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21.07.2016

Jürgen Ehrmann: „Auch mal neue Reize setzen“

Für Jürgen Ehrmann ist es die neunte Sommervorbereitung bei der TSG Hoffenheim. Seit 2008 steht er als Chef-Trainer am Seitenrand. Mit achtzehn99.de spricht Ehrmann über die bisherige Arbeit in der Vorbereitung, das anstehende Trainingslager „ohne Ball“ und seinen Plan für die freien Tage im August.

Hallo Jürgen, die Vorbereitung ist in vollem Gange, die ersten Testspiele sind absolviert. Wie zufrieden bist du bisher? Wie machen sich die drei Neuzugänge?

Jürgen Ehrmann: Bisher läuft es gut. Mit den Ergebnissen aus den Leistungstests waren wir zufrieden. Es waren auch ein paar Einheiten dabei, die sehr intensiv waren. Deshalb haben einige Spielerinnen momentan mit Oberschenkelverhärtungen zu kämpfen, die jetzt erstmal auskuriert werden müssen. Im Ausdauerbereich haben wir noch Luft nach oben, auch im Bereich Schnelligkeit müssen wir noch arbeiten. Aber dazu haben wir noch genügend Zeit. Die Neuzugänge passen alle gut ins Mannschaftsgefüge. Sharon Beck setzt im Training und Spiel das um, was wir von ihr erwarten: Zweikampf- und Kopfballstärke. Durch ihre lange Verletzungspause hat sie noch körperliche Defizite und ist die Belastung noch nicht so gewohnt. Selina Häfele und Tabea Waßmuth haben sich schon gut eingefunden.

Die ersten Wochen sind in der Sommervorbereitung meist besonders schweißtreibend, die Fitness steht im Vordergrund. Worauf lag bei euch der Fokus und woran wollt ihr noch arbeiten?

Ehrmann: Der Schwerpunkt lag erstmal darauf, wieder reinzukommen. Viel Ballarbeit, viele Spielformen, viel Passspiel. Im taktischen Bereich haben wir hingegen noch nicht so viel gemacht. Die Grundrichtung ist aber sowieso schon da, da das Team der Vorsaison im Großen und Ganzen ja zusammengeblieben ist.

Nächste Woche geht es ins Trainingslager nach Vorarlberg. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist das ein neuer Programmpunkt im Vorbereitungsplan. Wie kam es dazu, was ist für die Tage in Tschagguns geplant?

Ehrmann: Kurz vor der Sommerpause waren wir mit der Mannschaft in Bad Tölz zum Rafting. Das hat uns in Sachen Teamgeist gutgetan. Gerade weil das Team schon länger zusammen ist, wollten wir in der Vorbereitung neue Reize setzen. Wir waren dort vor einigen Jahren schon mal und wissen, was wir vorfinden. Das Programm wird eine Kombination aus Spaß und Ausdauer sein, es gilt aber auch mal seinen Schweinehund zu überwinden. Am 30. Juli nehmen wir zudem mit der gesamten Mannschaft am Mfit Montafon Mountainbike Marathon teil. Auch das wir das Team näher zusammenbringen.

Nach den Tagen in Österreich hat die Mannschaft nochmals eine trainingsfreie Woche. Wie verbringst du die Zeit ohne Fußball?

Ehrmann: Die paar freien Tage vergehen schnell. Wenn wir am Sonntag zurückkommen, geht es für mich direkt weiter zum Kurzurlaub nach Franken. Ein Sohnemann ist auch dabei und wir werden ein bisschen die Angel auswerfen. Ich werde versuchen zu entspannen und abzuschalten. Danach geht es schon los, die Trainingspläne zu erstellen und die Schwerpunkte zu planen.  

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