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PROFIS
27.04.2016

Fabian Schär: "Die Fans haben uns getragen"

Im vergangenen Heimspiel gegen Hertha BSC erzielte Fabian Schär sein erstes Tor für die TSG. Vor der Partie gegen den FC Ingolstadt am Samstag spricht achtzehn99.de mit ihm über den Treffer, seine Entwicklung und den Kampf um den Klassenerhalt.

Fabian, lass uns noch mal kurz zurückblicken. Im vergangenen Heimspiel hast du dein erstes Tor für die TSG erzielt...

Fabian Schär: Das war ein spezieller Moment - das erste Bundesligator. Aber, es war nur der Ausgleich gegen die Hertha. Die Freude darüber, dass wir das Spiel drehen und am Ende drei Punkte holen konnten, war größer als die über meinen Treffer.

Dennoch hast du nach dem Tor kurz in den Himmel geschaut...

Schär: Das war ein Moment des Innehaltens. Ich habe mich einfach für mich gefreut. Es war in dieser Saison nicht immer einfach für mich, es gab auch immer wieder auf den Deckel. Deshalb habe ich dieses Erfolgserlebnis genossen.

In Gladbach lief es dann nicht so gut. Was waren die Gründe für die Niederlage?

Schär: Gladbach ist eine Top-Mannschaft - vor allem zuhause haben sie das immer wieder eindrucksvoll gezeigt. Deshalb wussten wir, dass es ein ganz schweres Spiel wird. Dennoch wollten wir etwas holen. Dafür war unsere Leistung - speziell in der ersten Halbzeit - aber nicht gut genug. Auch, wenn die beiden Tore umstritten waren, die Führung nach 45 Minuten ging voll in Ordnung. Wir haben zu viele Fehler in unserem Spiel gehabt. Nach der Pause haben wir es besser gemacht, den Anschlusstreffer erzielt und uns weitere Chancen erarbeitet. Wir waren ganz gut im Spiel, haben dann aber das dritte Tor bekommen. Ab da wurde es natürlich ganz schwierig.

Am Samstag kommt der FC Ingolstadt nach Sinsheim. Was habt ihr euch für die Partie vorgenommen?

Schär: Wir müssen unsere Heimserie fortsetzen. In der unteren Tabellenregion ist es sehr eng und wir brauchen die drei Punkte. Es wird ein sehr schweres Spiel. Ingolstadt spielt eine sehr gute Saison und ist eklig zu bespielen - das haben wir im Hinspiel schon gemerkt. Wir müssen uns im Vergleich zum Spiel gegen Gladbach steigern.

FCI-Coach Hasenhüttl hat unter der Woche verkündet, dass er den Verein zum Saisonende verlässt - gut oder schlecht für euch?

Schär: Wir sind gut beraten, auf uns zu schauen. Auf die Leistung des FCI wird das am Samstag aus meiner Sicht keinen Einfluss haben. Der Trainer wird seine gute Arbeit bis zum Saisonende fortsetzen und die Mannschaft gut auf uns vorbereiten. Da bin ich sicher.

Die Ingolstädter haben den Klassenerhalt schon sicher. Die Spannung ist also mit Sicherheit ein bisschen weg...

Schär: Ingolstadt hat sein Saisonziel mit dem Klassenerhalt schon erreicht. Aber das sind Profis, sie sind ehrgeizig und wollen sicherlich weiter gewinnen. Wir müssen voll dagegenhalten, um etwas zu holen.

Stürmer Moritz Hartmann hat bei den Gästen einen Lauf. Wie stellst du dich auf einen Spieler ein, bei dem aktuell scheinbar alles klappt?

Schär: Wir werden uns nicht auf einen Spieler konzentrieren. Ingolstadt kommt über die Teamleistung und nicht über die Einzelspieler. Das machen wir immer so.

Zuhause habt ihr unter Julian Nagelsmann 13 von 15 möglichen Punkten geholt. Welche Rolle spielt dabei die Unterstützung der Fans?

Schär: Es ist immer schön vor den eigenen Fans zu spielen. Ich glaube, dass in den vergangenen Spielen eine Bindung entstanden ist. Wir sind zuhause wieder erfolgreich und spielen guten Fußball. Das Publikum merkt, dass wird alles geben und pusht uns. Vor allem gegen die Hertha haben sie uns nach dem Rückstand getragen. Die Stimmung war überragend. Das hilft uns in dieser Situation. Ich hoffe, dass die Atmosphäre auch gegen Ingolstadt und Schalke so sein wird. Es geht für uns um alles. Wir wollen den Fans etwas bieten; sie sollen gerne ins Stadion kommen und uns spielen sehen.

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