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U23
04.04.2016

Nachholspiel: Viel Brisanz in Trier

Trotz des eher milden Winters fiel das Regionalliga-Spiel der U23 bei Eintracht Trier vor wenigen Wochen der Witterung zum Opfer, weil andauernder Regen den Platz im Moselstadion unbespielbar gemacht hatte. Am Dienstagabend wird die Partie nun nachgeholt. Nachdem die Hoffenheimer durch das 4:1 am Wochenende gegen Saarbrücken weiter Selbstvertrauen getankt haben, hat Trainer Marco Wildersinn ein neues Ziel vor Augen.

Die beste Platzierung einer TSG-U23 in der Regionalliga, damals war es noch die Süd-Staffel, war der fünfte Rang aus der Saison 2010/11. Diese Marke könnte die Wildersinn-Elf nun verbessern. Derzeit steht sie auf Platz sechs, würde aber mit einem Sieg in Trier den 1.FC Saarbrücken als Fünfter verdrängen und Kickers Offenbach bis auf vier Zähler auf die Pelle rücken.

Doch das sind statistische Spielereien. In erster Linie geht es darum, die eindrucksvolle Leistungssteigerung der gesamten Rückrunde zu bestätigen, und, nunja, sich für die Pleiten zuletzt zu revanchieren. Vor knapp einem Jahr setzte es im Hopp-Stadion gegen die Moselstädter eine bittere 2:6-Niederlage und auch das Hinrundenspiel wurde an der Silbergasse 0:1 verloren. Das 0:2 aus der Hinrunde 2014/15 mitgerechnet, stehen für die U23 gegen Trier also drei „Nuller“ in Folge zu Buche.

Auch der SV Waldhof Mannheim schaut gespannt auf diese Begegnung. Da er beide Spiele gegen die Hoffenheimer schon hinter sich hat, nimmt der Tabellenführer den aktuellen Höhenflug der Wildersinn-Truppe erfreut zur Kenntnis und drückt ihr die Daumen. Denn bei einem TSG-Sieg würde Trier auf dem ersten Nicht-Relegationsplatz drei stecken bleiben und der Abstand auf die Mannheimer bei sieben Punkten schon sehr groß sein.

Es steckt also genügend Brisanz in diesem Dienstagabendspiel, denn das Team von Coach Peter Rubeck wird wiederum alles daran setzen, mit dem sechsten Heimsieg in Serie den Zweiten SV Elversberg vom Relegationsplatz zu verdrängen. Der Coach weiß aber: „Das wird ein ganz enges Spiel. Wir brauchen eine Top-Leistung.“

„Für uns ist die Relegation natürlich kein Ziel mehr“, weiß Wildersinn bei derzeit elf Punkten Rückstand und noch neun ausstehenden Partien. „Aber wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen und auch in Trier zeigen, dass wir nicht umsonst die offensivstärkste Mannschaft der Südwest-Staffel sind.“

Womit wir wieder bei der Statistik wären. Derzeit hat die U23 starke 57 Tore auf dem Konto. Der Vereinsrekord liegt bei 69…

Eintracht Trier – TSG 1899 Hoffenheim II
Dienstag, 19 Uhr, Moselstadion

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