem Testspiel in Freiberg (1:3) eben jene Spieler im Wettkampfmodus begutachten konnte. „Vor diesem Hintergrund war das Spiel wichtig, auch wenn wir es natürlich eigentlich gewinnen wollten“, sagt Wildersinn.

Gesundheitlich angeschlagen sind auch die beiden Offensivspieler Aron Viventi und Robert Janicki, die daher aller Voraussicht nach ebenfalls nicht die Reise nach Koblenz antreten werden. Aus dem Profikader wird jedoch Torwart Gregor Kobel zur Mannschaft stoßen, weitere Abstellungen aus der Bundesligamannschaft von Julian Nagelsmann entscheiden sich kurzfristig.

 

TuS Koblenz – TSG 1899 Hoffenheim II
Samstag, 22. Oktober, 14 Uhr, Stadion Oberwerth, Koblenz

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