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25.06.2016

EM: Schär und Kramaric verpassen Viertelfinale

Für Fabian Schär nahm die EM in Frankreich ein bitteres Ende. Im Achtelfinale mussten die Schweizer gegen Polen in die Verlängerung, waren die bessere Mannschaft, verloren nach Elfmeterschießen und verpassten damit das Viertelfinale. Kroatien, bei dem Kramaric erst nach 119 Minuten eingewechselt wurde, musste nach einer Niederlage gegen Portugal in der Verlängerung auch die Heimreise antreten.

Zum vierten Mal stand Fabian Schär in der Startelf der Schweizer. Nach seiner guten Vorrunde, nach der er auch zur Elf der Vorrunde des Turniers zählte, keine Überraschung. Das Achtelfinale gegen die Polen war von Beginn an ein offenes Spiel. Es gab nicht viele, aber gute Chancen auf beiden Seiten. Polen hätte schon nach 20 Sekunden in Führung gehen können. Auf der anderen Seite hatte Schär mit einer Kopfballchance nach einer Ecke die beste Möglichkeit für die Schweizer (35.). Nach schnellem Umschaltspiel trafen aber die Polen. Am Ende der Kette stand Jakub Blaszczykowski und erzielte den polnischen Führungstreffer. (39.).

Die Schweiz erwischte einen guten Start in die zweite Hälfte mit einer ersten Schusschance von Shaquiri, die geklärt wurde. Auf der Gegenseite dann aber die Polen kurz vor dem 2:0, Sommer bewahrte seine Teamkollegen vor dem zweiten Gegentreffer. Dann sah Schär nach einem groben Foulspiel an Robert Lewandowski die Gelbe Karte. Es war seine zweite im Turnier. Die Schweizer kamen dem Ausgleich dennoch immer näher. Erst Rodriguez mit einem guten Freistoß, den Fabianski gerade noch über die Latte lenkte, dann traf Seferovic die Latte. Und dann... Was für ein Tor. Shaqiri. Seitfallzieher. Zum Ausgleich.

1:1 stand es auch nach 90 Minuten - Verlängerung. In dieser gab es nicht viele Chancen, aber eine großartige für Eren Derdiyok. Der ehemalige Hoffenheimer tauchte alleine vor dem polnischen Tor auf, platzierte seinen Kopfball gut, aber Fabianski parierte stark. Schär und Co. warfen offensiv alles rein, nach 120 Minuten hieß es dann aber doch: Elfmeterschießen. Bei den Polen trafen alle fünf Schützen, bei den Schweizern traf unter anderem auch Schär, aber einer verschoss: Xhaka. Somit setzte sich Polen mit 6:5 gegen die Schweiz durch und für die Schweiz endete das EM-Abenteuer nach dem Achtelfinale. 

Kroatien verpasst die nächste Runde

Viele Spielunterbrechungen, wenig Spielfluss, keine Torchancen. Die erste Hälfte zwischen Kroatien und Portugal war ereignisarm. Andrej Kramaric sah das Ganze von der Bank aus. Wie in den Spielen zuvor saß der Hoffenheimer auch im Achtelfinale zunächst auf der Bank und wurde erst in der Endphase der Verlängerung eingewechselt. Das Spiel, das auch in der zweiten Halbzeit chancenarm war - die beste hatte Kroatiens Verteidiger Vida per Kopf - ging beim Stand von 0:0 in die Verlängerung. Auch dort wurde es erst in der Endphase spannend. Erst ging es auf das portugiesische Tor zu, im Gegenzug traf dann Portugal. Quaresma staubte nach Ronaldos Schuss ab.

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