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24.09.2016

Leon Goretzka: "Hoffenheim wird tief stehen"

Leon Goretzka spielt seine vierte Saison auf Schalke. Er gehört zum Stammpersonal der "Knappen" und war mit Niklas Süle & Jeremy Toljan bei den Olympischen Spielen in Rio. Genug gute Gründe, um vor dem Heimspiel der TSG gegen S04 am Sonntag mit ihm zu sprechen.

Herr Goretzka, den Saisonstart hattet ihr euch sicher anders vorgestellt. Was passt noch nicht?

Leon Goretzka: Den Start haben wir uns alle natürlich ganz anders vorgestellt. Niemand hätte erwartet, dass wir mit vier Niederlagen in die Saison starten. Die bisherigen Spiele haben wir aus verschiedenen Gründen verloren, die man nicht an einem einzigen Faktor festmachen kann. Jetzt gilt es, den Negativlauf gemeinsam zu beenden. Dafür müssen wir aber weiterhin die nötige Ruhe bewahren. Ich bin aber überzeugt, dass wir die schwierige Situation meistern und in den kommenden Spielen auch die ersten Punkte einfahren.

Du spielst deine vierte Saison auf Schalke. Was ist das Besondere an den „Knappen“?

Goretzka: Der FC Schalke 04 ist in der Tat ein sehr besonderer Verein, den es in dieser Art in Deutschland wohl nur einmal gibt. Es sind in erster Linie die zahlreichen Fans, die den Verein so besonders machen. Das merkt man auch täglich beim Training, wenn man sieht, wie viele Zuschauer unsere Einheiten verfolgen. Ich erinnere mich noch gut an die letzte Saison, als über 3000 Fans zum Abschlusstraining vor dem Derby gekommen waren. Das sind die Momente, die einen stolz machen, für Schalke spielen zu dürfen.

Du hast wie Niklas Süle und Jeremy Toljan bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille gewonnen, musstest mit einer Verletzung aber schon früh wieder abreisen. Wie sehr hast du dich über die Geste deiner Teamkollegen gefreut, als sie dein Trikot bei der Siegerehrung dabeihatten?

Goretzka: Die Verletzung war für mich natürlich sehr bitter, da man als Fußballer wohl nur einmal die Möglichkeit bekommt, an Olympischen Spielen teilzunehmen. Leider musste ich dann auch schon früh aus Brasilien abreisen, sodass ich die Mannschaft nicht mehr unterstützen konnte. Deshalb habe ich mich über die Geste von Max sehr gefreut, auch wenn ich natürlich lieber selbst auf dem Podium gestanden hätte.

Eure Punkteausbeute ist nicht so wie ihr euch das vorgestellt habt. Wie hoch ist der Druck für euch vor dem Auswärtsspiel in Sinsheim?

Goretzka: Wir wissen, dass wir in den kommenden Spielen gefordert sind. Es ist aber wichtig, dass wir die derzeitige Situation auf dem Platz ausblenden und versuchen, trotz allem mit dem nötigen Selbstvertrauen zu agieren. Wenn wir das schaffen und jeder für sich das Maximum herausholt, dann werden wir auch wieder punkten.

Was für ein Spiel erwartest du bei der TSG?

Goretzka: Die Hoffenheimer haben in dieser Saison noch kein einziges Spiel verloren. Das wollen wir am Sonntag ändern. Ich erwarte ein ähnliches Spiel wie gegen Köln. Hoffenheim wird ähnlich tief stehen und uns das Spiel machen lassen. Wir müssen Geduld beweisen und auf unsere Gelegenheit warten, die wir dann natürlich auch nutzen müssen. Zeitgleich sind wir gefordert, das Konterspiel der Hoffenheimer frühzeitig zu unterbinden.

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